hallo howy,
ich finde es sehr interessant und mutig von dir, dich nach paris versetzen zu lassen.
ich habe für dich folgende links gefunden:
„DIE UNTERSTÜTZUNG VON AUSTAUSCHSTUDENTEN BEI DER BEWÄLTIGUNG IHRES KULTURSCHOCKS DURCH INTERKULTURELLE TRAINING UND BETREUUNG“
Vorgelegt von : Jürgen Böttcher http://www.sw2.euv-frankfurt-o.de/VirtuLearn/kult/In…
so eine versetzung bietet viele möglichkeiten:
4.5.3 Vorteile für den Mitarbeiter durch einen internationalen Personaltransfer
4.5.3.1 Berufliche Vorteile
Karriere: Ein Transfer in eine Tochtergesellschaft bedeutet of einen Karriereschritt
Interesse an der Aufgabe: Eine Aufgabe in einem anderen Land ist fast immer mit einer neuen Herausforderung verbunden. Hinzu kommt noch die Gelegenheit, neue Kulturen kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen.
Entwicklungsmöglichkeiten: Durch den Einsatz im Gastland verbessern sich zumeist die Fremdsprachenkenntnisse, welche für die Karriere sehr förderlich sein können.
Finanzielle Anreize
4.5.3.2 Private Vorteile
Sprachkenntnisse: Zusätzliche Sprachkenntnissen steigern nicht nur die Mobilität des Mitarbeiters sondern auch sein Selbstwertgefühl.
Neues Umfeld: Ein neues Umfeld wirkt meist fördernd auf die Motivation, wenngleich man die Phasen des Anpassungsprozesses nicht außer acht lassen darf.
Statussteigerungen
4.5.4 Nachteile für den Mitarbeiter durch einen internationalen Personaltransfer
4.5.4.1 Berufliche Nachteile
Karrierenachteil: Wenn auch ein Personaltransfer in ein anderes Land mit einem Karrieresprung in der Tochtergesellschaft verbunden sein kann, bedeutet dies nicht auch gleichzeitig für den entsandten Mitarbeiter die Chance zur Beförderung im Stammland. Desto länger sich die Person im Ausland befindet, desto eher werden Positionen im Hauptquartier mit Ansässigen besetzt.
Desinteresse an Aufgabe: Natürlich kann es auch vorkommen, daß ein Mitarbeiter an der ihm im Ausland zugedachten Aufgabe keine Herausforderung sieht und daran kein Interesse hat und deswegen nicht motiviert ist.
Rückkehrbedingungen: Unter diesem Punkt ist vor allem die Wiedereingliederung in das Unternehmen zu nennen. Besonders lang abwesende Mitarbeiter werden es schwer haben, sich an die alten Gegebenheiten wieder zu gewöhnen und den Kontakt zu den Kollegen wieder herzustellen.
Berufliche Kontakte: Durch die lange Abwesenheit können bzw. sind berufliche Kontakte verloren gegangen und müssen erst wieder mühsam aufgebaut werden.
4.5.4.2 Private Nachteile
Unkenntnis des Ortes: Eingliederungen in fremde Kulturen sind meist mit der Unkenntnis über den Einsatzort verbunden. Es bedarf zunächst Zeit, bis man sich „eingelebt“ und umgestellt hat und die Lebenssituation in den Griff bekommt. Familie: Nicht immer ist es der Fall, daß die Familie des Mitarbeiters mitreisen kann bzw. will. Dieser Tatbestand führt oftmals zu Spannungen zwischen Beruf und privatem Umfeld.
Privatkontakte: Neben der Familie ist auch der möglich Verlust von Kontakten zum Freundeskreis zu erwähnen.
http://www.wu-wien.ac.at/usr/h95d/h9550387/Seminare/…
die beibehaltung eines wohnsitzes in deutschland halte ich aus steuerrechtlichen gründen nicht für sinnvoll. für die dauer deines auslandaufenthaltes wärst du dann auch in deutschland unbeschränkt einkommensteuerpflichtig (s. § 1 Abs. 1 EStG http://www.wu-wien.ac.at/usr/h95d/h9550387/Seminare/…) und müsstest dich jedes jahr mit 2 steuererklärungen rumärgern.
ich würde bei der gehaltsverhandlung mit deiner firma darauf bestehen, dass du durch die versetzung nach paris vom gehalt her nicht schlechter wegkommst als vorher, und zwar netto. d.h. die firma zahlt alle eventuellen mehrsteuern (d.h. deine steuerbelastung darf nicht höher sein, als wenn du nicht versetzt worden wärst, oder gehaltszuschlag), kümmert sich um kranken- und sozialversicherung in frankreich, besorgt dir eine angemessene wohnung in paris, die dich nicht mehr kosten darf als jetzt (oder gehaltszuschlag) etc.
bon séjour à paris.
gunnar
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