60'000er Bausparvertrag

Von: , Frage gestellt am Fr, 29. Okt 1999

Mitte 1991 habe ich über einen Vermittler einen Badenia-Bausparvertrag über 60'000.- Mark bei Zahlung von monatlich 78.- abgeschlossen. Damals sagte mir keiner, dass es eigentlich 220.- Mark monatlich hätten sein müssen, um 1998/99 in die Zuteilung zu kommen. Bei dem kleinen Betrag von 78.- Mark erreiche ich die Zuteilung frühestens 2014. Nun meint meine Frau, ich solle den Bausparvertrag kündigen; ich dagegen meine, ein Splitting wäre besser: Die (darlehensfrei) ausgezahlte Summe würde ich verwenden, um mein KFZ abzuzahlen; den Rest würde ich 2004 gern für ein neues KFZ verwenden. Bei einer Aufstockung der Einzahlung um 360.- Mark mtl. wären 2004 ca. 20'000.- Mark erreicht.
Was wäre gescheiter?

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 13 Stunden hilfreich
    Re: 60'000er Bausparvertrag

    Prüfe mal ob du die Bausparsumme senken kannst

    Nils

    • Antwort von nach 20 Stunden hilfreich
      Re^2: 60'000er Bausparvertrag

      NEIN. Nicht senken. Das Teilen erhällt Dir den Bausparvertrag und Du brauchst keinen neuen abschließen. (Liegen kost nix)

      Lutz

  2. Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
    Re: 60'000er Bausparvertrag

    Hallo, Mitte 1991 habe ich über einen Vermittler
    einen Badenia-Bausparvertrag über
    60'000.- Mark bei Zahlung von monatlich
    78.- abgeschlossen. Damals sagte mir
    Der Vertreter dürfte sich noch heute freuen. keiner, dass es eigentlich 220.- Mark
    monatlich hätten sein müssen, um 1998/99
    in die Zuteilung zu kommen. Bei dem
    kleinen Betrag von 78.- Mark erreiche ich
    die Zuteilung frühestens 2014. Nun meint
    meine Frau, ich solle den Bausparvertrag
    kündigen; ich dagegen meine, ein
    Splitting wäre besser
    Ein Splitting ist dann sinnvoll, wenn die Teilung unproportional vorgenommen werden kann (steht meistens in §7 der Bedingungen) Das bedeutet, daß das Guthaben vollständig auf den Teilbausparvertrag übertragen wird inkl. aller Bewertungen. Der andere Teilvertrag beginnt bei null. Der wird dann ganz normal weiterbespart. Vorteil ist, daß keine neuen Abschlußkosten entstehen.

    2. Bei einem Vertrag aus 1991 kann es aber sein, daß nur eine "normale" Teilung möglich ist. Dann wird das Guthaben und die Bewertungen gleichmäßig aufgeteilt und Du bist keinen Schritt weiter gekommen. Die
    (darlehensfrei) ausgezahlte Summe würde
    ich verwenden, um mein KFZ abzuzahlen;
    den Rest würde ich 2004 gern für ein
    neues KFZ verwenden. Bei einer
    Aufstockung der Einzahlung um 360.- Mark
    mtl. wären 2004 ca. 20'000.- Mark
    erreicht.
    Was wäre gescheiter?
    Wenn Du den Bausparvertrag weiter besparen willst, ist dies in dieser Höhe nicht sonderlich rentabel. Prämien etc. gibt es nur auf einen kleinen Teil Deiner Sparrate. Möchtest Du in 2004 auf das Darlehen verzichten, sollte es zumindest ein Renditetarif sein. Willst Du aber das Darlehen in Anspruch nehmen, wäre ein Finanzierungstarif besser. Bei Inanspruchnahme des Bauspardarlehens beachte , daß ab einer Darlehenssumme von über DM 10.000 i.d.R. Nachweise über die wohnwirtschaftliche Verwendung beigebracht werden müssen. Bei manchen Bausparkassen haben die Vertreter Vollmacht, dies sogar bis zu DM 20.000 Darlehen abzuzeichnen. Wenn nicht, dann bleibt nur der Verzicht aufs Darlehen.

    Schöne Grüße
    Georg Pütz

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