Hans Mustermann hat ein sehr großes Problem mit der Umsatzsteuer und hofft dass
ihm jemand einen guten Rat geben kann.
Leider muss Hans Mustermann ein klein wenig ausholen, um auf den eigentlichen
Punkt zu kommen.
Zur Vorgeschichte:
Hans Mustermann hat 1989 eine kleine Reinigungsfirma beim Handelsregister
eingetragen, 14 tage später hat seine Frau bei ihm die Scheidung
eingetragen. Also Frau weg, Unterhalt für Frau und 2 Kinder, Arbeit
weg und zahlreiche Kleinkredite.
Fazit, der Absturz war vorprogramiert.
Hans Mustermann packte seine Koffer und zog von Sachsen nach NRW. Durch zwei Jobs
hat Hans Mustermann sich so einigermaßen über Wasser gehalten, bis die ersten
Mahnungen, Vollstreckungen und die Gerichtsvollzieher eintrafen, die
sich dann auch regelmäßig die Klinke in die Hand gaben,
Offenbarungseid war natürlich auch fällig.
Dann fing Hans Mustermann an zu resignieren und lebte nach dem Motto wer zuerst
Mahnt fliegt raus.
Es häuften sich die Schulden auf ca. 70.000,- € und Hans Mustermann hatte den
Überblick verloren, wer da überhaupt etwas von ihm will, bzw. zu
bekommen hatte ( Briefe nicht mehr geöffnet usw. ).
Kurz vor den völligen Zusammenbruch und dem Auszug aus seiner kleinen
Wohnung unter die Brück, hatte Hans Mustermann die Ars…backen zusammen gekniffen
und sich mit der Gläubigern geeinigt und alles abbezahlt ( meinte Hans Mustermann
bis vor ein paar tagen ), ohne Insolvenz und der gleichen.
Seit 2 Jahren lebte Hans Mustermann ohne einen Cent Schulden und hatte seit her
sein Leben im griff.
Zum Problem:
vor ein paar tagen kam plötzlich Post Vom Finanzamt in Sachsen, mit
einer Vollstreckungsankündigung ( Kontopfändung, Lohnpfändung u. der
gleichen ) Forderungshöhe 17.000,- €.
Und zwar hatte Hans Mustermann vergessen, dass die Reinigungsfirma die er
angemeldet hatte und 1995 irgend wie auch wieder abgemeldet hatte,
Umsatzsteuer zahlen sollte.
Hans Mustermann hat diese Firma nie ausgeführt, und weder einen Pfennig
umgesetzt, dazu ist er nicht mehr gekommen.
Schuldbetrag, 6.600,- € und Säumniszuschläge 11.000,- € von 1992 -
1995.
Hans Mustermann hat sich mit dem Finanzamt in Verbindung gesetz und versucht
eine Einigung zu finden, das wurde nur müde belächelt und er solle
sich doch etwas einfallen lassen die 17.000,-€ aufzuteiben.
Letzendlich hat Hans Mustermann ersteinmal eine monatliche Zahlung von 100,-€
vereinbart um die Vollstreckung abzuwehren.
Kann Hans Mustermann jemand einen Rat geben, was er tun soll um von den 17.000,-€ runter zu kommen.
Mit den 100,-€ zahlt er ja bis er in die Kiste springt.
Bitte kann Hans Mustermann jemand einen Rat geben, nach möglichkeit einen der
nicht noch mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.
PS. Das Finanzamt hat alle Fristen eingehalten, nur Hans Mustermann nicht.
MfG
Hans Mustermann