Steuererklärung via ELSTER

Hallo, ich habe gehört, dass man ( durch www.elsterformular.de) online seine Steuer abgeben und bearbeiten lassen kann. Wer hat damit Erfahrung und kann mir diese mitteilen, auch wo evtl. die Nachteile liegen. Habe die letzten Jahre mit der SW Quicksteuer gearbeitet und würde gerne die etwas andere Möglichkeit nützen.

Im Voraus vielen Dank

Günter

Hallo Günter !

Man kann !
Aber - es geht nicht ohne Schreibkram und Brief. Du mußt einmal den richtigen Zettel unterschreiben und – was viel wichtiger für Dich ist, Deine Unterlagen, wie Quittungen, Belege usw. müssen trotzdem ins Finanzamt.
Also, wer das über Elster macht, wird davon nicht verschont!
Gruß Werner

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Man kann !
Aber - es geht nicht ohne Schreibkram und Brief.

hi,

ich denke auch, das dein finanzamt elster eingerichtet haben muss. ich weiss nicht inwieweit das bei allen der fall ist, auf jedenfall in brandenburg ist es nicht weit verbreitet…

da reicht aber sicherlich ein anruf beim FA!

der shob

Angeblich bundesweit
Hi!

Ich habe letzte Woche in der Zeitung (WAZ) gelesen, es sei bundesweit ab 1.3. im Einsatz.

Gruß
Guido

hi,

na, da muss ich doch das glattweg mal ausprobieren. trotz alledem sehe ich die einführung eher skeptisch, mal sehen, was noch auf uns zu kommt. persönlich finde ich ja, ist es kein unterschied ob ich am rechner daten eintippe diese entweder online verschicke oder ob ich nichtamtliche formulare drucke (die jedes FA anerkennt), weil ich belege und unterschrift eh noch nachschicken muss. ich finde hier wurden mal wieder nur halbheiten in angriff genommen…

showbee

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Hi!

Ich kenne die Verfahrensweise der FA nicht. Aber vor einigen Jahren sah es so aus, dass die Finanzbeamten alles geprüft haben und dann die Erklärungen zur Datenerfassung nach Düsseldorf (natürlich nur hier in NW) geschickt haben. Dort stapelte sich der Erfassungsberg…

Jetzt sieht es doch wohl so aus, dass die Datenerfassung gespart wird, da ich es selbst machen kann (so ich denn endlich mal meine Steuerkarte von meinem Ex-Arbeitgeber bekomme *grummel*).
Der Steuersachbearbeiter muss doch dann wohl nur noch „OK“ sagen…

Bei einem Kollegen hat der Bescheid ganze sechs Werktage auf sich warten lassen, was ich schon ziemlich schnell finde!

Gruß
Guiso

hi,

ja, den vorteil habe ich noch gar nicht erkannt. meinst du die machen es wirklich so. dann waere das ja mal eine rationalisierungsmassnahme. oder werden die frei gewordenen arbeitsplätze nun dafür benötigt kompliziertere gesetzes- und richtlinienanwendung zu prüfen? na, wenn das mal nicht der falsche weg ist. ich hoffe immernoch, das unsere steuersystem mal so einfach werden kann, wie das der USA…

gruss

showbee

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Lanz für unsere Finanzbeamten
Hi!

ja, den vorteil habe ich noch gar nicht erkannt. meinst du die
machen es wirklich so. dann waere das ja mal eine
rationalisierungsmassnahme.

Na ja - nicht jeder hat einen Internetanschluss! Und nicht jeder, der einen hat, traut der Datensicherheit auf dem Highway!!

oder werden die frei gewordenen
arbeitsplätze nun dafür benötigt kompliziertere gesetzes- und
richtlinienanwendung zu prüfen? na, wenn das mal nicht der
falsche weg ist.

Über die deutsche Steuerrechtgebung nachzudenken, ist mir echt zu kompliziert. Ich weiß, was ich wissen muss, und das ist schon viel zu viel! Ich persönlich bin froh, dass sich das Steuerentlastungsgesetz in meiner Geldbörse (eigentlich wollte ich Portemonnaie schreiben - aber ich weiß nicht, wie es nach der Rechtschreibreform aussieht) bemerkbar macht!

Dass Arbeitsplätze rationalisiert werden können, wage ich zu bezweifeln. Zumindest hier in NW haben die Leute beim Finanzamt weiß Gott genug zu tun. So wenig ich mich mit dem Beamtenstatus und den sich darin befindlichen Leuten anfangen kann - beim Finanzamt wird echt gerödelt!

ich hoffe immernoch, das unsere steuersystem
mal so einfach werden kann, wie das der USA…

Ich kenne das US-System nicht! Allerdings glaube ich nicht, dass es irgendwo auf der Welt eins gibt, was auch nur annähernd so chaotisch ist wie das unsere! In Holland ist es wohl auch recht einfach…

Gruß
Guido (diesmal ohne Tippfehler)

Hallo Guido!

Was, um Gottes Willen, haben die Finanzbeamten damit zu tun???
Die führen nur das aus, was die Leute, die wir alle gewählt haben (auch vor der SPD-Zeit) sich so ausgedacht haben.

Getrödelt wird auch sehr viel durch die Steuerpflichtigen selbst. Ein Beamter fängt einen Fall an, stellt fest, daß Unterlagen fehlen. Ja, was passiert dann wohl? Der Steuerpflichtige wird angeschrieben. Was passiert dann? Entweder er verkriecht sich in eine Ecke, weil er weiß, jetzt kommen sie Dir auf die Schliche oder eine Steuerberater ruft an und glaubt, er habe die Weisheit gefressen. Das dauert dann!!
Oder, was schön auffällig ist, in einem Dorf von 12 Einwohnern arbeiten 4 in einem großen Werk in einer Stadt, so 80km entfernt.
Jeder fährt natürlich mit seinem eigenen Pkw. Fahrgemeinschaft? Was ist das? Das muß natürlich geprüft werden, kostet Zeit.
Die einfachste Art der Prüfung wäre, zum Autobahnzubringer fahren und gucken, ob dort vielleicht die drei Pkw stehen. Darf der Beamte nicht, er muß ein Fahrtenbuch anordnen. Kostet alles Zeit.
An unserem Finanzamt machen die Einkommensteuerbeamten jetzt täglich 2 Überstunden, freiwillig. Plus Samstags, bis zu vier.
Und warum? Damit die Leute ihr Geld schneller wiederkriegen.
Darüber regt sich keiner auf.
Gruß Werner

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Hallo Guido!

Was, um Gottes Willen, haben die Finanzbeamten damit zu
tun???

Nix - kam aber zugegebenerweise in meiner Antwort so rüber. Habe da wohl die falsche Stelle erwischt.

Die führen nur das aus, was die Leute, die wir alle gewählt
haben (auch vor der SPD-Zeit) sich so ausgedacht haben.

Müssen sich da allerdings auch immer auf dem Laufenden halten…

Getrödelt wird auch sehr viel durch die Steuerpflichtigen
selbst. Ein Beamter fängt einen Fall an, stellt fest, daß
Unterlagen fehlen. Ja, was passiert dann wohl? Der
Steuerpflichtige wird angeschrieben. Was passiert dann?
Entweder er verkriecht sich in eine Ecke, weil er weiß, jetzt
kommen sie Dir auf die Schliche oder eine Steuerberater ruft
an und glaubt, er habe die Weisheit gefressen. Das dauert
dann!!

Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Beamten echt unkompliziert hilfsbereit sind.

Oder, was schön auffällig ist, in einem Dorf von 12 Einwohnern
arbeiten 4 in einem großen Werk in einer Stadt, so 80km
entfernt.
Jeder fährt natürlich mit seinem eigenen Pkw.
Fahrgemeinschaft? Was ist das? Das muß natürlich geprüft
werden, kostet Zeit.

Na ja - das mit den Fahrgemeinschaften hat sich dann doch ab diesem Jahr (also im nächsten) durch die Entfernungspauschale erledigt, oder?

Die einfachste Art der Prüfung wäre, zum Autobahnzubringer
fahren und gucken, ob dort vielleicht die drei Pkw stehen.
Darf der Beamte nicht, er muß ein Fahrtenbuch anordnen. Kostet
alles Zeit.

Wobei das auch nur ein Indiz wäre - es wird nicht verlangt, die Arbeitsuhrzeit anzugeben…

An unserem Finanzamt machen die Einkommensteuerbeamten jetzt
täglich 2 Überstunden, freiwillig. Plus Samstags, bis zu vier.
Und warum? Damit die Leute ihr Geld schneller wiederkriegen.
Darüber regt sich keiner auf.
Gruß Werner

Das ist, was ich mit „rödeln“ sagen wollte (anderes Wort für „malochen“)!

Gruß
Guido

na, da muss ich doch das glattweg mal ausprobieren. trotz
alledem sehe ich die einführung eher skeptisch, mal sehen, was
noch auf uns zu kommt. persönlich finde ich ja, ist es kein
unterschied ob ich am rechner daten eintippe diese entweder
online verschicke oder ob ich nichtamtliche formulare drucke
(die jedes FA anerkennt), weil ich belege und unterschrift eh
noch nachschicken muss. ich finde hier wurden mal wieder nur
halbheiten in angriff genommen…

Hi,

ich habe zwar noch nie über Elster (netter Name für ein Steuerprogramm) Erklärungen gemacht und werde es auch nicht tun, bis die Systeme irgendwann mal zusammengeführt werden.
Ich habe aber seit VZ 1994 vom Anfang des Probelaufes an mit EDÜ (Datev) Steuererklärungen übertragen und seitdem konnte auf „Eingabefehler“ beim FA verzichtet werden.
Weiterhin sehr vorteilhaft ist die Bescheidrückübertragung (weiß nicht ob Elster das auch macht) - da siehst Du Abweichungen auf einen Blick.
Seit VZ 1999 gibt es die „komprimierte Einkommensteuererklärung“, d.h. ESt-E per Datenübertragung braucht keine amtl. (oder LAsergedruckten) Formulare mehr. Nun drucke ich nur noch 2 bis 3 weiße A 4 Blätter, wo die Eingaben komprimiert (Kennziffer - Wert) drauf sind.

Macht alles schon Sinn und ist m.E. auch bequemer.

Wenn dann demnächst die digitale Unterschrift kommt, fällt irgendwann das Papier ganz weg.

MfG
Undine

Seit VZ 1999 gibt es die „komprimierte
Einkommensteuererklärung“, d.h. ESt-E per Datenübertragung
braucht keine amtl. (oder LAsergedruckten) Formulare mehr. Nun
drucke ich nur noch 2 bis 3 weiße A 4 Blätter, wo die Eingaben
komprimiert (Kennziffer - Wert) drauf sind.

Macht alles schon Sinn und ist m.E. auch bequemer.

Wenn dann demnächst die digitale Unterschrift kommt, fällt
irgendwann das Papier ganz weg.

MfG
Undine

hi undine,

ja, elster ist schon komisch. manchmal ist das FA ja auch eine diebische elster… *grrr*

das mit der komprimierten erklärung war mir schon klar, das problem ist doch (auch wenn wir mal eine vom staat zertifizierte digitale signatur bekommen), die belege. es wird doch heutzutage kaum noch eine steuererklärung gemacht, in der das FA nicht irgendwelche belege sehen will…

da sehe ich kein vorbei an der guten alten schneckenpost :wink:

so long - muss nun auch mal ein wenig lernen für montag

der showbee

Hi Werner

einmal den richtigen Zettel unterschreiben und – was viel
wichtiger für Dich ist, Deine Unterlagen, wie Quittungen,
Belege usw. müssen trotzdem ins Finanzamt.

Hm, ehrlich gesagt hab ich schon die letzten paar Jahre keine Unterlagen mehr mitgeschickt da sich an den Werten (Versicherung ect., Berufskleidung / Bücher hatte ich bisher nicht zum absetzen) eh nicht viel geändert hat und sie somit den Krempel nur unnötig wieder zurückschicken müssen. Hat bisher noch nie eine Reklamation seitens des Finanzamtes gegeben.

Grüßle
Frank K.

Hallo Frank!

Dann bist Du sozusagen ein Steuerexote.
Stell Dir mal allein die Hausbesitzer vor, was die für Unterlagen brauchen. Die Zweithausbesitzer, die ihr Haus vermieten, die Pendler usw usw usw.
Jedes Jahr ändern sich irgendwelche Bestimmungen, auch zu Deinem Vorteil. Das Finanzamt ist aber nicht verpflichtet, Dich darüber aufzuklären. ich denke, Du hast Dich damit selbst über den Tisch gezogen. Alles natürlich vorausgesetzt, Du bist Arbeitnehmer und kein Rentner. (Ohne Miethaus).

An Deiner Stelle würde ich mal für ein Jahr einen Steuerberater in Anspruch nehmen. Du wirst Dich wundern, was Du dem Finanzamt alles geschenkt hast.
Gruß Werner

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Werner

Dann bist Du sozusagen ein Steuerexote.
Stell Dir mal allein die Hausbesitzer vor, was die für
Unterlagen brauchen. Die Zweithausbesitzer, die ihr Haus
vermieten, die Pendler usw usw usw.
Jedes Jahr ändern sich irgendwelche Bestimmungen, auch zu
Deinem Vorteil. Das Finanzamt ist aber nicht verpflichtet,
Dich darüber aufzuklären. ich denke, Du hast Dich damit selbst
über den Tisch gezogen. Alles natürlich vorausgesetzt, Du bist
Arbeitnehmer und kein Rentner. (Ohne Miethaus).

Ich bin Arbeitnehmer. Allerdings hab ich nicht übermäßig viel zum Absetzten (bin kein Hausbesitzer ect.). Die Versicherungsbeiträge die ich absetzten kann ändern sich wie gesagt nicht arg (sodaß die im Finanzamt anhand des Vorjahresbescheites schon erkennen können das der Betrag wohl seine Richtigkeit hat) und beruflich kann ich bis auf die Fahrten zur Arbeit (mit PKW, daher existieren keine Belege) nichts absetzten.

An Deiner Stelle würde ich mal für ein Jahr einen
Steuerberater in Anspruch nehmen. Du wirst Dich wundern, was
Du dem Finanzamt alles geschenkt hast.

*g* keine Sorge. Hab sozusagen meinen eigenen Steuerberater (Schwester arbeitet in einer Steuerkanzelei).

Grüßle
Frank K.

ELSTER
Huhu

ich habe zwar noch nie über Elster (netter Name für ein
Steuerprogramm)

ELSTER steht für EL ektronische ST euer ER klärung

Weiterhin sehr vorteilhaft ist die Bescheidrückübertragung
(weiß nicht ob Elster das auch macht)

Soll es angeblich schon!

Gruß
Guido