Hallo, hab da ein problem bei meinem ersten import-geschäft mit indien. das angebot ist FOB. die letter of credit ist schon eröffnet. nun gibt es diskrepanzen zwischen der proforma-infoice u. der L/C. in der proforma-infoice hab ich ursprünglich unterschiedliche adressen für buyer und consignee angegeben. in der letter of credit steht halt jetzt nur der applicant. müssen L/C und andere Papiere jetzt alle ausschliesslich auf den applicant lauten? was ist dann mit der Lieferadresse(meinem improvisierten Lager, wo das ganze schlussendlich hin soll)? muss ich den „empfänger“ erst mit der in mumbai übernehmenden spedition festlegen? wie gesagt, das angebot ist FOB.
bitte um hilfe!!
Hallo zuerst einmal,
was ich nicht verstehe, in welche Richtung wird importiert oder exportiert?
Gruss ANdi
Hi!
die inder sind exporteur, ich importeur!
hi,
das verstehe ich nicht ganz:
den l/c haben also wohl die inder eroeffnet, da du ja kaufst, und die geld von dir wollen.
somit ist der indische verkaeufer auch der „applicant“.
bestandteil des l/c sollte auch ein fcr= forwarders certificate of receipt sein. und in diesem wird eigentlich ziemlich genau festgelegt, wohin die ware exakt soll.
stell sonst deine frage mal genauer
gruss
khs
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hi,
das verstehe ich nicht ganz:
den l/c haben also wohl die inder eroeffnet, da du ja kaufst,
und die geld von dir wollen.
somit ist der indische verkaeufer auch der „applicant“.
bestandteil des l/c sollte auch ein fcr= forwarders
certificate of receipt sein. und in diesem wird eigentlich
ziemlich genau festgelegt, wohin die ware exakt soll.
stell sonst deine frage mal genauer
gruss
khs
Also nochmal von vorn: ich will von den indern was kaufen, mache eine bestellung, die inder schicken mir dann die proforma-invoice(ich hatte die inder gebeten sie so auszustellen, dass der „buyer“ meine normale adresse ist und „consignee“ eben das lager(in D), wo das zeug zunächst hinsoll). ich geh zu meiner bank und stelle den antrag zur akkreditiv eröffnung. die inder schauen sich das akkreditiv an und meinen, sie müssten die invoice und die übrigen papiere entsprechend abändern, weil im L/C eben nur meine normale adresse genannt ist. im L/C ist nur von einer verschiffung nach hamburg die rede. weil FOB. meine frage ist jetzt eben: ist es notwendig, dass der letztendliche empfangsort der ware in deutschland aus den papieren der inder hervorgeht (wegen zoll und so). oder reicht es, wenn die spedition die die ware in mumbai übernimmt das in ihren papieren angibt?
ich weiss, hab mich wieder sehr umständlich ausgedrückt…sorry und grüsse
Hallo, hab da ein problem bei meinem ersten import-geschäft
mit indien. das angebot ist FOB. die letter of credit ist
schon eröffnet. nun gibt es diskrepanzen zwischen der
proforma-infoice u. der L/C. in der proforma-infoice hab ich
ursprünglich unterschiedliche adressen für buyer und consignee
angegeben. in der letter of credit steht halt jetzt nur der
applicant. müssen L/C und andere Papiere jetzt alle
ausschliesslich auf den applicant lauten? was ist dann mit der
Lieferadresse(meinem improvisierten Lager, wo das ganze
schlussendlich hin soll)? muss ich den „empfänger“ erst mit
der in mumbai übernehmenden spedition festlegen? wie gesagt,
das angebot ist FOB.
bitte um hilfe!!
hi,
ihr habe offensichtlich beide die incoterms nicht drauf:
fob = free on board = z.b. auf schiff verladen in mumbai. der inder zahlt alles = verpacken, vortransport, exportabfertigung, thc bis auf das schiff, du dann die reine seefracht + den rest bis zu dir.
wenn der inder die fracht nach hh organisiert + bezahlt, dann ware das z.b. CIF hamburg oder wenn er sogar incl. zustellung zu deinem lager bezahlt ist das z.b. DDU
fob hamburg geht quasi realistisch nicht…
gruss
khs