von der LV abgelehnt

Von: , Frage gestellt am So, 4. Mär 2007

Hallo,

ich suche immer noch eine Möglichkeit, meine Frau und die Kinder für den Todesfall abzusichern. Zwei Lebensversicherungen haben mich abgelehnt. Zu alt (49), zu dick, hoher Blutdruck (wenn auch behandelt und jetzt ok.).

Wir haben eine Hypothek in Höhe von 100.000 Euro auf dem Haus, läuft seit drei Jahren. So hoch soll auch die Versicherungssumme sein. Weiss jemand eine Möglichkeit ?


Gruss

Andreas

18 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
    Re: von der LV abgelehnt

    Hallo Andreas,

    das wird sicher nicht ganz einfach. Wie lange soll die Absicherung denn laufen? Reicht eine Restschuldversicherung, also eine Risiko-Lebensversicherung mit fallender Versicherungssumme, oder sollen 100T€ über die gesamte Laufzeite versichert werden.
    Wenn eine Lebensversicherung nicht geht, wäre eine Unfallversicherung mit Todesfallschutz zumindest eine kleine Sicherheit, kostet ja auch nicht die Welt (5-6€ pro Monat je nach Berufsgruppe).
    Auch mit der Schweren Krankheiten Vorsorge wird'S ähnlich schwer, wenn die Lebensversicherer aufgrund der Gesundheitsangaben passen.

    Frank Wilke [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: von der LV abgelehnt

        Hi CE,

        für die ersten 25.000€ eventuell. Mehr kann man ohne Gesundheitsprüfung dort nicht versichern. Da in den ersten drei Jahren nur die eingezahlten Beiträge erstattet werden, auch hier ein kleines Fragezeichen. Und weil es sich um eine Kapitallebensversicherung handelt, ist sie relativ teuer im Vergleich zur Risikolebensversicherung. Um die VS im Falle eines Unfalls zu erhalten: Lieber 'ne Unfallversicherung, ist deutlich günstiger.

        Du hast natürlich recht: Bevor gar nix geht, nimmt man das, was geht, auch wenn'S wenig ist und teuer.

        Frank [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

        • Antwort von nach 7 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: von der LV abgelehnt

          Hallo Frank,

          ja... diese KLV ohne Gesundheitsprüfungen sind unverschämt teuer. und die ersten 3-4 Jahre bekommen die Hinterbliebenen auch nur die eingezahlten Beiträge im Todesfall zurück.
          Wie gesagt ich würde dann eher an Herrn Simons Stelle eine Riester bzw. Rürup oder private Rentenversicherung mit Garantiezeit abschliessen.
          Wahrscheinlich wird der Hinterbliebenenschutz abgelehnt (versuchen würde ich es jedoch)e aber selbst ohne Hinterbliebenenschutz bekommen im Todesfall ja die Angehörigen zumindest die Beiträge ausgezahlt analog zur KLV ohne Gesundheitsprüfung in den ersten 3-4 Jahren.
          Und wenn dann erstmal das 60. Lebensjahr erreicht ist, läuft die Garantiezeit... :-)

          Dazu noch die von dir vorgeschlagene Unfallversicherung und es dürfte sich etwas besser schlafen. Ist zwar nur ne Krücke für die Risiko-Lebensvericherung, aber besseren Ersatz dürfte es kaum geben... Wie gesagt dürfte ja auch noch Anspruch auf die Witwenrente bestehen aus der gesetzlichen, so daß die Familie dann nicht völlig vor dem Nichts stünde.

          Ansonsten bleiben wohl nur eine oder mehrere teure KLVen ohne Gesundheitsprüfungen... da reden wir bei der Summe von 100000 Euro aber in Summe bestimmt von ca. 300-350 Euro pro Monat an Beiträgen. Teures Vergnügen...

          Grüße
          CE [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

          • Antwort von nach 8 Stunden 0 hilfreich
            Re^5: von der LV abgelehnt

            Es gibt außer Gothaer noch andere Versicherer, die auch mehr als 25 kilo versichern.

            Es bleibt eine Versorgungslücke in den ersten Jahren!

            Umschuldung mit Restschuldversicherungen oder Bausparen!

            Thorulf Müller

  2. Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
    Re: von der LV abgelehnt

    Hallo Herr Simon,

    das wird jetzt wie Frank angedeutet hat, sehr schwierig werden, da sie ja immer die Ablehnung bei den anderen beiden Versicherern angeben müssen.

    Wie sieht es denn bei Ihnen mit der gesetzlichen Witwenrente/Hinterbliebenenrente aus?
    http://www.mdr.de/escher/archiv/2570251.html#absatz1

    Falls die Ansprüche aus der gesetzlichen Hinterbliebenenrente nicht ausreichen, sehe ich als einzigen Ausweg momentan eine private Rentenversicherung mit Hinterbliebenenversicherung an. Da gibt es mittlerweile die unterschiedlichsten Produkte (sogar Basisrenten mit Hinterbliebenschutz die die staatliche Förderung nicht gefährden). Vielleicht können hier ja unsere Experten wie Frank Wilke oder Thorulf Müller weiterhelfen...

    Grüße
    CE

    • Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: von der LV abgelehnt

      Hallo Herr Simon,

      Falls die Ansprüche aus der gesetzlichen Hinterbliebenenrente
      nicht ausreichen, sehe ich als einzigen Ausweg momentan eine
      private Rentenversicherung mit Hinterbliebenenversicherung an.
      Hmm... aufgrund der relativ kurzen Laufzeit würde ich auch das ausschließen. Vor allem ist bei Hinterbliebenenabsicherungen auch der Gesundheitszustand das "Problem".

      Frank Wilke

    • Antwort von nach 8 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: von der LV abgelehnt

      das wird jetzt wie Frank angedeutet hat, sehr schwierig
      werden, da sie ja immer die Ablehnung bei den anderen beiden
      Versicherern angeben müssen.
      Wann hören diese Sch...hausparolen endlich auf. das spielt keine Rolle. Jede Gesellschaft prüft für sich. Das man das angeben muss ist juritisch begründet um Anfechtungen durchzuführen, wenn einer abgelehnt wurde und den Grund für die Ablehnung beim nächsten Versicherer nicht angibt!

      Keine Gesellschaft lehnt ab, weil eine andere abgelehnt hat!!!!!

      Thorulf Müller



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