immer wieder passiert es, dass finanziell schwache Personen ein Gerät haben möchten, die sie aus Schufa- oder anderen Gründen jedoch nirgendwo finanziert bekommen. Persönlich ist mir das Risiko zu groß, eine solche Finanzierung auf der eigenen Haut durchzuziehen. Zwar habe ich es schon gemacht, wenn sich die Laufzeit nicht allzulang hinzog und mir die Leute bekannt waren ( Stammkunden ). Doch immer wieder musste ich der Kohle dann hinterher rennen … und dass das nicht Sinn der Übung sein kann ist klar, und der Herr Raiffeisen bin ich auch nicht.
Da kam mir doch folgende Idee: Es wird ein Ansparvertrag geschlossen: Der Kaufwillige überweist mir monatlich ( oder sowie er dazu in der Lage ist ) eine zu vereinbarende Summe, die ich ihm mit z.B. 2,5 … 3 % verzinse. ( Das Geld wird bei einer geeigneten Bank angelegt ) Bedingung ist dann der Kauf eines entsprechenden Gerätes. Ist ein gewisser Schwellwert angespart ( der bei mir das Verlustrisiko entsprechend geringhält, z.B. 2/3 des Kaufpreises ), kann der Kaufwillige das Gerät übernehmen und zahlt dann Stück für Stück den Rest solange ein, bis das Gerät, Zinsen natürlich angerechnet , abbezahlt ist.
Frage: Was gibt es zu beachten, woran ich evtl. jetzt nicht denke ?
Dazuzusagen ist, dass diese Verfahrensweise nicht etwa der Kapitalbeschaffung dienen soll ( sowas kann voll in´s Auge gehen ! ) , wie beschrieben soll das Risiko für mich weitgehend gemindert werden.
Danke im Voraus für die Antworten !
HM
Diesbezüglichen Einwänden vorgreifend: Der Kaufwillige könnte sich das Geld doch auch selbst zusammensparen - Nein: In der Regel kann ein Mensch, der Anschaffungen auf beschriebene Weise tätigen muss, nicht mit Geld umgehen. Könnte er es , würde er selbst ohne Anschub von außen eine Ansparung zu einem bestimmten Zweck vornehmen.
als erstes würde mir das Bank-/Kreditwesengesetz in den Kopf kommen.
Denn du darfst keine Zinsen zahlen oder Bankgeschäfte vermitteln, wenn du z.b. Elektronikgeräte verkaufst.
Außerdem: Deine Hilfsbereitschaft in Ehren, auch die Idee hier Umsätze zu generieren ist gut.
Aber gerade in diesem Kundenbereich halten sich sehr schlaue Personen auf: die sparen an, kriegen das Gerät und dann siehste sie nie wieder. Einfacher wär es da direkt 40% Rabatt bei Barzahlung zu geben
als erstes würde mir das Bank-/Kreditwesengesetz in den Kopf
kommen.
Denn du darfst keine Zinsen zahlen oder Bankgeschäfte
vermitteln, wenn du z.b. Elektronikgeräte verkaufst.
Aha - das wusste ich nicht ! Aber wieso darf ich das nicht ? Eine Bausparkasse durfte auch ein Handy verschenken, an das sich ein Vertragsverhältnis mit dem Netzbetreiber/Provider verknüpfte. Der Tchibo - Bäcker darf auch Handies verkaufen …
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Außerdem: Deine Hilfsbereitschaft in Ehren, auch die Idee hier
Umsätze zu generieren ist gut.
Das hat mit Hilfsbereitschaft weniger zu tun *g Eher zweiteres wird zutreffen
Aber gerade in diesem Kundenbereich halten sich sehr schlaue
Personen auf: die sparen an, kriegen das Gerät und dann
siehste sie nie wieder.
Nunja, dieser Personenkreis wird kaum schon 70% vorher anzahlen: Zugegebenermaßen bekommt man solche Artikel im Onlinegeschäft auch schon für nur knapp mehr, auch wenn´s dort ein Auslaufmodell oder ein Reimport oder ein schon dreimal zurückgegebenes Gerät ist ist.
Einfacher wär es da direkt 40% Rabatt
bei Barzahlung zu geben
40% ? Ich tendiere zu 60 % !
Gruß und vielen Dank für den Hinweis mit dem Bank / Kreditwesengesetz !
als erstes würde mir das Bank-/Kreditwesengesetz in den Kopf
kommen.
Denn du darfst keine Zinsen zahlen oder Bankgeschäfte
vermitteln, wenn du z.b. Elektronikgeräte verkaufst.
Aha - das wusste ich nicht ! Aber wieso darf ich das nicht ?
Eine Bausparkasse durfte auch ein Handy verschenken, an das
sich ein Vertragsverhältnis mit dem Netzbetreiber/Provider
verknüpfte. Der Tchibo - Bäcker darf auch Handies verkaufen
wie gesagt, weil es da gewisse Mindestanforderungen gibt, die an Bankgeschäfte geknüpft sind. (Nicht unbedingt welche, die Banken wollen, aber eben die zuständigen Überwachungsgremien… da es sich um fremdes Geld handelt).