Immobilienmakler - Wie Steuern sparen?

Guten Tag, ich habe eine allgem. Frage:
Ich kenne einen 30 Jahre alten, ledigen und seit 2007 selbständigen Immobilienmakler in der Region Mittelhessen.Er ist nicht im Handelsregister eingetragen,d.h keine GmbH o.ä. Die Geschäfte haben sich zuletzt gut entwickelt, diese Jahr wird er über 200.000,- Euro Umsatz haben. (In den Vorjahren jew. unter 100.000,-)Daher kam jetzt die Horrornachricht von seinem Steuerberater das er im Steuersatz nun bei 48% liege, d.h. mindestens 100.000,- Euro Steuern zahlen muss. Da seine privaten Ausgabe für einen Single auch immer recht hoch sind(teuere Mietwohnung, Bekleidung, usw.) hat er Angst das am Schluss wie schon in den Vorjahren kaum etwas über bleibt. Daher möchte er sich nun etwas genauer damit auseinandersetzen wie er ggf. sein Steurlast senken kann, das wäre für ihn bares Geld. Ich bedanke mich im Vorraus für Ihre Ratschläge zum Thema.

nix

Hallo Orange79,

an das Geldverdienen hat die deutsche Steuergesetzgebung die individuelle Steuerbelastung geküpft. Will sagen alle Steuerpflichtigen mit gleichem Familien- und Kinderstandt haben bei gleichem zu versteuerndem Einkommen, die gleich hohe Einkommensteuerbelastung.
Das ist so, und ist auch erstmal gut so. Wer beim Geldausgeben nicht an die „Tante Fina“ denkt ist selber schuld. Also nicht auf so „großem Fuß“ leben!. Weil die üblichen Aufwendungen eines pompösen Lebenswandels nicht steuerlich abzugsfähig sind.
Schade eigentlich - aber das geht uns allen so, nicht nur den Marklern, und wer nichtselbständige Einkünfte hat, hat die „Lohn-Einkommensteuer-“ leider noch nie ausgezahlt bekommen.

Liebe Grüße und lieber bei Zeiten - beim Geldeingang - schon an die Steuer denken -
Rainer

Umsatz oder Gewinn?!?
Moinsen,
reden wir hier von 200.000 € Umsatz oder Gewinn?!? Denn wenn Umsatz, dann stellt sich die Frage nach möglichen Betriebsausgaben.
Und warum stellt man sich die Frage erst jetzt und hier und nicht dem Steuerberater, den man doch eh beauftragt hat?
Schöne Grüße
e