Provision

Von: , Frage gestellt am Do, 15. Jan 2004

Hallo zusammen,

meine Freundin ist bei der DeBeKa als Beamtin Krankenversichert. Da ich nun auch in den Genuß kommen mich privat zu versichern hat sie mich dorthin vermittelt.

Im versicherungswesen ist es ja durchaus üblich eine vermittlungsprovision zu erhalten.

Mein Beitrag monatl. beläuft sich auf ca. 330,00 Euro

Weiß jemand was man da im vertragsgespräch mit dem versicherungsmensch so ansagen könnte als provision

vielen Dank für die Antworten

Gruß Inder

38 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Provision

    Hallo Inder,

    soweit ich weiss, liegen die Provisionen bei PKV im Bereich von ca. 6 Monatsbeiträgen. Davon mindestens 1 Beitrag zu fordern halte ich für in Ordnung.

    Grüsse

    Sven

    • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
      Re^2: Provision

      Hallo Inder,

      soweit ich weiss, liegen die Provisionen bei PKV im Bereich
      von ca. 6 Monatsbeiträgen. Davon mindestens 1 Beitrag zu
      fordern halte ich für in Ordnung.
      Hallo ihr beiden,
      welche Leistungen habt ihr den dafür erbracht, das sich ein Unternehmen gehalten sieht, euch einen Anteil der Prosision zu geben. Weiterhin stellt sich die Frage, welche Leistungen bringt ihr in Zukunft??

      Oder anders herum:"Wer hat die Arbeit?"

      Liebe Grüße

      Martin
      *derjetztnachHausgeht*

      • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
        Re^3: Provision

        Hallo Martin,

        sei doch nicht so knickerig.

        Von den 15 Monatsbeiträgen, die der Debeka-Mensch bekommt wird er doch etwas abgeben können.

        Lustigen Gruß

        Ralf [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

        • Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Provision

          Hallo Ralf,

          vor allem,
          weil die Debeka ja ihren Vermittlern nur eine Maximalprovision von glaub um die 600 Euro für eine Beihilfe abgibt :)

          Gruß
          Marco

          • Antwort von nach 17 Stunden 0 hilfreich
            Re^5: Provision

            Hallo alle,
            ich hab gerade ein Mofa-Versicherung gemacht. Von der Provision werd ich jetzt eine neue Eigentumswohnung kaufen.

            Gruß
            Martin

            • Antwort von nach 18 Stunden 0 hilfreich
              wow

              Hallo an alle,
              konnte ja nicht ahnen, was ich hier für ne diskussion losgetreten habe...

              Also:

              ich informiere mich grundsätzlich erstmal selbst, egal ob ich nen staubsauger kaufe oder ne versicherung abschließe...der aufwand des versicherungsfuzzis war, das er mir einen vertrag zugeschickt hat und wir ca. 10 min. telefoniert haben - wenn ich bei ihm jetzt abschließe und er einigermaßen bei sinnen ist, wird wohl für mich was rausspringen....

              Zu dem thema vermittlungsprovisionen sehe ich die sache so:

              ich habe mehrere befreundete handwerker und beruflich mit vielen menschen kontakt, die auch div. mietobjekte etc. besitzen...von meinen handwerkern bekomme ich ca. 3% vom umsatz als vermittlungsprovision....und zwar, weil ich riskiere, dass meine mandanten nicht mit der arbeit dieser handwerker zufrieden sind und die sache dann auf mich zurückfällt und die jungs sich so die werbung sparen - das angebot kam im übrigen von den handwerkern und nicht von mir....

              ferner kommt es m.e. immer auf den aufwand an, den der provisionszahler selber hatte um den entsprechenden vermittelten umsatz zu realisieren...ich schick ja auch niemanden zu meinem frisör und will dann das nächste mal kostenlos die haare geschnitten haben....

              ...aber gerade im versicherungswesen oder bei der vermittlung von fonds, steuerspargeschichten, etc. steht doch die provision oft in keinem verhältnis zu der erbrachten leistung - und da teilen die meisten die ich kenne gerne, wenn ohne werbung der umsatz erzielt wird....

              Gruß Inder

            • Antwort von nach 23 Stunden 0 hilfreich
              Re: wow

              Hallo Inder,

              na dann verlange 3% von dem Umsatz, den der Vermittler macht. Du verlangst aber derzeit bei 6 Monatsbeiträgen 1... das macht 1/6... bisschen mehr als 1/33 oder? ...aber gerade im versicherungswesen oder bei der vermittlung
              von fonds, steuerspargeschichten, etc. steht doch die
              provision oft in keinem verhältnis zu der erbrachten leistung
              -
              wie gesagt... du kannst sagen: Von 10 Gesprächen werden im besten Fall 2. Du stellst vielleicht eine Ausnahme in punkto Informiertheit dar, ändert aber nicht die Tatsache, dass hier viel für nen Nuller gemacht wird.

              Gruß
              Marco

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re^2: wow

              Hallo Marco,

              mit den 15 MB's bin ich wohl noch etwas zu niedrig rangegangen, denn manche scheinen das wirklich geglaubt zu haben.

              Allerdings gab es wohl mal Tagegeldtarife der DKV, bei denen tatsächlich solch hohe Provisionen gezahlt wurden.

              Ich gebe grundsätzlich keine Provision an Kunden ab!

              Wenn ein Kunde danach fragt, erkläre ich Ihm zunächst den Aufwand der mit diesem Geschäft zu tun hat, frage ihn, ob er einen guten-oder einen Provisionsvertrag haben will und weise ihn auf das Provisionsabgabeverbot hin.

              Ich habe allerdings auch mehrere Kunden, die mir regelmäßig Neukunden zuführen und dafür auch ein Vermittlungsentgelt erhalten, welches vorher, je nach Vertragsart, bereits ausgehandelt ist. Diese Kunden sind meist Selbständige, Geschäftsstellenleiter von Krankenkassen oder auch Steuerberater.
              Dabei wird ein Vertrag nach §84 HGB abgeschlossen. Solch nebenberufliche Vermittler gibt es in der Ausschließlichkeit zu Hauf. Diese Vermittler tragen das Stornorisiko, genau wie ich auch und müssen die Provisionen auch versteuern.

              Ich wollte eigentlich zu diesem Thema garnichts weiter schreiben, außer meinem ersten ironischen Beitrag.

              Zur Klarstellung: Es gibt keine 15 Monatsbeiträge Provision bei der PKV.

              Es gibt 30!

              Gruß
              Ralf

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re: wow

              Hallo Inder konnte ja nicht ahnen, was ich hier für ne diskussion
              losgetreten habe...
              Du hast den Nerv getroffen! Das ist das gleiche, als wenn hier verlangt wird, dass alle Angestellten ihrem Chef 10 % vom Gehalt abgeben, damit er Werbung machen kann.
              Was meinst Du, käme da ein Aufschrei!
              Also:

              ich informiere mich grundsätzlich erstmal selbst, egal ob ich
              nen staubsauger kaufe oder ne versicherung abschließe...der
              aufwand des versicherungsfuzzis war, das er mir einen vertrag
              zugeschickt hat und wir ca. 10 min. telefoniert haben - wenn
              ich bei ihm jetzt abschließe und er einigermaßen bei sinnen
              ist, wird wohl für mich was rausspringen....
              Nein, auch Du verwechselst Produkt mit Einkommen. Du kannst selbstverständlich mit der DeBeKa verhandeln, dass sie Dir die KV zu einem niedrigeren Beitrag abgeben (bei gleicher leistung). ob die das machen?
              Würdest Du auch zum Sachbearbeiter der Versicherung gehen und sagen: ich möchte 10 % Deines Einkommens?
              Auch beim Handwerker verhandelst Du nicht über sein Einkommen, sondern über den Produktpreis.
              Zu dem thema vermittlungsprovisionen sehe ich die sache so:

              ich habe mehrere befreundete handwerker und beruflich mit
              vielen menschen kontakt, die auch div. mietobjekte etc.
              besitzen...von meinen handwerkern bekomme ich ca. 3% vom
              umsatz als vermittlungsprovision....und zwar, weil ich
              riskiere, dass meine mandanten nicht mit der arbeit dieser
              handwerker zufrieden sind und die sache dann auf mich
              zurückfällt und die jungs sich so die werbung sparen - das
              angebot kam im übrigen von den handwerkern und nicht von
              mir....
              Wenn der Versicherungsvertreter, der Dir was abgegeben hat, einigermassen schlau ist, dann lässt er Dich dafür unterschrteiben, dass Du die provision zurückzahlen musst, wennder Vertrag vorzeitig in Storno geht. außerdem, dass Du verpflichtet bist, diesen Betrag zu versteuern und drittens wird er sich eine Quittung geben lassen, die er von der Steuer absetzt. Ergebnis: Du hast die steuerprüfung im Haus und hast Du das nicht versteuert, bekommst Du einen prozess wergen Steuerhinterziehnung: vorbestraft.
              macht das der Verteter nicht, dann steht er mit einem Bein im Gefängnis.
              Das mist das gleiche wie Schwarzgeld, Schwarzarbeit....
              ferner kommt es m.e. immer auf den aufwand an, den der
              provisionszahler selber hatte um den entsprechenden
              vermittelten umsatz zu realisieren...ich schick ja auch
              niemanden zu meinem frisör und will dann das nächste mal
              kostenlos die haare geschnitten haben....

              ...aber gerade im versicherungswesen oder bei der vermittlung
              von fonds, steuerspargeschichten, etc. steht doch die
              provision oft in keinem verhältnis zu der erbrachten leistung
              - und da teilen die meisten die ich kenne gerne, wenn ohne
              werbung der umsatz erzielt wird....
              Du musst mal die Gesamtleistung des Versicherungsverteters anehen. Du gehst abends um späzrestens 17 Uhr nach hause. Da geht das Hauptgeschäft der Vertreter los. Du arbeitest 36 oder 37 Stunden in der Woche, ein Vertreter kommt locker auf 78 bis 80 Stunden in der Woche. Dafüre verdient er mtl. evtl. (auch das ist nicht sicher: würde bei Dir bedeuten: einen Monat 3000 Euro, den andern 1000, dann 4000, dann 200...) 4000 euro (der Durchschnitt liegt wesentlich darunter). Rechne mal seinen Stundenlohn aus! Das sind nach meiner Rechnung 12 Euro in der Stunde.
              meine Kunden z.B. wissen, dass sie um 22 Uhr immer noch anrufen können.

              Nebenbei: ich bin jetzt seit 1978 in dem Geschäft tätig. Ich habe bisher nur 4 solche Forderungen erlebt. Bezahlt habe ich keinem! Nur einer hat es mir übel genommen
              auf den einen kann ich verzichten.
              Grüße
              Raimund



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