Hallo,
ich habe vor kurzem eine Art Handelsagentur gegründet und hoffe, bald von Indien zu importieren.
Habe auch schon einen interessierten Kunden (mittelgroßer Einzelhändler) in Deutschland gefunden.
Das Problem ist nun: die deutsche Firma sagt, sie „könne“ nicht per Akkreditiv zahlen, sondern nur „ganz normal“ auf Rechnung. Während der Inder natürlich keine andere Zahlungsweise als L/C akzeptiert.
Ich weiss nicht genau was meine Frage ist, denn natürlich habe ich tausende zu diesem Thema…
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Hatte schon jemand von Euch dieses Problem und was habt Ihr getan um es zu lösen?
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Ist es möglich, die deutsche Firma dazu zu bewegen ein Akkreditiv (at sight) zu eröffnen, wenn alle Kosten von mir übernommen werden oder ist das im Bürokratiejungle eher aussichtslos?
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Gibt es noch andere sichere Zahlungsweisen die ich statt dessen anwenden könnte?
Jegliche Tips zu diesem Thema wären super!
Danke im Voraus!
Heike
Hallo Heike,
im wesentlichen hast Du zwei Probleme:
- Die Sicherstellung der Zahlung
- Die Vorfinanzierung des Warenwertes
Für das erste Problem gibt es eine handvoll Möglichkeiten:
a) Zahlungsbedingung cash against documents (natürlich nicht wenn Du frei Haus lieferst), Vorkasse, Bankbürgschaft u.s.w. Nichts davon ist aber für Deinen Kunden attraktiv. Abhängig von Deiner Risikobereitschaft oder Überzeugungskunst geht es dann aus.
Zum zweiten wirst Du wohl Deine Bank bemühen müssen. Wie hoch ist denn der ungefähre Warenwert ? Und was sind Deine Lieferbedingungen einkaufsseitig und verkaufsseitig ?
Gruß
André
Hallo,
wo ist das problem? wenn du die bonitaet deines deutschen abnehmers geprueft hast, kannst du ihm doch normal gegen rechnung verkaufen.
du wiederum kannst doch vom inder gegen l/c einkaufen und dann noch ueber abfertigungen etc noch was draufhauen…
oder wolltest du etwa das ek-risiko auf deinen potentiellen abnehmer abwaelzen?
gruss
khs