Kleines Unternehmen und Export

Hallo!

Über 2 Jahrzehnte habe ich Anfragen aus Nicht-EU-Ländern schlicht ignoriert. Wenige Male Export in die Schweiz lehrten mich, daß ich zu dem Papierwust und Formalismus keine Lust habe. Je enger ich mich aber spezialisiere, desto mehr Anfragen kommen aus buchstäblich allen Ecken der Erde. Das passiert nicht jeden Tag, aber durchschnittlich eine Anfrage pro Woche ist es allemal. Hongkong, USA, heute Slowenien - zu schade, um das alles per Druck auf die Löschen-Taste wegzuwerfen, denn es geht stets um Warenwerte nicht unter 2.000 und selten über 20.000 Euro.

Die eigene Abwicklung des Exports kommt nach wie vor nicht in Frage. Solche geballte Ladung Bürokratie würde mir die Freude an der Arbeit verleiden und außerdem habe ich in meinem kleinen Ing.-Büro nicht die Manpower dafür. Weil ich keine Ahnung von den Prozeduren habe, kann ich den Anfragenden nicht einmal Auskunft geben, was das Produkt letztlich kostet, bis sie es auf dem Tisch in Timbuktu haben.

Wie handhaben andere Minifirmen solche Problematik? Gibt es Firmen, die solche Exportabwicklungen erledigen, mich aber nicht mit noch mehr Arbeit zuschmeißen, indem sie mir einen Stapel Formulare auf den Tisch packen (füllen Sie die Papiere 5fach aus und benutzen Sie das Buch sowieso für die Zoll-Schlüsselnummern unter Beachtung des Außenhandelsgesetzes und den Paragraphen… *würg*)? Ich bekomme bei vielen ausländischen Adressen nicht einmal die Unterscheidung von Straßen- und Ortsbezeichnung auf die Reihe. Gibts also Profis, die sich die Ware nebst Zettel mit der Empfängeradresse in die Hand drücken lassen - da, mach! - und dann den ganzen Kram erledigen?

Das nächste Problem: Wenn es die gesuchten Export-Profis irgendwo gibt, stellt sich das Problem mit der Zahlungsabwicklung. Ich kann ja schlecht wertvolles Zeug ans andere Ende der Welt schicken und dann blind darauf vertrauen, daß der Kunde bezahlen wird. Wie macht man das? Weil ich auch davon keine Ahnung habe, wäre es natürlich supertoll, wenn der Exportprofi auch gleich die Sache mit dem Geldeingang erledigt (und die Kohle natürlich bei mir abliefert *g*).

Gruß
Wolfgang

Hi wolfgang,

versuchs mal mit UPS oder anderen WorldWideDistributern.

Gegen Vorlage der Ausgangs-Rechnung und evtl. Ursprungsnachweis und Vollmacht erledigen die den Papierkram für dich!

gruss
winkel

da hilft dir…
…kuddel weiter

[email protected]

viel erfolg!
die sachen wuerde ich mir auch nicht durch die lappen gehen lassen.
gruss - digi

zuviel der ehr’
aber stimmt!
was isn nu mit nem drimk?
kuddel

Gegen Vorlage der Ausgangs-Rechnung und evtl.
Ursprungsnachweis und Vollmacht erledigen die den Papierkram
für dich!

moin
machen die nicht!
die erledigen auftraege bis zur klein-ae-grenze, aber die offizielle abwickling incl. abstempeln der ae machen die nicht.
das hat verschiedene gruende:

  1. die keps sind persomell gar nicht dafuer ausgestattet
  2. der gestellungsvereich des zollamtes reicht nicht aus
  3. der zeitunterschied zwischen ware vor ort haben und transportabwicklung passt nicht ins system.
  4. die keps haben erhebliche defizite in der tarifierung

also, wie gesagt, sie machen/koennen/wollen es nicht - daher ist digis vorschlag voellig richtig, und ich freue mich auf das erste geschaeftsmeeting mit den beteiligten
gruss + :smile:
kuddel

auch du mein sohn brutus…
sollst eine antwort haben…

moin wolfgang,
ich schreibe es mal rein:

Hallo!

Über 2 Jahrzehnte habe ich Anfragen aus Nicht-EU-Ländern
schlicht ignoriert.

rassist…

Wenige Male Export in die Schweiz lehrten

mich, daß ich zu dem Papierwust und Formalismus keine Lust
habe.

schlechtes beispiel…

Je enger ich mich aber spezialisiere, desto mehr

Anfragen kommen aus buchstäblich allen Ecken der Erde.

feini

Das

passiert nicht jeden Tag, aber durchschnittlich eine Anfrage
pro Woche ist es allemal. Hongkong, USA, heute Slowenien - zu
schade, um das alles per Druck auf die Löschen-Taste
wegzuwerfen, denn es geht stets um Warenwerte nicht unter
2.000 und selten über 20.000 Euro.

so what? geschaeft ist geschaeft…

Die eigene Abwicklung des Exports kommt nach wie vor nicht in
Frage.

rechz hast du, ist echt ein spezialgebiet .

Solche geballte Ladung Bürokratie würde mir die Freude

an der Arbeit verleiden und außerdem habe ich in meinem
kleinen Ing.-Büro nicht die Manpower dafür. Weil ich keine
Ahnung von den Prozeduren habe, kann ich den Anfragenden nicht
einmal Auskunft geben, was das Produkt letztlich kostet, bis
sie es auf dem Tisch in Timbuktu haben.

dafuer gibt es ja fachleute - allerdings werden die dir auch nicht sagen WOLLEN/ koennen sowieso nicht, ws es bis auf den schreibtisch kostet, allerdings koennen dir diese fachleute zu laendern die geeigneten incoterms (= schau mal google ) empfehlen.

Wie handhaben andere Minifirmen solche Problematik?

mit fachleuten

Gibt es

Firmen, die solche Exportabwicklungen erledigen, mich aber
nicht mit noch mehr Arbeit zuschmeißen, indem sie mir einen
Stapel Formulare auf den Tisch packen (füllen Sie die Papiere
5fach aus und benutzen Sie das Buch sowieso für die
Zoll-Schlüsselnummern unter Beachtung des Außenhandelsgesetzes
und den Paragraphen… *würg*)?

ja, fax uns ne rechnung - that’s it

Ich bekomme bei vielen

ausländischen Adressen nicht einmal die Unterscheidung von
Straßen- und Ortsbezeichnung auf die Reihe. Gibts also Profis,
die sich die Ware nebst Zettel mit der Empfängeradresse in die
Hand drücken lassen - da, mach! - und dann den ganzen Kram
erledigen?

s.o.

Das nächste Problem: Wenn es die gesuchten Export-Profis
irgendwo gibt, stellt sich das Problem mit der
Zahlungsabwicklung. Ich kann ja schlecht wertvolles Zeug ans
andere Ende der Welt schicken und dann blind darauf vertrauen,
daß der Kunde bezahlen wird. Wie macht man das? Weil ich auch
davon keine Ahnung habe, wäre es natürlich supertoll, wenn der
Exportprofi auch gleich die Sache mit dem Geldeingang erledigt
(und die Kohle natürlich bei mir abliefert *g*).

auch das geht mit dem sog. COD-verfahren = cash on delivery.
wenn der ausgewaehlte dienstleister einen agenten im zielland hat - das hat ein freightforwarder normalerweise weltweit, bis auf ausnahmen, die anzusprechen sind - dann ist das kein problem. natuerlich gehen da dann provisionen ab.

Gruß

kuddel

völlig o.T.
Moin,

und ich freue mich auf
das erste geschaeftsmeeting mit den beteiligten

Äh, könnte ich da vielleicht als Zeitzeuge oder so dabei sein?

Informelle Meetings sind eine Spezialität von mir. Ausserdem könnte man dann gleich über Wolfgangs Acquisetätigkeiten in Fernost u.s.w. reden *g*

Byebye
Rolf

Ausserdem könnte man dann gleich über Wolfgangs :Acquisetätigkeiten in Fernost u.s.w. reden *g*

Hallo Rolf,

meine Akquise außerhalb Deutschlands sowie das Interesse daran sind mit einem Wort erschöpfend beschrieben: Null! Es geht nur um die Auslandsanfragen, die via Internet von ganz alleine kommen und bisher der Löschen-Taste zum Opfer fielen.

Gruß
Wolfgang

was isn nu mit nem drimk?

wegen einem … reiss ich mir kein bei aus… :smile:))

man, kh, wir sitzen bis ueber die ohren im stress.
und die linux programmiererei stellt sich auch als
was ganz ‚banales‘ raus. ueberraschungen an fast jeder ecke.

ich hab den/die/einige/viele drinks schon nicht vergessen.
und ich leben noch - sowohl in bbh als auch in lug,
aber mehr in bbh.

aloha - digi

also, wie gesagt, sie machen/koennen/wollen es nicht - daher
ist digis vorschlag voellig richtig, und ich freue mich auf
das erste geschaeftsmeeting mit den beteiligten

auch ich hab mir den ar… wundgesessen beim baw in eschborn
seinerzeit. habe naemlich auch mal fuenf runde jahre
import/export/lizenzen mit persoenlichem lkw-transport und flugabwicklung, naemlichkeitsbeschimpfungen, warenveredelung, t1, und und und… gemacht.
ich kann ein lied/leid davon singen…
auch von den transportgenehmigungen im ostblock,
abgesehen davon habe ich bei DENEN im INland meine eigenen
zolleingaenge selbst abgeferigt, weil ich sonst erst nach
einer woche vielleicht drangekommen waere.
es geht alles - wenn man nur will (und weiss wie’s geht).

amazon hat mir mal angeboten,
ein buch ueber ‚meine erlebnisse im ostblock‘
speziell behoerden & co zu verteilen,
so ich es denn schreiben wuerde.
ich kann nur sagen: das geht wirklich auf keine kuhhaut.
und weil’s niemand glaubt, ueberleg ich ob ich ueberhaupt
die ‚knueller‘ schreiben sollte.
na, beim naechsten schluck werd ich mal was loslassen…

ich bin zwar nicht ‚beteiligt‘,
wuerde aber trotzdem gern zum treffen kommen.
wenns denn in der naehe sein sollte.
lern ich auch mal wolfgang kennen. :smile:))

aloha - digi

Ausserdem könnte man dann gleich über Wolfgangs :Acquisetätigkeiten in Fernost u.s.w. reden *g*

Hallo Rolf,
meine Akquise außerhalb Deutschlands sowie das Interesse daran
sind mit einem Wort erschöpfend beschrieben: Null!

wolfgang, das kannst du doch nicht machen… ts ts ts
*aufmunterndindierundeschauend* - digi

Es geht nur
um die Auslandsanfragen, die via Internet von ganz alleine
kommen und bisher der Löschen-Taste zum Opfer fielen.

Hallo Wolfgang!

Über 2 Jahrzehnte habe ich Anfragen aus Nicht-EU-Ländern
schlicht ignoriert.

Schade.

Wenige Male Export in die Schweiz lehrten

mich, daß ich zu dem Papierwust und Formalismus keine Lust
habe.

Verstehe sehr wohl.

Die IHK sagt dir wer das preiswert macht, bei gutem Kontakt dort besonders .

Je enger ich mich aber spezialisiere, desto mehr

Anfragen kommen aus buchstäblich allen Ecken der Erde.

So ist der Lauf der Dinge nunmal!

Das

passiert nicht jeden Tag, aber durchschnittlich eine Anfrage
pro Woche ist es allemal. Hongkong, USA, heute Slowenien - zu
schade, um das alles per Druck auf die Löschen-Taste
wegzuwerfen, denn es geht stets um Warenwerte nicht unter
2.000 und selten über 20.000 Euro.

Sag’ den doch VORNEWG WAS DU KOSTEST:

KOMPROMISS:

15.000 EURO, NICHTS DRUNTER!

QUALITAET HAT SEINEN PREIS…UND DU BIST HALT DER BESTE.

Die eigene Abwicklung des Exports kommt nach wie vor nicht in
Frage. Solche geballte Ladung Bürokratie würde mir die Freude
an der Arbeit verleiden und außerdem habe ich in meinem
kleinen Ing.-Büro nicht die Manpower dafür.

Sehr richtig.

Weil ich keine Ahnung von den Prozeduren habe, kann ich den Anfragenden nicht einmal Auskunft geben, was das Produkt letztlich kostet, bis sie es auf dem Tisch in Timbuktu haben.

Kennst du wirklich keinen guten Mann/Frau der IHK?

Wie handhaben andere Minifirmen solche Problematik?

Die GLEICHEN!

Gibt es Firmen, die solche Exportabwicklungen erledigen, mich aber nicht mit noch mehr Arbeit zuschmeißen, indem sie mir einen

Stapel Formulare auf den Tisch packen (füllen Sie die Papiere
5fach aus und benutzen Sie das Buch sowieso für die
Zoll-Schlüsselnummern unter Beachtung des Außenhandelsgesetzes
und den Paragraphen… *würg*)?

Verstehe sehr wohl, bist du nicht im Rotarieclub oder gar Lions, dort hats oft Hilfen.

Ich bekomme bei vielen ausländischen Adressen nicht einmal die Unterscheidung von Straßen- und Ortsbezeichnung auf die Reihe.

Klar, wer schon…

Gibts also Profis,die sich die Ware nebst Zettel mit der Empfängeradresse in die Hand drücken lassen - da, mach! - und dann den ganzen Kram erledigen?

Siehe obige Clubs…besonders IHK.

Das nächste Problem: Wenn es die gesuchten Export-Profis
irgendwo gibt,

…die gibts massenhaft…sind aber in aller Regel fuer Minifirmen unbezahlbar teuer.

stellt sich das Problem mit der Zahlungsabwicklung. Ich kann ja schlecht wertvolles Zeug ans andere Ende der Welt schicken und dann blind darauf vertrauen,daß der Kunde bezahlen wird.

NEIN, SO NICHT!

Wie macht man das?

INTERNATIONAL IST UEBLICH:

VORRAUSKASSE !!!

Weil ich auch

davon keine Ahnung habe, wäre es natürlich supertoll, wenn der
Exportprofi auch gleich die Sache mit dem Geldeingang erledigt
(und die Kohle natürlich bei mir abliefert *g*).

Waere traumhaft, aber ist illosorisch.

Inkassofirmen sind auch viel zu teuer.

ERGO VORRAUSKASSE …schau dir mal ganz genau die Ebay-Abwicklung an…uebrigens ALLES WIRD DORT PER VORRAUSKASSE ABGEWICKELT.

http://www.ebay.de

Gruß
zapriano