Hallo,
hat jemand von euch vielleicht Erfahrung mit Käuferauthentifizierungen bei OnlineShopping?
d.h. ich implementiere derzeit einen Onlineshop und versuche die vom Benutzer eingegebenen Daten möglichst zu authentifizieren um zu vermeiden, dass sich irgendwelche „Scherzbolde“
Nachnahmesendungen an nicht Existierende Adressen senden lassen und somit der Verkäufer auf den Versandkosten sitzen bleibt.
Hat vielleicht jemand von euch Erfahrung im Bereich Onlineshopping,… wie hoch ist der Prozentsatz an „Scherz“-Bestellungen?
Wieviel Authentifizierung kann man einem OnlineShopper zumuten?
Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten.
MfG
Jörg Meier
Hi !
„Scherzbestellungen“ lassen sich nie 100% ausschliessen. Ich betreibe seit Jahren einen Onlineshop. Zum Glück fallen bei uns kaum Bestellungen von Scherzkeksen an. Du kannst Stichprobenartige Nachforschungen in gängigen Telefonbüchern durchführen (auch online
z.B. teleauskunft.de) Leider bestätigt dies aber nur die Adresse - ob derjenige bestellt hat ist aber nicht sicher. Einige Firmen bieten „Blacklist“-Datenbanken an. Dort sind schwarze Schafe in einer Datenbank abrufbar. Diese Dienste kosten aber pro Abruf 0,20 - 0,50 Cent. Ob das allerdings Sinnvoll ist? Denn wieviele Kunden sind dort registiert? Versuche es erstmal ohne diese „Dienste“ - wenn zu viel Rückläufe entstehen kannst Du immer noch reagieren…
Gruss
BSK
Vielen Dank für deine Auskunft.
Gruß
Jörg
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Hallo,
bei Bestellungen mit relativ grossem Versandaufwand oder bei Bestellungen, wo Besteller und Adressat nicht übereinstimmen, schicke ich vorab per Brief eine Kopie der Bestellung und ein Schreiben an den Besteller. In dem Schreiben steht, dass der Besteller die Bestellung bestätigen soll, indem er per email ein Passwort zurücksendet. Dieses Passwort schicke ich in dem Schreiben mit, und es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Passwort nur für die eine Bestellung gültig ist.
Dies wurde von den Kunden angenommen.
Zwar kann der Kunde die Ware dann immer noch zurückschicken z.B. aufgrund von Rückgaberecht, aber man schliesst mit diesem Verfahren, glaube ich, eine Reihe von unerwünschten Fällen aus.
Torsten
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