Nette Finanzbeamte

Hallo,

obwohl ich wie wahrscheinlich die meisten von Euch manchmal über die Steuern schimpfe muß ich doch mal folgendes feststellen:

  1. Steuern sind nötig um die Aufgaben des Staates im Sinne der Allgemeinheit erfüllen zu können.

  2. Ärgerlich sind also nicht die Steuern an sich sondern die manchmal für den Bürger nicht nachvollziehbare Verwendung. Aus dieser leider oft auch ineffizienten Verwendung resultieren wieder zu hohe Steuern.

  3. Die hohen Bezüge der Politiker wären aus meiner Sicht auch noch vertretbar, da diese Kosten bezogen auf den Gesamthaushalt relativ gering sind.

  4. Echt störend ist für mich, wenn diese gut bezahlten Leute eine schlechte Arbeit leisten und damit die Steuermittel verschwenden.

  5. Als äußerst ungerecht empfinde ich, daß sich unsere Politiker im Laufe der Jahrzehnte jeglichen Leistungsdruckes entzogen haben, da sie durch Gesetze ihren Lebensunterhalt selbst nach kurzer Amtszeit bis ans Lebensende geregelt haben ohne Leistung oder Erfolg in die Bewertung einfließen zu lassen.

  6. Die Finanzbeamten sind relativ schlecht verdienende Mitarbeiter des Staates, die die Prügel einstecken wenn ein „wildgewordener“ Steuerzahler ins Finanzamt stürmt. Sie löffeln die Suppe aus, die irgendwelche Herren (mit Recht auf hohe Bezüge, Diäten, Übergangsgeld, Pension, Abfindung usw.) eingebrockt haben.

  7. Also der Finanzbeamte und auch sein Chef kann nichts dafür. Er macht einen ehrenwerten Job, um den ich ihn nicht beneide.

  8. Ich bin kein Finanzbeamter.

Helmut

Beamte sind vom ‚echten‘ Leben isoliert …

  1. Steuern sind nötig um die Aufgaben des
    Staates im Sinne der Allgemeinheit
    erfüllen zu können.

O.K.

  1. Ärgerlich sind also nicht die Steuern
    an sich sondern die manchmal für den
    Bürger nicht nachvollziehbare Verwendung.
    Aus dieser leider oft auch ineffizienten
    Verwendung resultieren wieder zu hohe
    Steuern.

Manchmal ist etwas untertrieben ! Immerhin ist die Verwendung sehr oft nicht nur missverständlich, sondern sinnlos.

  1. Die hohen Bezüge der Politiker wären
    aus meiner Sicht auch noch vertretbar, da
    diese Kosten bezogen auf den
    Gesamthaushalt relativ gering sind.

Auch wenn die Belastung gering erscheint, halte ich die Bezüge grundsätzlich für zu hoch. Es sind ja nicht nur die Bezüge - diverse Bevorteilungen z.B. Umzug nach Berlin, sind einfach nur frech.

  1. Echt störend ist für mich, wenn diese
    gut bezahlten Leute eine schlechte Arbeit
    leisten und damit die Steuermittel
    verschwenden.

Genau. Ausserdem richten einige dazu noch Folgeschäden durch ihre Handlungen an. Diese Schäden kosten den Steuerzahler mitunter mehr, als das ganze Lebenseinkommen des Verursachers.

  1. Als äußerst ungerecht empfinde ich, daß
    sich unsere Politiker im Laufe der
    Jahrzehnte jeglichen Leistungsdruckes
    entzogen haben, da sie durch Gesetze ihren
    Lebensunterhalt selbst nach kurzer
    Amtszeit bis ans Lebensende geregelt haben
    ohne Leistung oder Erfolg in die Bewertung
    einfließen zu lassen.

Tja, wir können wählen wen wir wollen - darn wird sich nicht´s ändern. Wer sägt schon nur um das Wählers Willen den Ast ab auf dem er sitzt ?

  1. Die Finanzbeamten sind relativ schlecht
    verdienende Mitarbeiter des Staates, die
    die Prügel einstecken wenn ein
    „wildgewordener“ Steuerzahler ins
    Finanzamt stürmt. Sie löffeln die Suppe
    aus, die irgendwelche Herren (mit Recht
    auf hohe Bezüge, Diäten, Übergangsgeld,
    Pension, Abfindung usw.) eingebrockt
    haben.

Eine „normale“ Verkäuferin im Aldi nebenan hat das gleiche Problem mit aufgebrachten Kunden und verdient nicht mal 1/3 des FinanzBEAMTEN. Also verdient der Beamte mehr als genug, ausserdem hat er kein Schichtsystem, Überstunden sowie keine Zukunftsangst. Er ist aus dem ECHTEN Leben ausgekoppelt / isoliert.

  1. Also der Finanzbeamte und auch sein
    Chef kann nichts dafür. Er macht einen
    ehrenwerten Job, um den ich ihn nicht
    beneide.

Beamter ( egal wo und was ) würde jeder gern sein wollen. Gründe ? Siehe oben. aber mit wem will denn wirklich keiner tauschen: Schmutzige Arbeit mit starker körperlicher Beanspruchung und geringer Bezahlung. Beispiele kennt glaube ich jeder …

  1. Ich bin kein Finanzbeamter.

Ich bin Sparkassenfachwirt - also kein Beamter. Erlebe aber täglich die Probleme meiner Kunden. Sicher, ich habe auch Beamte als Kunden. Es sind ja auch nicht alle Beamten gleich ! Aber leider treffen auf viele die o.g. Aussagen.

Falk

Es leben die Vorurteile, …
…interessanterweise wissen immer alle anderen Personen besser Bescheid als die Betroffenen selbst. Deine Ausführungen hast Du jedenfalls sehr tiefgründig recherchiert.

Ciao!
Nemo

  1. Steuern sind nötig um die Aufgaben des
    Staates im Sinne der Allgemeinheit
    erfüllen zu können.

O.K.

  1. Ärgerlich sind also nicht die Steuern
    an sich sondern die manchmal für den
    Bürger nicht nachvollziehbare Verwendung.
    Aus dieser leider oft auch ineffizienten
    Verwendung resultieren wieder zu hohe
    Steuern.

Manchmal ist etwas untertrieben ! Immerhin
ist die Verwendung sehr oft nicht nur
missverständlich, sondern sinnlos.

  1. Die hohen Bezüge der Politiker wären
    aus meiner Sicht auch noch vertretbar, da
    diese Kosten bezogen auf den
    Gesamthaushalt relativ gering sind.

Auch wenn die Belastung gering erscheint,
halte ich die Bezüge grundsätzlich für zu
hoch. Es sind ja nicht nur die Bezüge -
diverse Bevorteilungen z.B. Umzug nach
Berlin, sind einfach nur frech.

  1. Echt störend ist für mich, wenn diese
    gut bezahlten Leute eine schlechte Arbeit
    leisten und damit die Steuermittel
    verschwenden.

Genau. Ausserdem richten einige dazu noch
Folgeschäden durch ihre Handlungen an.
Diese Schäden kosten den Steuerzahler
mitunter mehr, als das ganze
Lebenseinkommen des Verursachers.

  1. Als äußerst ungerecht empfinde ich,
    daß
    sich unsere Politiker im Laufe der
    Jahrzehnte jeglichen Leistungsdruckes
    entzogen haben, da sie durch Gesetze
    ihren
    Lebensunterhalt selbst nach kurzer
    Amtszeit bis ans Lebensende geregelt
    haben
    ohne Leistung oder Erfolg in die
    Bewertung
    einfließen zu lassen.

Tja, wir können wählen wen wir wollen -
darn wird sich nicht´s ändern. Wer sägt
schon nur um das Wählers Willen den Ast ab
auf dem er sitzt ?

  1. Die Finanzbeamten sind relativ
    schlecht
    verdienende Mitarbeiter des Staates, die
    die Prügel einstecken wenn ein
    „wildgewordener“ Steuerzahler ins
    Finanzamt stürmt. Sie löffeln die Suppe
    aus, die irgendwelche Herren (mit Recht
    auf hohe Bezüge, Diäten, Übergangsgeld,
    Pension, Abfindung usw.) eingebrockt
    haben.

Eine „normale“ Verkäuferin im Aldi nebenan
hat das gleiche Problem mit aufgebrachten
Kunden und verdient nicht mal 1/3 des
FinanzBEAMTEN. Also verdient der Beamte
mehr als genug, ausserdem hat er kein
Schichtsystem, Überstunden sowie keine
Zukunftsangst. Er ist aus dem ECHTEN
Leben ausgekoppelt / isoliert.

Hallo Falk!

Woher weißt Du das? Weißt Du, was die Masse der kleinen Finanzbeamten verdient?
Weißt Du, dass sie ihre Krankenversicherung selbst zahlen müssen? Glaubst Du etwa auch, dass Finanzbeamte keine Steuern zahlen?
Jedem steht es frei, seine Ausbildung beim Finanzamt zu machen, zumindest den Versuch, angenommen zu werden.
Weißt Du, dass Finanzbeamte alle zwei Jahre neu beurteilt werden und danach ihre Beförderung läuft oder auch nicht?
Dass Finanzbeamte fast Akkord arbeiten? Sie müssen eine bestimmte Menge von Fällen pro Tag bearbeiten.
Das sie mehr als Aldiangestellte angepöbelt werden und Drohungen bekommen, sich ausserhalb des Amtes erwischen zu lassen?
Und die Behauptung, sie stehen nicht im Leben!! Sieh Dich mal um! Was meinst Du, wieviel Beamte um Dich herum leben und genauso auf den Pfennig sehen müssen wie Du.

Und, was überhaupt nicht möglich ist, diese kleinen Betrügereien beim Einkommensteuerjahresausgleich. Ihre Einkommensteuererklärung wird von Vorgesetzten kontrolliert. Glaub nicht, dass die ein Auge zudrücken!

Gruß Werner

  1. Also der Finanzbeamte und auch sein
    Chef kann nichts dafür. Er macht einen
    ehrenwerten Job, um den ich ihn nicht
    beneide.

Beamter ( egal wo und was ) würde jeder
gern sein wollen. Gründe ? Siehe oben.
aber mit wem will denn wirklich keiner
tauschen: Schmutzige Arbeit mit starker
körperlicher Beanspruchung und geringer
Bezahlung. Beispiele kennt glaube ich
jeder …

  1. Ich bin kein Finanzbeamter.

Ich bin Sparkassenfachwirt - also kein
Beamter. Erlebe aber täglich die Probleme
meiner Kunden. Sicher, ich habe auch
Beamte als Kunden. Es sind ja auch nicht
alle Beamten gleich ! Aber leider treffen
auf viele die o.g. Aussagen.

Falk

Erläuterung

Hallo Falk!

Woher weißt Du das? Weißt Du, was die
Masse der kleinen Finanzbeamten verdient?

ich kenne einige …

Weißt Du, dass sie ihre
Krankenversicherung selbst zahlen müssen?

ja, na und ?? Ich zahle auch - und wesentlich mehr … Weiterhin zahle ich sehr viel in die Rentenkasse ein - was zahlen Beamte da ein ? Ich weiss, mein Standpunkt als Angestellter ist bei diesem Thema nie vereinbar mit dem eines Beamten - immerhin lebt der Beamte für den Staat und hat dadurch das Recht auf eine angemessene Altersversorgung - dagegen möchte ich nicht´s sagen - doch was ist angemessen ?

Glaubst Du etwa auch, dass Finanzbeamte
keine Steuern zahlen?

ja schon, jedoch geringere als ich

Jedem steht es frei, seine Ausbildung beim
Finanzamt zu machen, zumindest den
Versuch, angenommen zu werden.

auch klar ! Jeder kann seinen Weg erstmal frei wählen, das die Finanzbeamten nicht dumm sind ist logisch ! Sie sind Spezialisten in ihrem Bereich.

Weißt Du, dass Finanzbeamte alle zwei

Jahre neu beurteilt werden und danach ihre
Beförderung läuft oder auch nicht?

Es geht aber nur um Beförderung. In der freien Wirtschaft kann es nach einer Beurteilung / Einschätzung zur Kündigung kommen. Im übrigen kann man ab 27 (?) Beamter auf Lebenszeit werden bzw. dazu berufen werden. Wenn man dann keinen grob fahrlässigen Fehler macht ist doch alles im grünem Bereich - oder ?

Dass Finanzbeamte fast Akkord arbeiten?
Sie müssen eine bestimmte Menge von Fällen
pro Tag bearbeiten.

Jeder muss in seinem Job zurecht kommen. Ob und wie liegt nicht zuletzt an demjenigen selbst. Sicherlich ist die „Akkordarbeit“ nicht angenehm und geht eventuell auch zu Lasten der Qualität ? Ich beneide keinen Finanzbeamten in interenen Abteilungen um seine Tätigkeit.

Das sie mehr als Aldiangestellte
angepöbelt werden und Drohungen bekommen,
sich ausserhalb des Amtes erwischen zu
lassen?

Das war nur ein Beispiel. Ich kann es nur nicht ab, wenn jeder jammert: " Mir geht es am schlechtesten … " Das man als FA Mitarbeiter mitunter Drohungen bekommt kann ich mir vorstellen. Manche sehen das FA als Feind der einen kaputt machen will. In anderen Berufen bekommt man auch Drohungen: „Wenn ich den Kredit nicht kriege bring ich Sie um, denn Sie zerstören meine Existens.“ Damit muss man leider leben. :frowning: In diesem Punkt geht es der Aldi-Angestellten besser: Sie schließt abends die Tür und schaltet ab. Ein Steuerfahnder muss dann erst recht aufpassen .

Und die Behauptung, sie stehen nicht im
Leben!! Sieh Dich mal um! Was meinst Du,
wieviel Beamte um Dich herum leben und
genauso auf den Pfennig sehen müssen wie
Du.

Ja, dass ist mir bekannt. Ich muss gestehen den Vergleich nur auf „Ost“-Verhältnisse bezogen zu haben. Hier ist es so, das die Mehrheit der Angestellten / Arbeiter weit aus schlechter bezahlt wird (Osttarife)als Beamte. Das allein gibt mir natürlich nicht das Recht alle über einen Kamm zu scheren, da hast Du recht. Sorry.

Und, was überhaupt nicht möglich ist,
diese kleinen Betrügereien beim
Einkommensteuerjahresausgleich. Ihre
Einkommensteuererklärung wird von
Vorgesetzten kontrolliert. Glaub nicht,
dass die ein Auge zudrücken!

Ja. Ich meinte ja nicht das FA-Beamte betrügen !!! Ich meinte Bevorteilungen von Beamten im allgemeinen. Ist Dir bekannt was für Gelder Beamte „hinterher geworfen bekommen“ die mit der Regierung nach Berlin umziehen ?? Klar, FA-Beamte bekommen das nicht, hier hat man allenfalls günstigere Versicherungstarife. Das Sie ihren Ausgleich selbst machen wusste ich gar nicht. sicherlich wird keiner der FA-Beamten in seiner eigenen Erklärung betrügen - wer sägt schon an dem Ast auf dem er sitzt ??

Alles in allem haben wir beide recht: Es ist im Grunde ein Job wie jeder andere mit Nachteilen die duch Vorteile ausgeglichen werden - jedoch scheinbar nicht in jedem Fall.

Falk

Hallo Falk!

Woher weißt Du das? Weißt Du, was die
Masse der kleinen Finanzbeamten verdient?

ich kenne einige …

Weißt Du, dass sie ihre
Krankenversicherung selbst zahlen müssen?

ja, na und ?? Ich zahle auch - und
wesentlich mehr … Weiterhin zahle ich
sehr viel in die Rentenkasse ein - was
zahlen Beamte da ein ? Ich weiss, mein
Standpunkt als Angestellter ist bei diesem
Thema nie vereinbar mit dem eines Beamten

  • immerhin lebt der Beamte für den Staat
    und hat dadurch das Recht auf eine
    angemessene Altersversorgung - dagegen
    möchte ich nicht´s sagen - doch was ist
    angemessen ?

Glaubst Du etwa auch, dass Finanzbeamte
keine Steuern zahlen?

ja schon, jedoch geringere als ich

Hallo Falk!

Wieso das??? Wieso geringere Steuern? Doch wohl nur deshalb, weil sie weniger verdienen als andere. Ansonsten werden sie nach Einkommensteuertabelle veranschlagt.

Jedem steht es frei, seine Ausbildung
beim
Finanzamt zu machen, zumindest den
Versuch, angenommen zu werden.

auch klar ! Jeder kann seinen Weg erstmal
frei wählen, das die Finanzbeamten nicht
dumm sind ist logisch ! Sie sind
Spezialisten in ihrem Bereich.

Weißt Du, dass Finanzbeamte alle zwei
Jahre neu beurteilt werden und danach
ihre
Beförderung läuft oder auch nicht?

Es geht aber nur um Beförderung. In der
freien Wirtschaft kann es nach einer
Beurteilung / Einschätzung zur Kündigung
kommen. Im übrigen kann man ab 27 (?)
Beamter auf Lebenszeit werden bzw. dazu
berufen werden. Wenn man dann keinen grob
fahrlässigen Fehler macht ist doch alles
im grünem Bereich - oder ?

Sicher, die nächsten 35 Jahre! Das stell Dir mal in der freien Wirtschaft vor! 35 Jahre den gleichen Job! Dann verdient ein mittlerer Beamter nicht so viel wie ein Handwerker.

Dass Finanzbeamte fast Akkord arbeiten?
Sie müssen eine bestimmte Menge von
Fällen
pro Tag bearbeiten.

Jeder muss in seinem Job zurecht kommen.
Ob und wie liegt nicht zuletzt an
demjenigen selbst. Sicherlich ist die
„Akkordarbeit“ nicht angenehm und geht
eventuell auch zu Lasten der Qualität ?
Ich beneide keinen Finanzbeamten in
interenen Abteilungen um seine Tätigkeit.

Das sie mehr als Aldiangestellte
angepöbelt werden und Drohungen bekommen,
sich ausserhalb des Amtes erwischen zu
lassen?

Das war nur ein Beispiel. Ich kann es nur
nicht ab, wenn jeder jammert: " Mir geht
es am schlechtesten … " Das man als FA
Mitarbeiter mitunter Drohungen bekommt
kann ich mir vorstellen. Manche sehen das
FA als Feind der einen kaputt machen will.

Ach was, die meisten sind wütend, weil sie mit einer kleinen Betrügerei nicht durchgekommen sind. Dann wird Rabatz gemacht, gepöbelt und der Beamte fängt jetzt an zu kontrollieren.

In anderen Berufen bekommt man auch
Drohungen: „Wenn ich den Kredit nicht
kriege bring ich Sie um, denn Sie
zerstören meine Existens.“ Damit muss man
leider leben. :frowning: In diesem Punkt geht es
der Aldi-Angestellten besser: Sie schließt
abends die Tür und schaltet ab. Ein
Steuerfahnder muss dann erst recht
aufpassen .

Und die Behauptung, sie stehen nicht im
Leben!! Sieh Dich mal um! Was meinst Du,
wieviel Beamte um Dich herum leben und
genauso auf den Pfennig sehen müssen wie
Du.

Ja, dass ist mir bekannt. Ich muss
gestehen den Vergleich nur auf
„Ost“-Verhältnisse bezogen zu haben. Hier
ist es so, das die Mehrheit der
Angestellten / Arbeiter weit aus
schlechter bezahlt wird (Osttarife)als
Beamte. Das allein gibt mir natürlich
nicht das Recht alle über einen Kamm zu
scheren, da hast Du recht. Sorry.

Und, was überhaupt nicht möglich ist,
diese kleinen Betrügereien beim
Einkommensteuerjahresausgleich. Ihre
Einkommensteuererklärung wird von
Vorgesetzten kontrolliert. Glaub nicht,
dass die ein Auge zudrücken!

Ja. Ich meinte ja nicht das FA-Beamte
betrügen !!! Ich meinte Bevorteilungen von
Beamten im allgemeinen. Ist Dir bekannt
was für Gelder Beamte „hinterher geworfen
bekommen“ die mit der Regierung nach
Berlin umziehen ?? Klar, FA-Beamte
bekommen das nicht, hier hat man
allenfalls günstigere Versicherungstarife.
Das Sie ihren Ausgleich selbst machen
wusste ich gar nicht. sicherlich wird
keiner der FA-Beamten in seiner eigenen
Erklärung betrügen - wer sägt schon an dem
Ast auf dem er sitzt ??

Alles in allem haben wir beide recht: Es
ist im Grunde ein Job wie jeder andere mit
Nachteilen die duch Vorteile ausgeglichen
werden - jedoch scheinbar nicht in jedem
Fall.

Altes ostfriesisches Sprichwort : Jeder ist seines Glückes Schmied!
Gruß Werner

Falk

Ok. wir haben uns geeinigt: Frieden. :smile:
Werner hat natürlich recht: Beamte zahlen nicht weniger Steuern, aber doch weniger in die Rentenversicherung als andere.

Ansonsten war die online/offline Diskussion recht auschlussreich und interessant.

Bis zum nächsten Mal,

schöne Grüße aus Sachsen

Falk

Also dazu muss ich auch noch etwas sagen.
Beante bekommen vielleicht eine etwas hoehere Pension, aber im Gegensatz zum normalen Arbeitnehmer, der seine Rente mit einem Ertragsanteil versteuert, versteuern Beamte ihre Rente spaeter VOLL. Das vergessen die meisten Leute.

Gruss
Andre

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Werner hat natürlich recht: Beamte zahlen
nicht weniger Steuern, aber doch weniger
in die Rentenversicherung als andere.

Ansonsten war die online/offline
Diskussion recht auschlussreich und
interessant.

Bis zum nächsten Mal,

schöne Grüße aus Sachsen

Falk

Also dazu muss ich auch noch etwas sagen.
Beante bekommen vielleicht eine etwas
hoehere Pension, aber im Gegensatz zum
normalen Arbeitnehmer, der seine Rente mit
einem Ertragsanteil versteuert, versteuern
Beamte ihre Rente spaeter VOLL. Das
vergessen die meisten Leute.

Gruss
Andre

Hi,

Um ain altes Kanzlerwort zu gebrauchen. Entscheidend ist, was hinten rauskommt. Und da liegen Pensionäre auch nach Steuern immer noch vor Rentnern.

Max