Nehmen wir an jemand würde ca. 200.000 EUR in diesem Jahr durch den Verkauf einer Immobilie bekommen.
Soweit würde er das Geld sicher und gut bei aktuellem Zinssatz auf ein Tagesgeldkonto bei einer dt. Bank anlegen.
Er würde auf die Zinsen am Ende des Jahres Steuer zahlen müssen, da er deutlich über die 801 EUR Freibetrag kommt.
Jetzt zur Frage:
Wenn er das Geld noch dieses Jahr als Festgeld für ein Jahr anlegt, würden die Zinsen erst nächstes Jahr anfallen…somit würde für ihn der günstigere Abgeltungssteuersatz gelten, richtig ??
Oder wird beim Festgeld darauf geschaut wann der Betrag eingezahlt wurde, und noch ca. 8 Monate (Mai - Dez) noch mit dem alten Steuerrecht berechnet werden.
vielleicht noch ein ergänzender Hinweis zur Vermeidung böser Überraschungen: Vor Abschluss der Anlage sollte sichergestellt werden, dass am 31.12. keine anteilige Zinszahlung erfolgt. Das wäre bei 1-jährigen Festgeldern zwar ungewöhnlich, ist aber nicht ausgeschlossen.
Ist der Steuersatz dieses fiktiven Anlegers denn überhaupt größer als die 25% der Abgeltungsteuer?