Re^2: Unisextarife bei der Riesterrente
Hallo!
denke nein. Die haben nur eine Chance bei den sog.
Riesterverträgen wegen der staatlichen Zertifizierung. In
privatrechtliche Verträge, und das sind Versicherungsverträge
haben die keinen Eingriff. Hier gilt die Vertragsfreiheit.
Nein. Gerade in Bereichen der Altesabsicherung redet der Staat bzw. deren Aufsichtsämter (BaFin) ziemlich viel mit! Des Weiteren sollen die nach Rürup eingeführten Rentenprodukte wahrscheinlich ebenfalls Unisex sein.
Wenn Unisextarife so toll wären hätten ja Versicherer das
schon lange im Angebot
Sind sie ja nicht toll! Nur kümmert sich die Regierung in der Regel nicht darum, wer was toll findet. Wenn es nach dem Gleichheitsprinzip umgesetzt werden muss, kommen sie eben.
aber das Zauberwort heißt negative
Risikoauslese. Bei Unisex-Tarifen in der Riesterrente sind
Frauen für die Versicherer versicherungsmathematisch einfach
das schlechtere Risiko.
Und die Männer erhalten weniger Rente, weil sie die längere Lebenserwartung der Frauen cross-finanzieren müssen.
Es ist wie immer: Überall wo der Staat in
privatwirtschaftliche Dinge eingreift, kommt nichts gescheites
dabei raus....
Fast richtig! Sonst hättest du deine Versicherung sicherlich schon lange bei Microsoft oder sonst einem Monopolisten auf Auge gedrückt bekommen.
Gruß
Falke