Re^3: Kündigung GKV wg. Beitragserhöhung
Hallo Karl-Heinz,
da bei der GKV die Leistungen zu fast 100% gleich sind, ist
das primäre Argument für einen Wechsel der Krankenkasse der
Beitragssatz.
Ersteinmal ja, wenn alles normal läuft!
Wenn man natürlich bei jeder Frage eine persönliche Beratung
benötigt, ist natürlich eine Kasse mit Präsentz in Form von
örtlichen Vertretungen notwendig. Das kostet aber dann auch
mehr!
Ist auch klar, da der Vertreter vor Ort auch Kosten produziert.
Gleiches gilt natürlich auch für Versicherungen, die einen
überaus hohen interen Kostenblock haben (Verwaltungskosten),
diese kann man natürlich mit seinen Beiträgen unterstützen und
dadurch den Druck zum Sparen nehmen.
Sparen muß sein?!? Darüber streiten sich die Geister. Leider gehen die Unternehmen dazu über, am Personal als erstes zu sparen. Dabei wird meistens die Frage der Machbarkeit außer acht gelassen. Das Beipiel hier kommt auch von einer GKV: Um den Beitragssatz niedrig zu halten, wurden keine neuen MA in das Unternehmen eingefügt. Dadurch kam es in der Schadenabwicklung zu einen Rückstand von mehreren Wochen. Solange mußten die Patienten warten, bist die Kosten und Heilpläne bearbeitet waren. Auch im Service mußten Anfragen wochenlang unbeantwortet gelassen werden. Fördert das die Kundenzufriedenheit?? Das Resultat war einfach, die "genervten" Kunden gingen zu einer anderen GKV, sodaß das Unternehmen gezwungen war, schnellstens Leute einzustellen. Wo bleibt da die Effizienz??
Meiner Meinung nach, kommt der Druck zum Sparen auch durch einen gesunden Wetttbewerb und durch eine transparente Kostendarstellung (Es geht ja auch im Lebensversicherungs- und Krankenbereich).
Das natürlich unnütze Kosten vermieden werden müssen, ist klar. Leider haben und da gebe ich dir gerne recht, viele Unternehmen noch "Altlasten" aufzuräumen. Ich denke aber, das diese immer schneller abgebaut werden.
Gruß
Martin