'Made in...'-Probleme

Hallo ihr Experten,
ich bin mir nicht so sicher, ob ich mit meinem Problem hier noch richtig bin, oder ob es schon eine rechtliche Sache ist.

Die Firma, in der ich arbeite, stellt Industriegüter her und kauft auch einen Teil zu (Handelswaren). Da wir auch in die ganze weite Welt exportieren und in der letzten Zeit vermehrt Schwierigkeiten bekommen, wollen wir dazu übergehen, unsere Produkte mit „Made in…“ zu kennzeichnen. Die verschiedenen Ursprünge sind uns natürlich bekannt, alles woran es zur Zeit hapert, ist die Art und Weise der Kennzeichnung. Einige Länder schreiben vor, dass diese direkt auf dem Produkt oder der Verpackung, die in den Einzelhandel gelangt angebracht wird. Wie schaut es mit den Ländern aus, bei denen nicht vorgeschrieben ist, wo die Herkunftsbezeichnung steht?
Unsere Produkte (Trinkgläser) sind ein einem Geschenkkarton verpackt, und in diesem Karton ist das Glas selber, ein Prospekt und ein Imitat (dieses zeigt, wie das Glas gefüllt ausschaut). Reicht es aus, wenn wir die Kennzeichnung auf diesem Imitat bzw. dem Prospekt anbringen??
Ich hoffe, ihr könnt mir helfen!!
Julia

Hallo ihr Experten,
ich bin mir nicht so sicher, ob ich mit meinem Problem hier
noch richtig bin, oder ob es schon eine rechtliche Sache ist.

Hi Julia, ischo recht hier.

Die Firma, in der ich arbeite, stellt Industriegüter her und
kauft auch einen Teil zu (Handelswaren). Da wir auch in die
ganze weite Welt exportieren und in der letzten Zeit vermehrt
Schwierigkeiten bekommen, wollen wir dazu übergehen, unsere
Produkte mit „Made in…“ zu kennzeichnen.

Das mich das wundern tut, wird dich wundern, da es eine Pflicht zur Kennzeichnung der Herkunft von Waren gibt, die fast weltstandardisiert ist.

Ebenso muss beim „ganze Welt exportieren“ doch eh die Herkunft der Waren angegeben werden!

Die

verschiedenen Ursprünge sind uns natürlich bekannt, alles
woran es zur Zeit hapert, ist die Art und Weise der
Kennzeichnung. Einige Länder schreiben vor, dass diese direkt
auf dem Produkt oder der Verpackung, die in den Einzelhandel
gelangt angebracht wird. Wie schaut es mit den Ländern aus,
bei denen nicht vorgeschrieben ist, wo die
Herkunftsbezeichnung steht?

Da geht der schlaue Händler hin und erfüllt eben die Maximalforderung, weil das am billgisten ist, als für jedes Land andere Bezeichnungen zu überwachen:

Beispiel: Glas: „Aufkleber mit Firmenlogo und made in …“
Handelswaren: da schauen wie dei Vorlieferanten diese Kennzeichnungspflicht erfüllen.

Unsere Produkte (Trinkgläser) sind ein einem Geschenkkarton
verpackt, und in diesem Karton ist das Glas selber, ein
Prospekt und ein Imitat (dieses zeigt, wie das Glas gefüllt
ausschaut). Reicht es aus, wenn wir die Kennzeichnung auf
diesem Imitat bzw. dem Prospekt anbringen??

bringt es doch schlau werbend überall an, dann macht ihr nix und seid für ale Fälle gerüstet.

gruss

Hey local,
Danke für die Antwort.

Das mich das wundern tut, wird dich wundern, da es eine
Pflicht zur Kennzeichnung der Herkunft von Waren gibt, die
fast weltstandardisiert ist.

Ebenso muss beim „ganze Welt exportieren“ doch eh die Herkunft
der Waren angegeben werden!

Klar, aber ich meine ausschließlich die Markierung der Ware selber, die sichtbar für den Endverbraucher ist, nicht die Angaben für die Export-Doc’s. Ich habe mein K&M gewälzt, es gibt nur bei wenigen Ländern einen genauen Hinweis auf die Art und Weise der „Made in…“-Markierung. Nimm z. B. Deutschland, hier gibt es keinen Hinweis darauf, wie dieser Hinweis anzubringen ist, alles was man erfährt, ist, dass man keine irreführenden Angaben draufsetzen darf.

Da geht der schlaue Händler hin und erfüllt eben die
Maximalforderung, weil das am billgisten ist, als für jedes
Land andere Bezeichnungen zu überwachen:

Beispiel: Glas: „Aufkleber mit Firmenlogo und made in …“
Handelswaren: da schauen wie dei Vorlieferanten diese
Kennzeichnungspflicht erfüllen.

Auch klar, aber mir geht es eigentlich darum, herauszufinden, was alles erlaubt ist. Angenommen, wir wollen aus ästhetischen Gründen keinen Aufkleber etc. auf das Glas packen, muss ich dann die Geschenkverpackung ändern oder reicht es irgendwo anders? Nachdem wir vor langer Zeit auch den Grünen Punkt überall aufbringen mussten, haben wir herausgefunden, dass dieses nicht unbedingt auf dem Geschenkkarton passieren muss…

bringt es doch schlau werbend überall an, dann macht ihr nix
und seid für ale Fälle gerüstet.

Tja, wenn doch alles so einfach wär…

Gruss,
Julia

Hi Julia,

Klar, aber ich meine ausschließlich die Markierung der Ware
selber, die sichtbar für den Endverbraucher ist, nicht die
Angaben für die Export-Doc’s.

Auch klar, aber mir geht es eigentlich darum, herauszufinden,
was alles erlaubt ist. Angenommen, wir wollen aus ästhetischen
Gründen keinen Aufkleber etc. auf das Glas packen, muss ich
dann die Geschenkverpackung ändern oder reicht es irgendwo
anders? Nachdem wir vor langer Zeit auch den Grünen Punkt
überall aufbringen mussten, haben wir herausgefunden, dass
dieses nicht unbedingt auf dem Geschenkkarton passieren
muss…

Ich verstehe dein Problem nicht mehr.

schau dir z.B. die Gläser von Riedl an. Meinst du die haben ästhetische Probleme ihren Aufkleber „Riedl made in Zwiesl“ auf ihre sämtlichen produkte zu kleben?
Glaubst du die machen sich Gedanken daß der grüne Punkt am Fußboden oder in irgendeiner Ecke der Verpackung klebt, wo der Kunde eh nie hinschaut, weil da die ganzen unwichtigen Sachen stehen wie CE, VDE, TÜV, Grüner Engel, Made in …, Produce by von in Patent pending in Welt usw.

deshalb nochmal:

bringt es doch schlau werbend überall an, dann macht ihr nix
und seid für ale Fälle gerüstet.

setzt einen designer an euer logo mit made-in-info und macht da direkt euer Firmanschild raus.

dann ist es so einfach:

Tja, wenn doch alles so einfach wär…

gruss