Hi Leute !
Wenn auch ich mit „BA-Hasser“ gemeint sein sollte, möchte ich nur klarstellen, daß ich das BA-System nicht etwa hasse, sondern lediglich über die Erfahrungen von einigen Bekannten berichten kann, die im europ. Ausland Probleme mit der Anerkennung hatten.
BA ist eine gute Ausbildung und auch die
Anerkennung im restlichen Deutschland ist
nicht schlecht (sonst würden Firmen aus
Bayern Ihre Mitarbeiter nicht an die BA
in BaWü schicken). Im Ausland ist die
Ausbildung zwar nicht so bekannt, wenn
man aber erklärt, dass es eine praxisnahe
Ausbildung mit kurzer Studiendauer ist
und evtl. auch noch etwas über die
Inhalte (die der Fachhochschule in nichts
nachstehen) rüberbringt, dann sind die
Leute begeistert.
Zunächst ist die Ausbildung an der FH (zumindest in Bayern) definitiv fundierter. Auch das Praxis-Argument wiegt geringer, da man auch an der FH Praktika zu absolvieren hat.
Weiterbildung:
MBA (nach mind. 2 Praxisjahrenn), ist
auch an der BA möglich (schau mal auf der
Homepage).
Das ist sehr empfehlenswert und aufgrund der guten Betreuung ein großer Vorteil der BA.
Oder ein zweites BA-Studium z.B. in
Maschinenbau oder IT. Man hat dann eine
Doppelqualifikation und mit insgesamt 12
Semestern liegt man sogar immer noch
unter der Studiendauer eines Fachs (!) an
der Uni !!! Und man muß sich nicht
vorwerfen lassen, man sei eine „Ente“
(also weder richtig schwimmen, noch
richtig fliegen können), so wie das bei
den Wirtschaftsingenieuren der Fall ist.
Davon würde ich abraten, da eine einzige Ausbildung völlig ausreichend ist. Der Rest kommt sowieso im Job.
Wenn man sich vorstellen kann, weiterhin
für die Firma, mit der man BA gemacht
hat, zu arbeiten, dann sollte man es auch
tun, denn der Vorteil eines BA’lers ist,
dass man ihm nicht mehr erklären muß, was
wie und wo in der Firma passiert, das
gibt ca. 1/2 - 1 Jahr Vorsprung in der
Karriere gegenüber einem FH’ler.
Der Vorteil ist bei diesem Vorschlag eher, daß man die Firma schon kennt.
In einem anderen Unternehemen wird sich der BAler genauso neu einarbeiten müssen, wie der FHler.
Ansonsten wird man bei anderen Firmen
z.Zt. auch mit Handkuss genommen. Aber
ein Auslandsaufenthalt wäre evtl. auch
nicht schlecht (vielleicht sogar mit der
Ausbildungs-Firma ?)
Besteht die Möglichkeit, über den Ausbildungsbetrieb ins Ausland zu gehen, sollte sie wahrgenommen werden.
Das mit dem „Handkuß“ würde ich allerdings nicht pauschal unterschreiben. Das hängt, wie bei anderen Ausbildungssystemen (UNI, FH) maßgeblich von der Fachrichtung und der Persönlichkeit des Bewerbers ab.
Grüsse
Sven
P.S.: lass Dich durch BA-Hasser nicht
beeinflussen, denn spätestens nach 2-3
Berufsjahren ist die Ausbildung sowieso
egal und es zählt die erbrachte Leistung
(in der IT-Branche gibt es z.B. viele
Studienabbrecher und Quereinsteiger)
Das kann ich nur voll unterschreiben.
Gruß,
Mathias