Gibt in USA:
Fastlane, Laufband wie an der Kasse, nur da sitzt niemand, der Kunde scannt den Preis selbst ein, eine Stimme sagt, Danke, oder nochmal versuchen. Ein Wachposten (Supervisor) überwacht mehrere Bänder.
Gibts sowas schon irgendwo in Deutschland? Hier aufm Dorf kennt es keiner.
Danke
Dan
Hallihallo
Ich fahre regelmäßig durch Deutschland und habe sowas noch nicht gesehen. Selbst in dem Ami Laden Walmart gib et sowas net.
gruß´Marco
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Hallo !
Das ist schon in Vorbereitung.
Wie alles kommt auch das von den USA bald zu uns und viele Frauen werden arbeitslos und die Schlangen an den Kassen werden noch länger.
Wünscht Euch so etwas nur nicht!!!
Grüße Max
Es gab in der Vergangenheit immer wieder Versuche durch Selbstscannen Zeit und Personal einzusparen. Wenn ich mich erinnere (Berichte in der Fachzeitung „Lebensmittel-Zeitung“ (http://www.lz-net.de) Da aber unsere Mentalität nicht den Amis entspricht, haben sich diese Systeme bis jetzt nicht durchsetzen können. Zudem müssen wir nicht alles aus den USA kopieren.
Walmart wird es bei uns mit Sicherheit nicht einführen, denn die sind auf jeden Euro scharf, der an der Kasse abgegeben werden kann. Wenn man den Berichten der LZ glauben darf (und kann!), dann war für die Amis der Sprung nach Deutschland ein ausgeprägter Reinfall. Ich bekam einen Lachkrampf als beim Einstieg groß getönt wurde, daß innerhalb von zwei/drei Jahren 50 neue SB-Warenhäuser eröffnet werden. Wer die Einstellungen der Städte zu solchen Ansiedlungen kennt, weiß, daß dies ein Ding der Unmöglichkeit ist! Zwei wurden es innerhalb der letzten Jahren und diese sollen keineswegs Goldgruben sein!
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Hallo,
das von Dir beschriebene Verfahren habe ich noch nirgends gesehen.
Wenn der Kunde aber selbst seine Ware einscannt, könnte man noch einen Schritt weiter gehen und den Supermarkt ohne Personal und ohne Ware im Verkaufsraum schaffen. Der Kunde braucht keinen Einkaufswagen mehr, man braucht keine Leute zum Füllen der Regale und eine Kasse gibts auch nicht mehr. Dafür steht von jedem Artikel nur eine leere Verpackung im Regal, nebst einem Scanner-Etikett. Der Kunde schnappt sich aus einem Grabbelkorb einen Scanner, geht durch die Regalreihen und tippt nur die Etiketten der gewünschten Artikel an. Hat der Kunde alles beisammen, drückt er auf eine Taste des Scanners, worauf dieser den Einkauf an die Lagerhalle sendet. Dort werden die Artikel aus einem automatischen Hochregallager zusammengestellt. Zum Bezahlen benutzt der Kunde seine EC-Karte und schon kommt die Ware per Förderband in einer Tüte herbei.
Das Ganze funktioniert ohne Personal im 24h-Betrieb. Ein Putzrobbi dreht Tag und Nacht seine Runden durch die Gänge. Ein paar Überwachungskameras liefern ihre Bilder an eine Zentrale irgendwo in der Republik, wo eine 324 €-Hilfskraft die Monitore aller landesweit vorhandenen Filialen überwacht.
Technisch sehe ich zur Realisierung keinerlei Probleme. Schöne
Zukunftsvision oder Horror?
Gruß
Wolfgang
Alles kalter Kaffee! So etwas wurde schon mal vor einigen Jahren in etwas abgewandelter Form versucht. Wenn ich mich an einen früheren Artikel in der Lebensmittel-Zeitung erinnere, hatte jemand in München einen solchen Automatenladen mal installiert. Das Projekt ging hoffnungslos baden. Der Konsument braucht den Ratsch mit dem Nachbarn, das Gemecker über die langen Kassenschlangen, das Suchen nach Sonderangeboten. In kleinen ländlichen Gemeinden gibt es eine andere, finde ich bessere Lösung. Der Dorfbewohner ohne Tante-Emma-Laden latscht zu einem Wirtshaus, Gemeindehaus etc… Da steht ein Terminal und gibt anhand der Bilder ein, was er braucht. Der Einzelhändler aus der Nachbarschaft schleppt, gegen Aufpreis, die Ware dann auch in den 4. Stock, wenn es sein muß. „Onkel“ Otto (Otto-Versand) macht dies in ähnlicher Form derzeit in Hamburg und das Geschäft scheint sich zu lohnen. Selbst Biertragl werden frei Haus, ab einer gewissen Einkaufshöhe, geliefert.
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Das Projekt ging hoffnungslos baden. Der
Konsument braucht den Ratsch mit dem Nachbarn, das Gemecker
über die langen Kassenschlangen, das Suchen nach
Sonderangeboten…
Hallo Klaus,
es ist gewiß richtig, was Du schreibst. Es ist aber auch wichtig zu wissen, welche Funktion das Supermarkt-Personal tatsächlich hat. Man braucht also die Damen an der Kasse nicht, weil unbedingt gescannt und kassiert werden muß. Erfassen des Einkaufs und Kassieren könnte man auch anders, eben mit weniger Personal bewerkstelligen.
Ähnliches gilt für andere Bereiche, etwa für Bankfilialen. Ein- und Auszahlungen sind weitgehend automatisiert und der bargeldlose Zahlungsverkehr funktioniert ebenfalls im wesentlichen ohne persönlichen Kontakt. Dennoch sitzen auch in kleinen Filialen noch mehrere Mitarbeiter herum, die keineswegs nur Fälle bearbeiten, die menschliche Urteilskraft erfordern. Einen beträchtlichen Teil ihrer Zeit verbringen diese Mitarbeiter als bezahlte Ratschtanten.
Man kann ziemlich sicher davon ausgehen, daß in Handelsketten und Banken ganze Stäbe an Konzepten sitzen, die Personal sparen und dabei den „Ratschfaktor“ berücksichtigen. Jetzt hat es zwar mit der Ursprungsfrage nicht mehr viel zu tun, aber ich sehe in diesem Rationalisierungspotential noch ein paar hunderttausend zukünftiger Arbeitsloser.
Gruß
Wolfgang
Ach Wolfgang,
wenn bloß das Zwischenmenschliche nicht wäre! Hast Du eine Ahnung, zu was die Leute alles im Laden gebraucht werden. Regale auffüllen, Diebe jagen, Danebengeschissenes im Klo aufputzen und bei der Frau Doktor (geehelicht) die richtige Ansprache finden, damit die gnädige Frau auch beim nächsten Mal wieder ihr Geld da läßt.
Es ist nämlich schon auffällig, daß Aldi, Lidl & Co. (also Discounter) mit wenig Personal auskommen und sog. Vollsortimenter (also REWE, EDEKA, Spar, Tengelmann usw.) wahre Heerscharen an Leuten im Laden beschäftigen. So blöd daß es auch klingt, die Leute sind tatsächlich notwendig, damit der Laden läuft. Andererseits erklärt es auch, daß dort, wie ich gestern unterwegs feststellte, der Leberkäs bei Edeka in Rottweil bescheidene 89ct/100g im Angebot kostet, während bei Aldi & Co. dafür fast ein Pfund dafür bekommst. Nebenbei bemerkt, die gleiche Menge Leberkäs kostet bei einem hiesigen Vollsortimenter Hit-Markt (Dohlegruppe) weniger als die Hälfte des Edekapreises. Es war halt schon immer etwas teurer bei Edeka einzukaufen…
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Hier in Spanien gibt es Großmärkte wo man alles selbst einscannt wenn man es in den Wagen legt. Die Rechnung wird dann automatisch abgebucht.
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