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Re^5: Beitragssatzerhöhung b.d. GKV
Gut, soweit akzeptiert, wirklich!. Aber dann formuliere ich es
anders: Warum müssen nur diejenigen diese Solidarität üben,
die weniger verdienen als die Beitragsbemessungsgrenze? GERADE
DIE ANDEREN hätten doch wohl hier eine gesellschaftliche
Verantwortung - werden aber aus dieser entlassen. Warum???
das kann ich voll und ganz unterschreiben. Ich dachte, du würdest grundsätzlich die Notwendigkeit einer solidarischen KV anzweifeln. Die Tatsache, dass man sich in Abhängigkeit von seinem Einkommen aus dieser Solidarität freikaufen kann, halte ich für genauso kritikwürdig wie du.
dann bring mal Beispiele, aber benenne bitte auch gleich,
welchen Anteil diese "Dinge" an den Gesamtleistungsausgaben
der GKV haben....wenn du auf über 1% kommst, darfst du
weitermotzen.
Akupunktur,
das reicht noch nicht für das % ...:-)
sämtliche Kosten für Doppeluntersuchungen (ich
gehe nicht zu 5 Ärzten nacheinander, um mir 5 Meinungen
abzuholen)-das allein dürfte wesentlich mehr als das
gewünschte % ausmachen,
nee...wird nicht reichen. Doppeluntersuchungen und deren Kosten sind immer wieder beliebt in aktuellen Diskussionen, aber egal wie häufig du zu deinem Arzt geht...es kostet die GKV nicht mehr. Seitens der gesetztlichen Kassen wird mit befreiender Wirkung an die Kassenärztliche Vereinigung gezahlt....dieser Betrag steht quasi schon vor der Behandlungsperiode fest. Die KV
verteilt dann gemäß der Punkte des einheitlichen Bewertungsmaßstabs an die Ärzte. Ist alles furchtbar kompliziert, aber wenn immer mehr Leute immer wieder zum Arzt rennen, steigert dies nicht die Kassenausgaben, sondern senken den Punktwert und der "Stundelohn" des Arztes sinkt.
Naturheilverfahren (um das gleich
dazuzusagen: ich bestreite hier nicht, das sie nicht eine
Alternative sein können für Leute die der Schulmedizin nicht
trauen - trifft aber auf mich nicht zu, eher im Gegenteil),
sooo viele Kassen der Gsetzlichen bieten das doch gar icht an
sämtliche Kuren.
Kuren von Krankenkassen? Das Gros dessen, was an Kuren läuft wird doch von der BfA oder LVA, also Rentenvericherung getragen, soweit es Erwerbstätige betrifft, bei denen die "Kur" dem Erhalt der Erwerbstätigkeit dient. Bei der GKV sind die Zeiten vorbei, in denen jeder Rentner seinen "Kurlaub" bekam. Mütter/Kind-Kuren finde ich eigentlich legitim.
Im Prinzip gibt es den Begriff der Kur gar nicht mehr, sondern das heißt jetzt "Anschlussheilbehandlung"....und eine derartige Reha-Maßnahme nach einer Orthopädischen oder kardiologischen OP ist sicher keine Verschwendung sondern mindert nur spätere mögliche Leistungsausgaben.
So leicht isses nicht mit dem einen %....:-)
Wie gesagt, ich halte nicht alle diese Dinge für Schwachsinn,
ich will nur selbst entscheiden können, ob ich sie
mitversichern und Geld dafür bezahlen will - oder eben nicht
und ich sie im Fall der Fälle eben selbst bezahle. Für mich(!)
bezeichne ich diese Dinge eben als Schnullifax ;-)
macht aber nicht sehr viel von deinem Beitrag aus...;-)
Womit wir wieder beim eigentlichen Problem sind, das einige
eben gleicher sind... das nervt mich! ...und in diesem
Zusammenhang eben auch der Hinweis, auch noch möglichst ne
teure Krankenkasse zu nehmen, weil ich da mit Handschlag
begrüßt werde 8jaja, ich weiß, war jetzt etwas übertrieben
*ggg*)
d'accord.....und deine Sichtweise finde ich gar nicht mal "übertrieben" auch die GKV freut sich über "gute Risiken".
Grendel