Überführung von Autos

Ich weis nicht, ob das Forum hier das richtige ist, aber ich versuchs trotzdem mal…

Weiß jemand, wie das bei den Autohäusern mit der Überführung von Autos vom Autohaus zum Kunden, vom Großhändler zum Autohaus usw. läuft. Einzelne Autos werden ja wohl kaum mit nem LKW gebracht…
Meine Konkrete Frage also: Hat es aussicht auf erfolg sich bei Autohäusern bzw. Großhändlern für solche Überführungsjobs zu bewerben? Der Anreiz für mich bei einem solchen Job wäre eher weniger der Verdienst, sondern die Gelegenheit in Autos mit allem möglichen Schnickschnack zu fahren, die ich mir wohl erst in eineigen Jahren leisten kann…

mfg
Pascal Pucholt

Hallo,

bei den Autohändlern die ich kenne, werden Autoüberführungen
von Angestellten „nebenbei“ erledigt.
Teilweise läuft es so:
Mit Deutsche Bahn hin oder weg
Mit Auto entsprechend hin oder zurück.

  1. Wer haftet wenn mal was passiert ?
    -nicht nur Unfall, sondern…was ist wenn Kunde anfängt:
    Bäh, Kratzer blablabla

Einfach mal beim Händler fragen…
vielleicht erbarmt sich einer…

Grüße + guten Rutsch
Christian

Moin,

Der Anreiz für mich bei einem solchen Job wäre eher
weniger der Verdienst, sondern die Gelegenheit in Autos mit
allem möglichen Schnickschnack zu fahren, die ich mir wohl
erst in eineigen Jahren leisten kann…

Also als ich studiert habe, haben die großen Autovermietungen Ferienjobs als „Rückführer“ angeboten. Da hat man Autos, die Kunden per „one way“ irgendwo im Nirvana haben stehen lassen, zurück in die vorgesehenen Filialen zu holen. Oder von den Filialen zur zentralen Wartung.

Keine Ahnung, ob das noch so ist, aber wenn ja: da konnte man auch recht schnuckelige Autochen fahren. Besonders wenn man eine Flughafen-Fuhre erwischt hat - da stand relativ oft die gehobene Klasse…

Großes Aber: wenn das Alter auf Deiner ViKa stimmt, könntest Du da Probleme bekommen. Und - das kommt noch dazu - wenn man eins der Autos crashen sollte, hat man eine relativ hohe Selbstbeteiligung zu tragen.

Gruß
Stefan

Hi!

Der Anreiz für mich bei einem solchen Job wäre eher
weniger der Verdienst, sondern die Gelegenheit in Autos mit
allem möglichen Schnickschnack zu fahren, die ich mir wohl
erst in eineigen Jahren leisten kann…

Also als ich studiert habe, haben die großen Autovermietungen
Ferienjobs als „Rückführer“ angeboten. Da hat man Autos, die
Kunden per „one way“ irgendwo im Nirvana haben stehen lassen,
zurück in die vorgesehenen Filialen zu holen. Oder von den
Filialen zur zentralen Wartung.

Keine Ahnung, ob das noch so ist, aber wenn ja: da konnte man
auch recht schnuckelige Autochen fahren. Besonders wenn man
eine Flughafen-Fuhre erwischt hat - da stand relativ oft die
gehobene Klasse…

Großes Aber: wenn das Alter auf Deiner ViKa stimmt, könntest
Du da Probleme bekommen.

Vor 13 Jahren, als ich 19 Jahre alt war, ging das noch. Mich würde jedoch nicht wundern, wenn das heute anders geregelt wäre, denn die „Kollateralschäden“ waren gewaltig… :wink:

Und - das kommt noch dazu - wenn man
eins der Autos crashen sollte, hat man eine relativ hohe
Selbstbeteiligung zu tragen.

Nicht als Mitarbeiter.

Grüße,

Mathias

Moin moin,

Und - das kommt noch dazu - wenn man
eins der Autos crashen sollte, hat man eine relativ hohe
Selbstbeteiligung zu tragen.

Nicht als Mitarbeiter.

Hertz hat damals (Mitte der 80er) für diese Rückholer eine Selbstbeteiligung von 500 DM in den Arbeitsverträgen stehen. Wahrscheinlich wäre das heutzutage nicht mehr zulässig…

Gruß
Stefan

Grüße,

Mathias

Weiß jemand, wie das bei den Autohäusern mit der Überführung
von Autos vom Autohaus zum Kunden, vom Großhändler zum
Autohaus usw. läuft. Einzelne Autos werden ja wohl kaum mit
nem LKW gebracht…

Da irrst du leider auf der ganzen Linie:

Die meisten Autohäuser sind Markengebunden und Großhändler gibt es eh nicht (es gibt Großverkäufer).

die Firmen beliefern die Autohäuser direkt und haben mit Speditionen Verträge, de quasi einen Ringverkehr fahren.

Bei Mercedes gibt es z.B. eine Riesenlogistik, daß wenn ein Jahreswagen (also ein gebrauchter) in Nürnberg steht und ein Kunde in Hamburg den aber sucht, so kriegt er den in wenigen Tagen dort angeliefert.

Zudem gibt es Regional sogenannte Stützpunkthändler, die erkennt man daran, daß die 30mal das gleich Auto auf dem Hof haben. Wenn dann in der Region ein anderer Händler ein solches Auto bruacht, kann er es sich dort abholen.

diese Organisation ist alles im Preis „Überführungskosten“ abgehandelt.

gruss

Meine Konkrete Frage also: Hat es aussicht auf erfolg sich bei
Autohäusern bzw. Großhändlern für solche Überführungsjobs zu
bewerben? Der Anreiz für mich bei einem solchen Job wäre eher
weniger der Verdienst, sondern die Gelegenheit in Autos mit
allem möglichen Schnickschnack zu fahren, die ich mir wohl
erst in eineigen Jahren leisten kann…

mfg
Pascal Pucholt

Hallo,

up to date bin ich nicht mehr, so vor ca. 2 Jahren wollte das ein ehemaliger Kollege mal machen:

Autos, die sich in Deutschland gut verkaufen, und die ausserhalb Deutschlands spürbar günstiger angeboten werden, werden dort ge- und in Deutschland verkauft.

Abgesehen von Problemen beim TÜV berichtete er mir, dass einige der Leute, die so etwas oft gemacht hatten, massiv persönlich bedroht wurden, der Job soll nicht ohne sein. Gutes Geschäft, höheres Risiko.

Wie gesagt, das ist nur aus zweiter Hand. Im Internet kann man bestimmt mehr darüber erfahren.

Gruss

Andreas

hallo,
an neuwagen fuer autohaeuser wirst du nicht rankommen - die werden - wie schon gesagt - mit ausgefeilter logistik per autotransporter beliefert - nicht zuletzt, um auch wirklich einen neuwagen zu uebergeben, und nicht ein auto, das schon einige kilometer drauf hat.

autovermieter haben immer bedarf, die one-way gemieteten fahrzeuge ueberfuehren. hier gibt es dann aber warteschlangen von bewerbern - die jobs werden im freundeskreis vermittelt, und der groesste bedarf besteht hier fuer grosse busse/lkw ( 7,5 tonner ) , und die wirst du wohl mit deinem frischen fuehrerschein gar nicht fahren duerfen.

es gab und gibt immer noch einen bedarf fuer die ueberstellung luxurioeser gebrauchtwagen nach nahost und afrika.
das macht allerdings in einigen laendern probleme, da du die karosse in deinen pass eingetragen bekommst, und du erst von der ( extrem hohen zollpflicht ) befreit bist, wenn der wagen vom abnehmer importiert + verzollt wurde - daher gibt es in iran + afghanistan hunderte armer teufel, die seit jahren da rumvegetieren, weil das auto nicht abgenomen wurde.
ausserdem finden diese ueberfuehrungen meist im konvoi statt, d.h. ein „fachmann“ fuehrt die kleine truppe an und kuemmert sich um grenzuebertritte etc… und die „fachleute“ werden pro fahrt bezahlt, d.h. die kennen keinen schlaf, keine pausen, um die naechste tour antreten zu koennen. und du musst halt mit… das ist moerderisch!!
gruss
khs

an neuwagen fuer autohaeuser wirst du nicht rankommen - die
werden - wie schon gesagt - mit ausgefeilter logistik per
autotransporter beliefert - nicht zuletzt, um auch wirklich
einen neuwagen zu uebergeben, und nicht ein auto, das schon
einige kilometer drauf hat.

Das gilt bei weitem nicht für alle Händler. Glaubst Du wirklich, daß ein Re-Import aus den Niederlanden auf einem Anhänger nach Deutschland kommt? Der fährt brav selbst und hat keinen Kilometer auf dem Tacho. Bei neuen Autos kann man für solche Fälle den Kilometerzähler nämlich einige Male zurückstellen.

Das gilt bei weitem nicht für alle Händler. Glaubst Du
wirklich, daß ein Re-Import aus den Niederlanden auf einem
Anhänger nach Deutschland kommt? Der fährt brav selbst und hat
keinen Kilometer auf dem Tacho. Bei neuen Autos kann man für
solche Fälle den Kilometerzähler nämlich einige Male
zurückstellen.

Kannste das nicht im ESO-Brett oder bei den verschwörungstheoretikern diskutieren. da glaubt man dir wenigstens.

Bist du dir wirlich sicher, daß ein Re-Importeur in Hamburg einen einzelnen Polo aus der Tschechei hierhinfahren läßt?

Hast du icht mitbekommen, daß die großen Unternehmen mittlerweile das Re-Importgeschäft nicht mehr anderen überlassen, sondern ganz gepflegt selbst betreiben?

gruss

Kannste das nicht im ESO-Brett oder bei den
verschwörungstheoretikern diskutieren. da glaubt man dir
wenigstens.

Sobald Du mir widerlegen kannst, daß ich - natürlich kleine - Unternehmen kenne, die es tatsächlich auch so machen und somit durchaus etwas für den Fragesteller sein könnten, poste dies bitte im Religionsbrett, oh beeindruckende Person!

Bis dahin empfehle ich das Brett „Psychologie“.