Buchhaltung rat ionalisier en einige Fragen

Hallo

vor einiger Zeit hatte ich hier einen thread zu obigem Thema geschrieben mit ein paar fragen.

Ich will dass unsere Buchhaltung weniger zu tun hat und weiss aber noch nicht wie ich das anstellen soll.

Im Moment sortieren wir die Rechnungen an Konoauszüge und buchn alles einzeln ein in datev.

Meine Fragen aufbauen auf die Antworten meines Artikels.

Wenn ich alle Buchungen automatish verbuchen will nimmt man da die Rechnungen der WaWi oder die Eingänge des Geldinstituts.

Ich verstehe nicht wie man das Fehlerfrei machen soll…

Zum Beispiel wenn Differenzen zwischen Bankkonto und erstellten Rechnungen vorhanden sind. Wie soll man rausfinden woher die kommen ohne alles durzugehen…

Dann schrieb Martin May dass man den Datenaustausch in beide Richtungen mit der Bank machen soll… was bedeutet dass welche Daten soll ich der Bank übermitteln? Von welcher Bank reden wir.

Daniel

Servus,

Wenn ich alle Buchungen automatish verbuchen will nimmt man da
die Rechnungen der WaWi

Ja, diese. Für die Einbuchung einer Forderung aus LuL ist es unerheblich, wann sie bezahlt wird.

Zum Beispiel wenn Differenzen zwischen Bankkonto und
erstellten Rechnungen vorhanden sind. Wie soll man rausfinden
woher die kommen ohne alles durzugehen…

In einer gscheiten Software (weiß nicht, ob DATEV Rewe das bietet, aber ich denke schon) kann man ein Limit setzen, bis zu dem Differenzen als Skonto automatisch ausgebucht werden, z.B. 3% des Rechnungsbetrages. Bei größeren Differenzen muss man eh schauen, wo sie herkommen - da hilft nix. Wobei man da in einem üblichen OPOS-Tool ziemlich schnell durchrennen kann.

Dann schrieb Martin May dass man den Datenaustausch in beide
Richtungen mit der Bank machen soll… was bedeutet das

Datentransfer in Richtung Bank: Datensatz für die eigenen Zahlungen aus den Kreditoren-OPOS erzeugen. Die Software macht Vorschläge, die man in den Datensatz per Mausklick aufnehmen kann oder auch nicht. Die Liste ist so einfach aufgebaut, dass auch Nichtbuchhalter problemlos damit umgehen koennen. Geht allerdings nur, wenn man beim Erfassen Fristen und Faelligkeiten sauber einbucht.

Datentransfer von der Bank: Die Bank stellt die Kontoauszüge als Datensatz zur Verfügung, der dann (bei geeigneter Software) halbautomatisch eingebucht werden kann - je nachdem, was man für Kunden hat (= ob Kundennummer, Rechnungsnummer auf den eingehenden Überweisungen benannt sind) kann man fast alle eingehenden Zahlungen auf diese Weise erschlagen, ohne sie in die Hand zu nehmen.

Ich hab schon lang nicht mehr mit DATEV-Rewe gearbeitet. Die „Alte Tante“ ist ja hypervorsichtig, daher oft etwas später als die anderen, dafür läuft bei DATEV jedes Upgrade von Anfang an rund. Die beschriebenen Möglichkeiten sollten eigentlich alle bei DATEV gegeben sein. Falls ein StB draufsitzt, der seinen Mandanten maximal NESY goennt, allerdings nicht.

Schoene Gruesse

MM

[MOD] Komplettzitat gelöscht

Hallo,

wenn Sie über Datev bichen, haben Sie doch einen Steuerberater - warum fragen Sie den nicht? Er kennt Ihre Buchhaltung und das Programm doch am besten!

E.

Servus,

nun ist es so, daß der Standard bei StB-Kanzleien das externe Erledigen der gesamten FiBu ist. Die angesprochenen Punkte sind aber nur bei interner Erledigung der laufenden FiBu möglich und sinnvoll.

Wie hoch schätzt Du den Anteil von Steuerberatern, die sich schon mal so ernsthaft mit den Themen „Zahlungsverkehr per DFÜ/Datenträger aus intern erledigter FiBu“ und „Automatisierte Erfassung der Bankbuchungen“ auseinandergesetzt haben, daß sie über die entsprechenden Möglichkeiten Auskunft geben können?

Ich schätze ihn auf zwischen zwei und fünf Prozent.

Für beide Themen halte ich den zuständigen Sachbearbeiter der Bank für die nützlichere erste Anlaufstelle. Wenn der StB mit konkreten Anforderungen konfrontiert ist, wird er sich dann wohl oder übel um die Dinge kümmern müssen, die bei den DATEV-Veranstaltungen, die er besucht hat, immer am zweiten Tag nachmittags nach der Kaffeepause behandelt worden sind…

Schöne Grüße

MM

Hallo Daniel,

wenn Ihr bereits Datev-Software einsetzt, dann wäre der Steuerberater tatsächlich der erste Ansprechpartner, wenn der keine Ahnung hat, was ich mir durchaus vorstellen kann dann sollte er einen Kontakt zur Datev herstellen, die den Mandanten sicherlich gerne berät.

Was Du brauchst nennt sich bei der Datev Buchführung mit Zukunft, mehr dazu findest Du hier.
http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=2…

Lass Dich nicht verwirren, das ist hier alles auf die Zusammenarbeit zwischen Mandant und Steuerberater ausgelegt, funktioniert aber selbstverständlich auch beim selbstbuchenden Mandanten.

Kurzbeschreibung wir das ganze funktionieren kann:

Im großen und ganzen hast Du nur vier Dinge zu verbuchen:

  1. Ausgangsrechnungen
  2. Zahlungseingänge
  3. Eingangsrechnungen
  4. Zahlungsausgänge

In einer einfachen Buchführung werden gerne 1+2 und 3+4 zusammengeworfen in einer richtigen Buchführung funktioniert das aber anders.

  1. Alle Ausgangrechnungen werden in dem Moment wenn sie gestellt werden uabhängig vom Geldeingang auf Debitorenkonten gebucht
    Debitorenkonten sind nichts anderes als Unterkonten vom Konto Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
    Das ganze kannst Du durch einen Ex-/Import aus deiner Warenwirtschaft in das Buchhaltungsprogramm vollautomatisch erledigen lassen.

  2. Eingangnsrechnungen werden auf Kreditorenkonten d.h. auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verbucht, unabhängig von der Bezahlung.
    Das erledigst Du bei Datev Buchführung mit Zukunft indem Du die Belege scannst und per Internet an das Datev Rechenzentrum schickst dort werden aus diesen per OCR Zahlungsvorschläge und Buchungsvorschläge generiert.
    Die Zahlungsvorschläge schickst Du gleich an Deine Bank die Buchungsvorschläge übernimmst Du wieder in dein Buchführungsprogramm.

2.+4.: Deine Bankontobewegungen werden von der Bank direkt an das Datev Rechenzentrum übertragen von dort in Dein Buchführungsprogramm übernommen und daraus wiederum automatisch Buchungsvorschläge erstellt.

Wenn also Kunde A seine offenen Rechnungen bezahlt wird dies automatisch erkannt und gegen sein Debitorenkonto gebucht und damit ausgeglichen, Skonti werden berücksichtigt, …

Ein bissl Handarbeit und vor allem Kopfarbeit ist immer noch nötig, jeglicher überflüssige Sortier und Tippaufwand entfällt aber in Zukunft und das Ergebnis ist eine wesentlich höherwertige Buchführung mit ein paar positiven Zusatzeffekten, wie elektronisches Belegarchiv, …

Grüße
Chris