Transferdruck auf Textilien

Nachdem mein letzter Beitrag etwas in die Hose gagangen ist, nichmal zum Thema T-Shirt-Druck, diesmal allerdings etwas spezieller.

Ich möchte mir gerne das Equipment für Transferdrucke auf Textilien zulegen.

Meine Recherchen haben bislang ergeben, das es dazu natürlich eine Druckpresse braucht, unübersichtlicher wird es allerdings beim Thema Transferfolien und dem Gerät, mittels dem man die Folien bedruckt. Hierzu habe ich folgende Fragen:

  1. Gibt es, bis auf die Grösse und der Wählbarkeit bzgl. des Gerätes, mit dem man bedruckt, wesentliche Unterschiede zwischen den Transferfolien? Muss man speziell auf Materialien achten oder ist das mehr oder weniger normiert?

  2. Ist es für einen qualitativ hochwertigen Druck notwenig, sich einen Plotter anzuschaffen, da die Technologie für Laserdrucker nicht geeignet ist (Stichwort Temperatur)? Was wären Mindestvoraussetzungen an einen geeigneten Plotter, ich habe da in jeglicher Preislage Geräte gefunden. Weiterhin habe ich noch nicht durchblicken können, was jetzt eigentlich genau ein Plotter ist…!?

Schonmal Danke!

Hallo!
Also, ich will Dir nicht die „Vorfreude auf`s große Geschäft“ vermiesen, ABER:
Es gibt in diesem Bereich viele, sehr viele Anbieter- und damit auch jede Menge Konkurrenz, die Dir das Leben schwer machen wird!
Bedenke dann auch noch: Da Du anscheinend keine Ahnung, nicht im geringsten, von dieser Materie hast, wirst Du auf jeden Fall eine Menge „Lehrgeld“ bezahlen.
Was glaubst Du, wieviel T-Shirts Du nach einigen „Selbstversuchen“ wegwirfst??
Dann gibt es nicht DIE Transferfolie schlechthin - jede ist anders mit anderen Eigenschaften! Da muss man ganz schön investieren!
Zumal: Laserdruck, bzw. vom Farbcopierer ist ja nett, gilt aber als „Qualitativ minderwertig“.
Edler sind dann schon Flocks. Und genau die müssen per Plotter angefertigt werden. Im Grunde sind Flocks „flauschige Folien“, aufgerollt erhältlich. Diese werden von Hand auf die entspr. Größe zugeschnitten.Später wird per Schneidplotter das Motiv herausgearbeitet und schließlich aufgebügelt.
Abschließend würde ich sagen:
Wenn man von etwas keine Ahnung hat, solle man nicht daran denken solche Waren zu verkaufen.
Stell Dir vor, wie unprofessionell das aussieht, wenn Dich ein Kunde etwas Fragt und Di keine Antwort darauf weißt, obwohl Du genau solche Artikel verkaufst…

Grüße,
Wassermaxe

Hi Sarex,

  1. Gibt es, bis auf die Grösse und der Wählbarkeit bzgl. des
    Gerätes, mit dem man bedruckt, wesentliche Unterschiede
    zwischen den Transferfolien? Muss man speziell auf Materialien
    achten oder ist das mehr oder weniger normiert?

Es wird für die verschiedenen Gewebe unterschiedliche Folien geben. da z.B. die Temperatur bei Baumwolle eine andere Sein kann als bei Seide oder Nylon. Zudem noch, daß eben für dunkle Farben andere Transferbedingungen anstehen als für helle Farben. Das betrifft beide Richtungen. Textil -> Auftrag und Auftrag -> Textil. also dunkel auf helle Ware oder hell auf dunkle Ware.

  1. Ist es für einen qualitativ hochwertigen Druck notwenig,
    sich einen Plotter anzuschaffen, da die Technologie für
    Laserdrucker nicht geeignet ist (Stichwort Temperatur)? Was
    wären Mindestvoraussetzungen an einen geeigneten Plotter, ich
    habe da in jeglicher Preislage Geräte gefunden. Weiterhin habe
    ich noch nicht durchblicken können, was jetzt eigentlich genau
    ein Plotter ist…!?

ein Plotter könnte man sagen schreibt wie du mit deinem Kugelschreiber. entweder wird das Papier bewegt oder der stift, oder beide zusammen. Beim Drucker gehts halt zeilenweise immer nur von oben anch unten.

Ich würde dir folgendes vorschlagen:

Setze dir ein qualitätskriterium für die Ware (Textil) und für den Druck, den du leifern willst. ein Druck auf einem Top-Mode-TShirt ist etwas anderes als auf einem Fußball-Trikot z.B.

Gehe zu den verschiedenen Herstellern, verkaufsbüros der Druckvorrichtungen und lasse dir die maschinen vorführen und erklären. Frage nach Material (Textilfaser), Verwendbarkeit verschiedener Folien (je mehr umsom besser), Druckleistung, Kosten pro Druck etc.

und stelle dir danach für deine Qualitäts- und marktanalyse deine Maschine zusammen.

Sie werden dir dort sicher auch Peripheriegeräte zeigen können:
Schneidplotter, Stiftplotter, Walzenplotter, Flachbettplotter u.a. Farben, Fotodruck, Flockdruck, Schriften, Logotransfers etc.

vielleicht kriegste dort auch etwas komplett second hand zum Start.

gruss