Berufsunfähigkeitsversicherung

Hallo Experten,

Ich weiss der Text ist etwas lang . . . bitte lest ihn trotzdem. Ich brauche dringend euere Hilfe !

Ich bin 22 Jahre alt, arbeite als Mechaniker und brauche (wie jeder) dringend eine BU.
löbliche Aabsicht.

Ich habe bei der cosmos direkt einen Probeantag (Ratschlag von Stiftung Warentest) eingereicht. Sie haben die ärztlichen Unterlagen eingefordert und ich wurde abgelehnt.
Sei froh! Die hätte im Bedarfsfall nicht bezahlt.

Die Hintergründe haben sie nicht genannt, jedoch gehe ich davon aus, dass es die Vorerkrankungen sind. Ich habe Probleme mit dem Atemweg (schon länger) und werde deshalb auch umlernen. Es war mir eigentlich klar, dass sie mich nicht nehmen.

  1. Ist es bei dem Probeantrag wirklich so, dass andere Versicherungen nun nicht auf die Information, dass ich abgelehnt wurde zugreifen können ?
    Selbstverständlich können die auf alle Daten zugreifen, die erforderlich sind.

  2. Ich brauche eine BU. Auch wenn ich diese Erkrankung nicht absichern kann, kann eine andere Erkrankung ebenfalls das finanzielle Aus bedeuten.
    Es gibt im schlimmsten Fall den Risikoausschluß.Aalso dass das Risiko Asthma (z.B.) ausgeschlossen ist. Wenn Du wegen Bandscheibenschäden dann Bu wirst, dann wird trotzdem bezahlt.

Ich habe mit einigen Beratern gesprochen und jeder rät etwas anderes.

Der Eine meint ich soll an jede gute Versicherung einen Probeantrag schicken und eventuell ist eine dabei, die die bestehende Erkrankung ausschliesst oder einen Beitagszuschlag erhebt und mich unter diesen Bedingungen aufnimmt.
Blödsinn!
Denn es gibt einige Versicherungen, die nehmen sog. probaanträge gar nicht an. Mit Recht! Denn einer der einenPA absendet, macht das en Gros, als bei vielen gesellschaften. Jede macht sich Mühe damit zu prüfen… aber nur eine erhält den Zuschlag. Die Allianz z.B. lehnt so was grundsätzlich ab.

Ein Anderer sagt, dass ich bei dem Antrag die Vorerkrankungen weglassen soll. Ich weiss, jeder behauptet, dass man wahrheitsgemäss antworten soll, da sonst die Versicherung die Leistungen komplett verweigern kann. Er meinte jedoch, dass dies zwar richtig sei, jedoch in der Praxis, sollte die BU z.B. nach 10 Jahren ohne einen Vorfall in dieser Erkrankung bestehen, der Versicherer meist zahle (zahlen müsse).
Darauf würde ich mich nicht verlassen! Das ist ganz einfach Versicherungsbetrug.

Wenn ich die Vorerkrankung verschweige und nach 10 Jahren eine BU wegen einer anderen Erkrankung habe, kann die Versicherung dann die Zahlung verweigern ?
Aber klar doch. Wissentliches Verschweigen einer die Annahme entscheidenden Vorerkrankung ist Versicherungsbetrug.

Welche Zeiträume gelten hier und holt sich die Versicherung bei einem BU-Fall immer die gesamte Krankheitsgeschichte (von Geburt) ?
Da streiten sich die Geister. Ich behaupte immer noch: alles, was die Entscheidung beeinflussen kann und noch nicht ausgeheilt ist, muss angegeben werden.

Ich weiss echt nicht was ich machen soll. Was schlagt ihr vor ?
Bei einigen Versicherungen anfragen (ohne Überschrift: Probeantrag) und abwarten was kommt. Es gibt hier verschiedene Auslegungsarten der Vorerkrankungen. Also auch verschiedene Risikobeurteilungen. Evtl. langt der xy Versicherung ein Risikozuschlag von… 20 %.
Eine weitere Möglichkeit ist, selbst zum Facharzt zu gehen und sich von dem ein Attest der Vorerkrtankung machen zu lassen (eigene Kosten: ca. 60 Euro). Dem Arzt sagen, wofür man das braucht.
Das ist meist besser, als sich auf die Anfragen von Sachbearbeitern zu verlassen.
Grüße
Babalou

Danke. Aber . . .

…cosmos direkt . . .
Sei froh! Die hätte im Bedarfsfall nicht bezahlt.

Die Bedingungen wurden doch von Finanztest und Morgen und Morgen mit Sehr gut bzw. 5 Sternen bewertet. Die cosmos kann sich doch nicht über ihre eigenen Bedingungen hinwegsetzten. Bei einer BU muss der Versicherer zahlen. Oder sehe ich dies falsch. Übrigens testet Finanztest auch wieviele BU-Anträge zu einem Rechtsstreit führten. Da sieht die cosmos gar nicht so schlecht aus. Vielleicht sehe ich es falsch, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ,die zahlen nicht" das Argument der Versicherungsmakler ist, weil sie dort ein günstigers Produkt haben, das sie nicht verkaufen können. Laut Statistik jedefalls ist dies nicht belegbar. Aber vielleicht hast du da andere Erfahrungen . . .

…Probeantrag . . .
Selbstverständlich können die auf alle Daten zugreifen, die
erforderlich sind.

Ein Versicherungsunternehmen kann also auf die Ergebnisse eines Probeantrags der an eine andere Versicherung gestellt wurde zugreifen . . . was bringt dann der Probeantrag ???

Es gibt im schlimmsten Fall den Risikoausschluß.Aalso dass das
Risiko Asthma (z.B.) ausgeschlossen ist.

Ich dachte der schlimmste Fall wäre, dass die Versicherung eine Person ganz ablehnt und aufgrund der Speicherung dieses Vorfalls im Zentralcomputer (so sagt Finanztest) die Person nirgends mehr eine BU bekommt.

Der Eine meint ich soll an jede gute Versicherung einen
Probeantrag schicken und eventuell ist eine dabei, die die
bestehende Erkrankung ausschliesst oder einen Beitagszuschlag
erhebt und mich unter diesen Bedingungen aufnimmt.

Blödsinn!

Wieso ?

Aber klar doch. Wissentliches Verschweigen einer die Annahme
entscheidenden Vorerkrankung ist Versicherungsbetrug.

Das denke ich auch.

Welche Zeiträume gelten hier und holt sich die Versicherung
bei einem BU-Fall immer die gesamte Krankheitsgeschichte (von
Geburt) ?
Da streiten sich die Geister. Ich behaupte immer noch: alles,
was die Entscheidung beeinflussen kann und noch nicht
ausgeheilt ist, muss angegeben werden.

Es geht mir eigentlich darum was die Unternehmen machen. Eine AM Leben oder eine Axa . . wie gehen die vor . . . was hat vor Gericht überhaupt Bestand . . . was die Versicherungsunternehmen denken ist mir egal . . . was die Gerichte denken, nicht. Ich bin kein Rechtsexperte und weiss auch nicht wie viele Fälle wie entschieden wurden. Was ich weiss ist, dass es einige Leute gibt, die nach dem Erhalt der Ablehnung der Zahlung über gerichtliche Wege die Rente erwirkt haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass da so einige Ablehnungen rausgeschickt werden, in der Hoffnung, dass sich jemand nicht wehrt . . . Aber wie gesagt, da kenne ich mich zu wenig aus.

Ich weiss echt nicht was ich machen soll. Was schlagt ihr vor
?
Bei einigen Versicherungen anfragen (ohne Überschrift:
Probeantrag) und abwarten was kommt. Es gibt hier verschiedene
Auslegungsarten der Vorerkrankungen. Also auch verschiedene
Risikobeurteilungen. Evtl. langt der xy Versicherung ein
Risikozuschlag von… 20 %.
Eine weitere Möglichkeit ist, selbst zum Facharzt zu gehen und
sich von dem ein Attest der Vorerkrtankung machen zu lassen
(eigene Kosten: ca. 60 Euro). Dem Arzt sagen, wofür man das
braucht.
Das ist meist besser, als sich auf die Anfragen von
Sachbearbeitern zu verlassen.

Vielen Dank. Die Frage bleibt jedoch: Wenn ich nicht Probeantrag drauf schreibe, dann lehnt mich die erste Versicherung ab und das war es dann . . . für alle Versicherungen . . .Ich bin gerne bereit einen Risikoaufschlag zu zahlen . .

Hallo Claus,

zum Thema Cosmos kenne ich einen Fall aus meinem Bekanntenkreis.

Die Gesundheitsfragen beziehen sich nur auf die letzten 5 Jahre. Im Falle der Leistung haken die bis ins Mark nach und versuchen die Leistung zu verweigern.

Meine Bekannte ist nun BU. Cosmos geht die Salamitaktik vor und sendet Ihr alle paar Wochen Fragebogen etc zu. (Das zerrt an den Nerven, wenn Du ein Immobilien Darlehen zu zahlen hast…)

Der Haken ist bei Cosmos, meiner Meinung nach, dass einige ‚Risiken‘ seitens des Versicherungsnehmers vorerst akzeptiert werden. Bei Krankheitsfall wird alles bis ins letzte durchleuchtet und dann auf Unwahrheiten des Vers.nehmers abgewiesen.
Der Sohn meiner Bekannten ist HNO Arzt. Selbst der kann nix ausrichten…

Andere Versicherungen machen das bestimmt auch. Aber von Cosmos höre ich nur schlechtes…

Meint Tip: Die volle Wahrheit sagen, alles mit der Klausel unterschreiben mit besten Wissen und Gewissen mit dem Wissen eines ‚Laien‘. Nur so kannst Du im Fall der Fälle abgesichert sein. Und schliesse gleichzeitig als Bonus eine Rechtschutz ab… Prozesse können teuer werden :wink:

Ich mache den Antragszirkus in Sachen BU auch gerade mit. Eigentlich bin ich kerngesund. Habe alle Fragen der letzten 10 Jahren wahrheitsgemäß geantwortet.

Nach Recherche seitens der Versicherung, wurde bei mir ein Rückenschaden vor 11 Jahren festgestellt. (Was absoluter Schwachsinn ist) Habe mir nun ein Attest von einem 2. Facharzt mit der Gegendiagnose geben lassen…

Frag den Babalou, der hat sehr Produkte zur Auswahl :wink:

Grüße Erich

Hallo Claus,

gerade wenn man Vorerkrankungen hat und weis, dass diese zu einer Ablehnung oder zu Zuschlägen führen könnten, sollte man keinen Direktversicherer nehmen. Die Tarife mancher Direktversicherer könnte man auch als „Schaufenstertarife“ bezeichnen, weil in sehr häufigen Fällen schon für das kleinste Wehwehchen ein Zuschlag oder eine Ablehnung erfolgt ohne das auch nur eine Arztanfrage gehalten wird. Nur die die wirklich kerngesund sind, kommen in den Genuss des „billigen“ Angebotes oder die die bei der Antragsaufnahme lügen oder etwas vergessen und dafür hinterher in die Pfanne gehauen werden können.

Da du wusstest, dass du eine für die BU erhebliche Vorerkrankung hast, hätte man für dich eine anonyme Voranfrage halten sollen, um abzuchecken, bei welchen Versicherern eine Anfrage überhaupt Sinn macht.

Wusstest du schon, dass Finanztest nicht immer alle Vergleiche selber macht, sondern auch schon mal von anderen was übernimmt? Was glaubst du wer vorne landet, wenn so ein Vergleich von Mitarbeitern eines Versicherers erstellt wird? Wusstest du schon, dass Finanztest des öfteren in die Schusslinie geraten ist, weil in den Tests schwerwiegende Fehler gemacht worden sind? Das wird dann meistens im Kleingedruckten berichtigt!

Du solltest erstmal ein neues Attest für deine Erkrankung einholen und lückenlos die bisherigen Behandlungen für deine Erkrankung auflisten. Dann gehe zu jemandem der Ahnung hat und nicht zu der Pfeife, die dir dazu rät, falsche Gesundheitsangaben zu machen. Schöne Grüße von mir!
Nehme einen seriösen Makler, der die Möglichkeit für anonyme Voranfragen hat.
Nehme eine Gesellschaft, die eine Individualvereinbarung zu deinem Versicherungsvertrag zulässt, aus der hervorgeht, wie die Versicherungsgesellschaft sich bei bestimmten Leistungsfällen verhält.

Viele Grüße

Ralf

Erst mal vielen Dank, Ralf. Dein Beitrag hat mir gut gefallen.

gerade wenn man Vorerkrankungen hat und weis, dass diese zu
einer Ablehnung oder zu Zuschlägen führen könnten, sollte man
keinen Direktversicherer nehmen. Die Tarife mancher
Direktversicherer könnte man auch als „Schaufenstertarife“
bezeichnen, weil in sehr häufigen Fällen schon für das
kleinste Wehwehchen ein Zuschlag oder eine Ablehnung erfolgt
ohne das auch nur eine Arztanfrage gehalten wird. Nur die die
wirklich kerngesund sind, kommen in den Genuss des „billigen“
Angebotes oder die die bei der Antragsaufnahme lügen oder
etwas vergessen und dafür hinterher in die Pfanne gehauen
werden können.

Da hast du bestimmt recht und ich werde von denen in Zukunft auch die Finger lassen.

Wusstest du schon, dass Finanztest nicht immer alle Vergleiche
selber macht, sondern auch schon mal von anderen was
übernimmt? Was glaubst du wer vorne landet, wenn so ein
Vergleich von Mitarbeitern eines Versicherers erstellt wird?
Wusstest du schon, dass Finanztest des öfteren in die
Schusslinie geraten ist, weil in den Tests schwerwiegende
Fehler gemacht worden sind? Das wird dann meistens im
Kleingedruckten berichtigt!

Das Problem ist, dass man sich als Verbraucher nur an diese Organisationen wenden kann. Jeder Makler, der über die Höhe des Beitragsaufkommens entlohnt wird, kann keine unabhängige Beratung bieten. Vor allem da ich mittlerweile weiss, dass es unterschiedliche Maklercourtagen bei den jeweiligen Versicherern gibt. Mit Sicherheit ist auch Finanztest und Morgen und Morgen nicht 100prozentig. Aber die Chance falsch zu liegen, ist bei zwei ,unabhängigen" Instituten, die eine Versicherung (mit Begründung) für sehr gut bewerten weitaus niedriger als zu einem ,freien" Makler zu gehen. Gott sei Dank gibt es keine Statistik was freie Makler, Berater und Co. in den letzten Jahren Geld vernichtet haben. Es gibt Gute. Aber die zu finden ist schwer.

Du solltest erstmal ein neues Attest für deine Erkrankung
einholen und lückenlos die bisherigen Behandlungen für deine
Erkrankung auflisten. Dann gehe zu jemandem der Ahnung hat und
nicht zu der Pfeife, die dir dazu rät, falsche
Gesundheitsangaben zu machen. Schöne Grüße von mir!
Nehme eine Gesellschaft, die eine Individualvereinbarung zu
deinem Versicherungsvertrag zulässt, aus der hervorgeht, wie
die Versicherungsgesellschaft sich bei bestimmten
Leistungsfällen verhält.

Finde ich gut . . .

Schöne Grüsse

Claus

Hallo Claus,

Erst mal vielen Dank, Ralf. Dein Beitrag hat mir gut gefallen.

Gern geschehen!

gerade wenn man Vorerkrankungen hat und weis, dass diese zu
einer Ablehnung oder zu Zuschlägen führen könnten, sollte man
keinen Direktversicherer nehmen. Die Tarife mancher
Direktversicherer könnte man auch als „Schaufenstertarife“
bezeichnen, weil in sehr häufigen Fällen schon für das
kleinste Wehwehchen ein Zuschlag oder eine Ablehnung erfolgt
ohne das auch nur eine Arztanfrage gehalten wird. Nur die die
wirklich kerngesund sind, kommen in den Genuss des „billigen“
Angebotes oder die die bei der Antragsaufnahme lügen oder
etwas vergessen und dafür hinterher in die Pfanne gehauen
werden können.

Da hast du bestimmt recht und ich werde von denen in Zukunft
auch die Finger lassen.

Wusstest du schon, dass Finanztest nicht immer alle Vergleiche
selber macht, sondern auch schon mal von anderen was
übernimmt? Was glaubst du wer vorne landet, wenn so ein
Vergleich von Mitarbeitern eines Versicherers erstellt wird?
Wusstest du schon, dass Finanztest des öfteren in die
Schusslinie geraten ist, weil in den Tests schwerwiegende
Fehler gemacht worden sind? Das wird dann meistens im
Kleingedruckten berichtigt!

Das Problem ist, dass man sich als Verbraucher nur an diese
Organisationen wenden kann. Jeder Makler, der über die Höhe
des Beitragsaufkommens entlohnt wird, kann keine unabhängige
Beratung bieten.

Jeder richtige Versicherungsmakler muss dich unabhängig beraten! Er macht sich sonst schadenersatzpflichtig!!! Anhand des Beratungsprotokolles muss ganz klar beschrieben sein, warum gerade die jeweils bevorzugte Gesellschaft genommen worden ist und welche Versicherer am Vergleich beteiligt waren und warum bestimmte Versicherer nicht berücksichtigt worden sind.

Vor allem da ich mittlerweile weiss, dass es
unterschiedliche Maklercourtagen bei den jeweiligen
Versicherern gibt.
Mit Sicherheit ist auch Finanztest und
Morgen und Morgen nicht 100prozentig. Aber die Chance falsch
zu liegen, ist bei zwei ,unabhängigen" Instituten, die eine
Versicherung (mit Begründung) für sehr gut bewerten weitaus
niedriger als zu einem ,freien" Makler zu gehen.

Ratings, Rankings und andere Vergleiche gibt es wie Sand am Meer und jeder gute Makler kennt dabei die wichtigsten! Finanztest gehört meines Erachtens nicht dazu. Morgen und Morgen ist bei Maklern sehr verbreitet. Wer sagt dir aber, dass deren Vergleiche vollkommen unabhängig sind und hundertprozentig richtig? Du bist doch selber gerade durch den Finanztesttip voll auf die Nase gefallen. Wusste man dort doch wohl nicht so richtig Bescheid, wie man eine solche Sache angeht!!! Hast dir damit eventuell nur die Möglichkeit genommen deine BU-Absicherung zu vernünftigen Konditionen abzuschließen. DANKE FINANZTEST!!!

Gott sei
Dank gibt es keine Statistik was freie Makler, Berater und Co.
in den letzten Jahren Geld vernichtet haben. Es gibt Gute.
Aber die zu finden ist schwer.

Was sind denn in deinen Augen „freie Makler“? Versicherungsmakler sind immer frei(unabhängig)! Sonst sind es keine Makler! Nicht überall wo Makler drauf steht ist auch Makler drin!

Du kannst aber auch zu einem gerichtlich zugelassenen Versicherungsberater gehen. Die beraten auf jeden Fall vollkommen unabhängig!

Du solltest erstmal ein neues Attest für deine Erkrankung
einholen und lückenlos die bisherigen Behandlungen für deine
Erkrankung auflisten. Dann gehe zu jemandem der Ahnung hat und
nicht zu der Pfeife, die dir dazu rät, falsche
Gesundheitsangaben zu machen. Schöne Grüße von mir!
Nehme eine Gesellschaft, die eine Individualvereinbarung zu
deinem Versicherungsvertrag zulässt, aus der hervorgeht, wie
die Versicherungsgesellschaft sich bei bestimmten
Leistungsfällen verhält.

Finde ich gut . . .

Hier ein Link zur IV:
http://www.bux.ebig.de/bux/bu.htm

Schöne Grüsse

Claus

Viele Grüße

Ralf

Hallo,

Versicherern gibt. Mit Sicherheit ist auch Finanztest und
Morgen und Morgen nicht 100prozentig. Aber die Chance falsch
zu liegen, ist bei zwei ,unabhängigen" Instituten, die eine
Versicherung (mit Begründung) für sehr gut bewerten weitaus
niedriger als zu einem ,freien" Makler zu gehen.

Die Experten mögen mich berücksichtigen, wenn ich falsch liege…
Aber soweit ich mich erinnern kann, nutzt Finanztest für sein Ranking die „M+M“-Liste.

Mein Halbwissen als Laie ist schon ein wenig angestaubt (vor 2…3 Jahren mal drum gekümmert), aber es gab wohl gerade für BU-Versicherungen wesentlich aussagekräftigere Checklisten (‚Lüschen‘, Franke+Blomberg).

Die M+M Liste ist wohl relativ lax - so daß sogar die mittelmäßigen BU-Versicherer mit ein paar ‚Manipulationen‘ hier schnell auf ein gutes Rating kommen.

Gruss,
Ralf

Finanztest
Hallo,

Die Experten mögen mich berücksichtigen,

ich meinte natürlich ‚berichtigen‘… *gg*

Und @Finanztest:

Für einfach gestrickte Versicherungs-, Bank- und Anlageprodukte sicher nicht die allerschlechteste ANFANGS-Lektüre - aber bei komplexeren Versicherungsprodukten (z. B. BU) oder Geldanlage-Beratung dreht sich selbst mir als interessiertem/informiertem Laien der Magen rum.

Gruss,
Ralf

Die Frage ist wieso ?

Und @Finanztest:

Für einfach gestrickte Versicherungs-, Bank- und
Anlageprodukte sicher nicht die allerschlechteste
ANFANGS-Lektüre - aber bei komplexeren Versicherungsprodukten
(z. B. BU) oder Geldanlage-Beratung dreht sich selbst mir als
interessiertem/informiertem Laien der Magen rum.

Hallo Ralf,

vielen Dank für den Beitrag. Die Frage ist wieso Finanztest anscheinend so schlecht sein soll. Welche Punkte haben sie nicht durchleuchtet ? Ich bin Laie und kann mit ,mir dreht es den Magen rum" nix anfangen . . . Auf welche Punkte muss man achten. Für mich machen die Punkte der Finanztest schon Sinn . . . aber vielleicht gibt es Wichtigere, die ich nicht kenne . . .

Was fehlt bei den Punkten ?

Klare Definition der BU (z.B. 6-Monats-Prognose)
Anerkennung ab Beginn
Verzicht auf Prämienanpassung nach § 172 des VVG
Verzicht auf Beitragserhöhung bzw. Kündigung nach § 41 des VVG
Rücktrittsrecht der Versicherung wegen „Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht“ in den ersten 3 Jahren
100% BU-Leistung ab 1 Pflegepunkten
Kein Ausschluss bei Verkehrsdelikten
Keine schwebenden und ungenauen Gesundheitsfragen
Zinslose Beitragsstundung bis zur Leistungsentscheidung
Verzicht auf die Arztanordnungsklausel
Weltweiter Geltungsbereich
Voller Schutz bei Arbeitslosigkeit
Zinslose Beitragsstundung bis zur Leistungsentscheidung
Prüfung über den Leistungsentscheid binnen 4 Wochen
Berufswechsel muss nicht angezeigt werden
Keine abstrakte Verweisung

.cosmos direkt . . .

Sei froh! Die hätte im Bedarfsfall nicht bezahlt.

Die Bedingungen wurden doch von Finanztest und Morgen und
Morgen mit Sehr gut bzw. 5 Sternen bewertet. Die cosmos kann
sich doch nicht über ihre eigenen Bedingungen hinwegsetzten.

das machen die auch nicht. Die Besingungen und der Beitrag sind sehenswert, wirklich.
Doch was machst Du, wenn die Versicherung nicht zahlen will und alle möglichen ausflüchte bringt? Wenn Du um Deine BU einen Prozess nach den anderen führen musst?
Sie mal ins Archiv. Da ist über die Cosmos schon mal geschrieben worden. Die haben die Auszahlung verweigert, weil sie sich beim Abschluss geirrt hätten. Wohlgemerkt die Versicherung, nicht der VN.

Bei einer BU muss der Versicherer zahlen. Oder sehe ich dies
falsch. Übrigens testet Finanztest auch wie viele BU-Anträge zu
einem Rechtsstreit führten. Da sieht die cosmos gar nicht so
schlecht aus. Vielleicht sehe ich es falsch, aber irgendwie
habe ich das Gefühl, dass ,die zahlen nicht" das Argument der
Versicherungsmakler ist, weil sie dort ein günstigeres Produkt
haben, das sie nicht verkaufen können.

Finanztest verwendet m.W. M& M. Bei denen war BU vor nicht allzulanger zeit ein Buch mit sieben Siegeln. Die haben damals alles abgeschrieben, was die Versicherung angab.
Finanztest ist gut zum vorinformieren und möglichst nicht so ernst nehmen. Ich habe bei denen schon Tests gesehen, da stehen einem die Haare zu Berge. Z.B. gab es früher eine APK (für Beamte) und eine Partner KV (für nicht )Beamte. Dies beiden fusionierten zur DBV (später DBV-Winterthur). Finanztest schaffte das Kunststück beim Test diese beiden auseinander zu teilen. Das hat nicht mal die DBV damals gekonnt. Aber die Finanztest.
Genauso werteten sie den Einsteigertarif der Barmenia (VC…) als schlecht ab. Im nächsten Jahr war der unter den ersten 3 Besten. Der Tarif war absolut der gleiche!
Wie gesagt: zum vorinformieren nicht schlecht. dann weiß man wenigstens, was z.B. eine BU ist.

Laut Statistik
jedenfalls ist dies nicht belegbar. Aber vielleicht hast du da
andere Erfahrungen . . .

Nicht nur ich. Frage mal den MOD. Marco ist auch aus dem Fach. Oder andere Kollegen.
Es wird uns auch immer vorgeworfen (wenn wir schon mal bei dem Argument Provisionen sind), dass wir die DeBeKa nicht mögen, weil sie keine Prov. bezahlt. Abgesehen davon, dass ich von der DeBeKa bei Vermittlung was bekomme: mich stören daran 3 Punkte:

  1. die „Vermittler“ sind meist (nicht alle) unausgebildete Beamte, die das nebenberuflich während ihrer Dienstzeit machen und 0 Ahnung haben, aber das maul weit offen.
  2. diese behaupten steif und fest, dass die Gesellschaft auch über der GOÄ bezahlen. Und das ist schlichtweg gelogen. Denn es heißt ganz klar: freiwillige Leistungen können bezahlt werden. Das kann jede Gesellschaft reinschreiben. Nur wird in der Praxis nicht bezahlt.
  3. Hat die DeBeKa immer noch die Kurortklausel. Du darfst bei Krankheit (Ausnahme Notfall) zu keinem Arzt gehen. Wird nicht bezahlt.
    Kann man so etwas guten Gewissens vermitteln?
    Übrigens: der BU der DeBeKa ist : grün anstreichen und den Hasen geben.

Ein Versicherungsunternehmen kann also auf die Ergebnisse
eines Probeantrags der an eine andere Versicherung gestellt
wurde zugreifen . . . was bringt dann der Probeantrag ???

Nein, nicht auf die Daten. Das ist verboten. Nein, es gibt einen Pool, in dem alle Abgelehnten Verträge geführt werden. Eigentlich sollte ein Probeantrag nicht dort gelistet sein. Doch wenn der Sachbearbeiter es doch einträgt??? Weißt Du das?
In dem Pool sind auch größere Anzeigenpflichtverletzungen registriert.
Jetzt stell Dir das mal vor: Du wirst von A abgelehnt, gehst zu B und verschweigst eine Vorerkrankung. In der Hoffnung, dass Du 3 oder 4 Jahre ohne Arzt überstehst. Die neue kuckt nach… und die bist draußen.

Es gibt im schlimmsten Fall den Risikoausschluss. Also dass das
Risiko Asthma (z.B.) ausgeschlossen ist.

Ich dachte der schlimmste Fall wäre, dass die Versicherung
eine Person ganz ablehnt und aufgrund der Speicherung dieses
Vorfalls im Zentralcomputer (so sagt Finanztest) die Person
nirgends mehr eine BU bekommt.

Das ist falsch.
In diesem Pool ist nicht jede Versicherung. Außerdem gibt es Versicherungen, die Deine Vorerkrankung ganz anders beurteilen, als die Konkurrenz. Einen Zentralcomputer gibt es m.W. nicht.
Natürlich hast Du Recht, dass ganz abgelehnt das schlimmste ist. Ich meinte mit schlimmste die Einschränkung bei Annahme.

Der Eine meint ich soll an jede gute Versicherung einen
Probeantrag schicken und eventuell ist eine dabei, die die
bestehende Erkrankung ausschließt oder einen Baitagszuschlag
erhebt und mich unter diesen Bedingungen aufnimmt.

Blödsinn!

Wieso ?

Habe ich erklärt: siehe „Probeantrag“

Aber klar doch. Wissentliches Verschweigen einer die Annahme
entscheidenden Vorerkrankung ist Versicherungsbetrug.

Das denke ich auch.

Welche Zeiträume gelten hier und holt sich die Versicherung
bei einem BU-Fall immer die gesamte Krankheitsgeschichte (von
Geburt) ?
Da streiten sich die Geister. Ich behaupte immer noch: alles,
was die Entscheidung beeinflussen kann und noch nicht
ausgeheilt ist, muss angegeben werden.

Es geht mir eigentlich darum was die Unternehmen machen. Eine
AM Leben oder eine Axa . . wie gehen die vor . . . was hat vor
Gericht überhaupt Bestand . . . was die
Versicherungsunternehmen denken ist mir egal . . . was die
Gerichte denken, nicht. Ich bin kein Rechtsexperte und weiß
auch nicht wie viele Fälle wie entschieden wurden. Was ich
weiß ist, dass es einige Leute gibt, die nach dem Erhalt der
Ablehnung der Zahlung über gerichtliche Wege die Rente erwirkt
haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass da so einige
Ablehnungen rausgeschickt werden, in der Hoffnung, dass sich
jemand nicht wehrt . . . Aber wie gesagt, da kenne ich mich zu
wenig aus.

wie ich sagte: die Beurteilung ist bei jeder Versicherung unterschiedlich.

Ich weiß echt nicht was ich machen soll. Was schlagt ihr vor
?
Bei einigen Versicherungen anfragen (ohne Überschrift:
Probeantrag) und abwarten was kommt. Es gibt hier verschiedene
Auslegungsarten der Vorerkrankungen. Also auch verschiedene
Risikobeurteilungen. Evtl. langt der xy Versicherung ein
Risikozuschlag von… 20 %.
Eine weitere Möglichkeit ist, selbst zum Facharzt zu gehen und
sich von dem ein Attest der Vorerkrankung machen zu lassen
(eigene Kosten: ca. 60 Euro). Dem Arzt sagen, wofür man das
braucht.
Das ist meist besser, als sich auf die Anfragen von
Sachbearbeitern zu verlassen.

Vielen Dank. Die Frage bleibt jedoch: Wenn ich nicht
Probeantrag drauf schreibe, dann lehnt mich die erste
Versicherung ab und das war es dann . . . für alle
Versicherungen . . .Ich bin gerne bereit einen Risikoaufschlag
zu zahlen . .

Falsch! Probeantrag sagt gar nichts. Du kannst genauso eingetragen werden (in den Pool) wie ohne Probe. Nur dass viele Versicherungen so einen Probe gar nicht annehmen!
Also alles ganz ehrlich machen. Eine nach der anderen. Dauert ein bisschen länger, ist aber besser.
Und einen Makler nehmen!!! Der kämpft für Dich bei der Gesellschaft… wenn´s ein guter ist.

Grüße
Babalou

morschen…
ohhh… nein, heute!

Grüße
Babalou

Hallo Baba,

doch diese sogenannte Sonderwagnisdatei gibt es. Und für gewöhnlich haben alle Versicherer darauf Zugriff.

Die Daten sind jedoch teilweise anonymisiert. Dies wurde mir aufgrund meines Namens zum Verhängnis. Zumindest teilweise. Nunja… dummer Prüfer sage ich da nur… anstatt sein Hirn anzuschalten, warum ich vielleicht den Antrag über jemand einreiche…

Grüße
Marco

klar gibt es diesen Pool…
hallo Marco,
…doch m.W. sind nicht alle Versicherungen drin.
Was aber mit der Warnung vor diesem Pool nicht ausschlaggebend ist. Denn die meisten Versicherungen (so viel ich weiß sind´s ca 90 %) greifen darauf zurück.
Ich finde den auch recht sinnvoll. Denn er schützt die Solidargemeinschaft vor Versicherungsbetrug. Denk an die 3 Jahresverjährung.
Grüße
Babalou