Re^2: Grundstücksverkauf und Spekulationssteuer
Wenn der Kauf des Gesamtgrundstücks auch im Kaufvertrag ein
ein einheitlicher Vorgang ist, sind die gesamten
Anschaffungskosten durch die Gesamtgröße des Grundstücks
aufzuteilen. JEDER Quadratmeter hat dann den geleichen
Anschaffungspreis.
Hallo,
Problem dürfte schon das sein:
jmd. kauft ein Grundstück von 14500 m². 10000 m² sind Wiese (ca. 5 €/m²).
4500 m² sind BAuland (Richtpreis 110 €/m²).
Grundstück im juristischen Sinne ist der "räumlich abgegrenzten Teil der
Erdoberfläche, der im Grundbuch auf einem gesonderten Grundbuchblatt oder unter
einer eigenen Nummer im Bestandsverzeichnis auf einem gemeinschaftlichen
Grundbuchblatt verzeichnet ist". Ein Grundstück kann aus mehreren Flurstücken
betsehen. Jedoch ist jeder Bauplan der Gemeinde parzellenscharf und somit macht
er an jeder Grundstücksgrenze halt. Ein Grundstück kann nie zu mehreren Plänen
gehören.
Ergo: Wenn hier von Wiese & Bauland gesprochen wird, liegen tendenziell mehrere
Grundstücke vor (Umkehrschluß aus der Bauleitplanung), wenn aber mehrere
Grundstücke vorliegen, liegen auch mehrere Kaufverträge & Auflassungen vor,
auch wenn diese in einer Urkunde enthalten sind. Also sind auch tendenziell
mehrere Kaufpreise in der Urkunde verzeichnet.
Zugegeben, viel Nebelstocherei, aber es sieht nicht gut aus für eine
"Mischkalkulation".
mfg
showbee