Versicherungsrecht
Von: , Frage gestellt am Fr, 27. Feb 2009
HAllo zusammen,
es besteht folgende Frage.
Wenn jemand eine Versicherung abschließt, wie z.B. Versicherung gegen schwere Krankheiten. Er gibt alles wahrheitsgemäß und richtig an. Der Vertrag wird policiert und die Karenzzeit von 3 Monaten verstreicht.
Nach weiteren 3 Monaten geht er zum Arzt weil er diffuse Schmerzen hat und ständig Husten muss. Der überweist ihn zum Onkologen und der stellt einen Lungenkrebs fest.
Die person möchte nun die einmalzahlung (100.000 EUR) der Versicherung anfordern. Die Versicherung weigert sich zu zahlen, da Sie sagt, wenn der Versicherungsnehmer früher zu Arzt gegangen wäre, hätte dieser das wahrscheinlich früher festgestellt.
Was halten Sie davon? Hat jemand Erfahrungen mit Karenzzeiten, etc.?
Welche Aussichten hat man, Ihrer Meinung nach, vor Gericht?
MFg.
Franz
