.cosmos direkt . . .
Sei froh! Die hätte im Bedarfsfall nicht bezahlt.
Die Bedingungen wurden doch von Finanztest und Morgen und
Morgen mit Sehr gut bzw. 5 Sternen bewertet. Die cosmos kann
sich doch nicht über ihre eigenen Bedingungen hinwegsetzten.
das machen die auch nicht. Die Besingungen und der Beitrag sind sehenswert, wirklich.
Doch was machst Du, wenn die Versicherung nicht zahlen will und alle möglichen ausflüchte bringt? Wenn Du um Deine BU einen Prozess nach den anderen führen musst?
Sie mal ins Archiv. Da ist über die Cosmos schon mal geschrieben worden. Die haben die Auszahlung verweigert, weil sie sich beim Abschluss geirrt hätten. Wohlgemerkt die Versicherung, nicht der VN.
Bei einer BU muss der Versicherer zahlen. Oder sehe ich dies
falsch. Übrigens testet Finanztest auch wie viele BU-Anträge zu
einem Rechtsstreit führten. Da sieht die cosmos gar nicht so
schlecht aus. Vielleicht sehe ich es falsch, aber irgendwie
habe ich das Gefühl, dass ,die zahlen nicht" das Argument der
Versicherungsmakler ist, weil sie dort ein günstigeres Produkt
haben, das sie nicht verkaufen können.
Finanztest verwendet m.W. M& M. Bei denen war BU vor nicht allzulanger zeit ein Buch mit sieben Siegeln. Die haben damals alles abgeschrieben, was die Versicherung angab.
Finanztest ist gut zum vorinformieren und möglichst nicht so ernst nehmen. Ich habe bei denen schon Tests gesehen, da stehen einem die Haare zu Berge. Z.B. gab es früher eine APK (für Beamte) und eine Partner KV (für nicht )Beamte. Dies beiden fusionierten zur DBV (später DBV-Winterthur). Finanztest schaffte das Kunststück beim Test diese beiden auseinander zu teilen. Das hat nicht mal die DBV damals gekonnt. Aber die Finanztest.
Genauso werteten sie den Einsteigertarif der Barmenia (VC…) als schlecht ab. Im nächsten Jahr war der unter den ersten 3 Besten. Der Tarif war absolut der gleiche!
Wie gesagt: zum vorinformieren nicht schlecht. dann weiß man wenigstens, was z.B. eine BU ist.
Laut Statistik
jedenfalls ist dies nicht belegbar. Aber vielleicht hast du da
andere Erfahrungen . . .
Nicht nur ich. Frage mal den MOD. Marco ist auch aus dem Fach. Oder andere Kollegen.
Es wird uns auch immer vorgeworfen (wenn wir schon mal bei dem Argument Provisionen sind), dass wir die DeBeKa nicht mögen, weil sie keine Prov. bezahlt. Abgesehen davon, dass ich von der DeBeKa bei Vermittlung was bekomme: mich stören daran 3 Punkte:
- die „Vermittler“ sind meist (nicht alle) unausgebildete Beamte, die das nebenberuflich während ihrer Dienstzeit machen und 0 Ahnung haben, aber das maul weit offen.
- diese behaupten steif und fest, dass die Gesellschaft auch über der GOÄ bezahlen. Und das ist schlichtweg gelogen. Denn es heißt ganz klar: freiwillige Leistungen können bezahlt werden. Das kann jede Gesellschaft reinschreiben. Nur wird in der Praxis nicht bezahlt.
- Hat die DeBeKa immer noch die Kurortklausel. Du darfst bei Krankheit (Ausnahme Notfall) zu keinem Arzt gehen. Wird nicht bezahlt.
Kann man so etwas guten Gewissens vermitteln?
Übrigens: der BU der DeBeKa ist : grün anstreichen und den Hasen geben.
Ein Versicherungsunternehmen kann also auf die Ergebnisse
eines Probeantrags der an eine andere Versicherung gestellt
wurde zugreifen . . . was bringt dann der Probeantrag ???
Nein, nicht auf die Daten. Das ist verboten. Nein, es gibt einen Pool, in dem alle Abgelehnten Verträge geführt werden. Eigentlich sollte ein Probeantrag nicht dort gelistet sein. Doch wenn der Sachbearbeiter es doch einträgt??? Weißt Du das?
In dem Pool sind auch größere Anzeigenpflichtverletzungen registriert.
Jetzt stell Dir das mal vor: Du wirst von A abgelehnt, gehst zu B und verschweigst eine Vorerkrankung. In der Hoffnung, dass Du 3 oder 4 Jahre ohne Arzt überstehst. Die neue kuckt nach… und die bist draußen.
Es gibt im schlimmsten Fall den Risikoausschluss. Also dass das
Risiko Asthma (z.B.) ausgeschlossen ist.
Ich dachte der schlimmste Fall wäre, dass die Versicherung
eine Person ganz ablehnt und aufgrund der Speicherung dieses
Vorfalls im Zentralcomputer (so sagt Finanztest) die Person
nirgends mehr eine BU bekommt.
Das ist falsch.
In diesem Pool ist nicht jede Versicherung. Außerdem gibt es Versicherungen, die Deine Vorerkrankung ganz anders beurteilen, als die Konkurrenz. Einen Zentralcomputer gibt es m.W. nicht.
Natürlich hast Du Recht, dass ganz abgelehnt das schlimmste ist. Ich meinte mit schlimmste die Einschränkung bei Annahme.
Der Eine meint ich soll an jede gute Versicherung einen
Probeantrag schicken und eventuell ist eine dabei, die die
bestehende Erkrankung ausschließt oder einen Baitagszuschlag
erhebt und mich unter diesen Bedingungen aufnimmt.
Blödsinn!
Wieso ?
Habe ich erklärt: siehe „Probeantrag“
Aber klar doch. Wissentliches Verschweigen einer die Annahme
entscheidenden Vorerkrankung ist Versicherungsbetrug.
Das denke ich auch.
Welche Zeiträume gelten hier und holt sich die Versicherung
bei einem BU-Fall immer die gesamte Krankheitsgeschichte (von
Geburt) ?
Da streiten sich die Geister. Ich behaupte immer noch: alles,
was die Entscheidung beeinflussen kann und noch nicht
ausgeheilt ist, muss angegeben werden.
Es geht mir eigentlich darum was die Unternehmen machen. Eine
AM Leben oder eine Axa . . wie gehen die vor . . . was hat vor
Gericht überhaupt Bestand . . . was die
Versicherungsunternehmen denken ist mir egal . . . was die
Gerichte denken, nicht. Ich bin kein Rechtsexperte und weiß
auch nicht wie viele Fälle wie entschieden wurden. Was ich
weiß ist, dass es einige Leute gibt, die nach dem Erhalt der
Ablehnung der Zahlung über gerichtliche Wege die Rente erwirkt
haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass da so einige
Ablehnungen rausgeschickt werden, in der Hoffnung, dass sich
jemand nicht wehrt . . . Aber wie gesagt, da kenne ich mich zu
wenig aus.
wie ich sagte: die Beurteilung ist bei jeder Versicherung unterschiedlich.
Ich weiß echt nicht was ich machen soll. Was schlagt ihr vor
?
Bei einigen Versicherungen anfragen (ohne Überschrift:
Probeantrag) und abwarten was kommt. Es gibt hier verschiedene
Auslegungsarten der Vorerkrankungen. Also auch verschiedene
Risikobeurteilungen. Evtl. langt der xy Versicherung ein
Risikozuschlag von… 20 %.
Eine weitere Möglichkeit ist, selbst zum Facharzt zu gehen und
sich von dem ein Attest der Vorerkrankung machen zu lassen
(eigene Kosten: ca. 60 Euro). Dem Arzt sagen, wofür man das
braucht.
Das ist meist besser, als sich auf die Anfragen von
Sachbearbeitern zu verlassen.
Vielen Dank. Die Frage bleibt jedoch: Wenn ich nicht
Probeantrag drauf schreibe, dann lehnt mich die erste
Versicherung ab und das war es dann . . . für alle
Versicherungen . . .Ich bin gerne bereit einen Risikoaufschlag
zu zahlen . .
Falsch! Probeantrag sagt gar nichts. Du kannst genauso eingetragen werden (in den Pool) wie ohne Probe. Nur dass viele Versicherungen so einen Probe gar nicht annehmen!
Also alles ganz ehrlich machen. Eine nach der anderen. Dauert ein bisschen länger, ist aber besser.
Und einen Makler nehmen!!! Der kämpft für Dich bei der Gesellschaft… wenn´s ein guter ist.
Grüße
Babalou