angenommen Mutter M hat nach Ihrer Schwangerschaft 2 Jahre Elternzeit beim Arbeitgeber eingereicht. nach einem Jahr stellt sie nun fest, dass sie doch wieder arbeiten will, jedoch bei einem anderen Arbeitgeber.
angenommene Zahlen:
alter AG 40 Std./Woche für 1600€
neuer AG 10 Std./Woche für 500€
Würde sich das in diesem Fall für M lohnen?(Welche Infos braucht ihr noch?)
Könnte M jetzt quasi einfach bei ihrem jetzigen Arbeitgeber kündigen?
Würde sich das in diesem Fall für M lohnen?(Welche Infos
braucht ihr noch?)
=>kann man so nicht sagen, da zuviele Details fehlen
=> man sollte bedenken, dass der Nebenverdienst auf das Elterngeld angerechnet wird
=> der Arbeitslohn unterliegt der Einkommensteuer
=> das Elterngeld unterliegt dem Progressionsvorbehalt
Könnte M jetzt quasi einfach bei ihrem jetzigen Arbeitgeber
kündigen?
alter AG 40 Std./Woche für 1600€
neuer AG 10 Std./Woche für 500€
Würde sich das in diesem Fall für M lohnen?(Welche Infos
braucht ihr noch?)
Die Frage ist, wie man „lohnen“ in dem von dir angefragten steuerlichen Zusammenhang interpretieren möchte. Fakt ist, dass bei € 1.600,00/Monat wohl Lohn-/Einkommensteuer anfallen wird, während bei € 500,00/Monat solche nicht zu erwarten sind. Mir persönlich wäre es jedoch immer um einiges lieber, wenn ich 1 Mio € an Einkommensteuer bezahlen müßte/dürfte. Würde dies doch bedeuten, dass ich auch sehr viel verdient hätte.
Wenn es sich also „lohnt“, keine Lohn-/Einkommensteuer zu bezahlen, dann sollte man die € 500,00/Monat kassieren.
Wenn man mit dem bißchen Steuer leben kann, welches auf die € 1.600,00/Monat anfallen, dann sollte sich das vielmehr erhöhte „Netto“ wohl eher lohnen.
Könnte M jetzt quasi einfach bei ihrem jetzigen Arbeitgeber
kündigen?
Dies dürfte keine steuerliche Frage sein. Wenn Kern der Frage ist, ob während der Elternzeit gekündigt werden darf, dürften die Experten wohl im Brett „Arbeits- und Sozialamt“ ihr Unwesen treiben. Wenn es einfach nur um Kündigungen allgemein geht, gibt es Antworten sicherlich im Brett „Arbeitsrecht“. Möglicherweise finden sich Antworten auch bereits im Archiv.
Was soll sich denn lohnen? Die groben steuerlichen Aspekte hat barul ja schon umrissen.
Man geht für 500 mtl. 10 Std. pro Woche arbeiten oder für 1.600 Euro 40 Std. pro Woche. Da muss man selbst überlegen, was da mehr Sinn macht. Ist deswegen nicht wirklich ein steuerrechtlicher Gedankengang.
Bei 500 Euro mtl. wird weniger Lohnsteuer einbehalten als bei 1.600 Euro. Auch wird von den 500 Euro oder 1.600 Euro Sozialversicherung einbehalten. Das kann man ja mal selbst ausrechnen:
Angenommen Zahlung des Elterngeldes ist bereits vorüber…
Dann ist immer noch nicht ganz klar, was sich denn nun lohnen soll.
Außerdem wäre ja da noch der arbeitsrechtliche Aspekt, der ja bereits im Rechtsforum erläutert wurde/ wird.
Vielleicht noch mal kurz erläutern, was nun wirklich von steuerlichem Interesse ist?
Okay, du hast recht!steuerliches Interesse könnte ja z.B. sein, dass der Mann auch arbeiten geht. Nehmen wir mal Jahresgehalt von 60.000€ an. Würde es dann überhaupt Sinn machen für die Frau arbeiten zu gehen, oder liefe es im Endeffekt auf ein steuerliches Nullsummenspiel hinaus?
Moinsen,
sorry, aber damit kommen wir nicht weiter.
Der EM hat ein Jahresgehalt von 60.000 €. Die EF von 19.200 € oder 6.000 €. Je nachdem, welchen Job sie nun annimmt.
Weitere Einkünfte?
Sonderausgaben?
Vosorgeaufwendungen?
Kinderfreibeträge?
Außergwöhnliche Belastungen?
Ob sich ein Job steuerlich lohnt? Das muss letztendlich jeder selbst entscheiden. Man sollte dabei bedenken, dass der Staat liebend gerne Einkommensteuer erhalten möchte.
Vielleicht sollte die Frage geklärt werden, ob man arbeiten gehen möchte oder arbeiten muss. So oder so, beide Jobs unterliegen der Einkommensteuer.
Lohnt es sich für 500 Euro monatlich und 10 Std./ Wo. jobben zu gehen - bei Berücksichtigung der Fahrzeit zum Job, die Organisation der Kinderbetreuung usw.? Oder machen 40 Std./ Wo. und 1.600 Euro mehr Sinn? Aber das ist nun kein wirklich steuerlicher Aspekt.