Hallo Guido!
Was, um Gottes Willen, haben die Finanzbeamten damit zu
tun???
Nix - kam aber zugegebenerweise in meiner Antwort so rüber. Habe da wohl die falsche Stelle erwischt.
Die führen nur das aus, was die Leute, die wir alle gewählt
haben (auch vor der SPD-Zeit) sich so ausgedacht haben.
Müssen sich da allerdings auch immer auf dem Laufenden halten…
Getrödelt wird auch sehr viel durch die Steuerpflichtigen
selbst. Ein Beamter fängt einen Fall an, stellt fest, daß
Unterlagen fehlen. Ja, was passiert dann wohl? Der
Steuerpflichtige wird angeschrieben. Was passiert dann?
Entweder er verkriecht sich in eine Ecke, weil er weiß, jetzt
kommen sie Dir auf die Schliche oder eine Steuerberater ruft
an und glaubt, er habe die Weisheit gefressen. Das dauert
dann!!
Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Beamten echt unkompliziert hilfsbereit sind.
Oder, was schön auffällig ist, in einem Dorf von 12 Einwohnern
arbeiten 4 in einem großen Werk in einer Stadt, so 80km
entfernt.
Jeder fährt natürlich mit seinem eigenen Pkw.
Fahrgemeinschaft? Was ist das? Das muß natürlich geprüft
werden, kostet Zeit.
Na ja - das mit den Fahrgemeinschaften hat sich dann doch ab diesem Jahr (also im nächsten) durch die Entfernungspauschale erledigt, oder?
Die einfachste Art der Prüfung wäre, zum Autobahnzubringer
fahren und gucken, ob dort vielleicht die drei Pkw stehen.
Darf der Beamte nicht, er muß ein Fahrtenbuch anordnen. Kostet
alles Zeit.
Wobei das auch nur ein Indiz wäre - es wird nicht verlangt, die Arbeitsuhrzeit anzugeben…
An unserem Finanzamt machen die Einkommensteuerbeamten jetzt
täglich 2 Überstunden, freiwillig. Plus Samstags, bis zu vier.
Und warum? Damit die Leute ihr Geld schneller wiederkriegen.
Darüber regt sich keiner auf.
Gruß Werner
Das ist, was ich mit „rödeln“ sagen wollte (anderes Wort für „malochen“)!
Gruß
Guido