Designermode

Man möge mir verzeihen, das ist der 2. Versuch mit diesem Artikel… hatte ihn erst unter „Mode“ gepostet, aber die Mädels da sind zwar superfit in der Ausführung von Mode, nur auf meine Frage wußte niemand eine Antwort…

Kennt jemand die genaue Definition von Designermode?
Was ist der Unterschied zu hochwertiger Marken-Konfektionsmode?

„Nicht für die Masse“ oder „künstlerischer Anspruch“ ist mir zu schwammig…

Wann darf eine Firma behaupten, sie macht Designermode?

Was ist zum Beispiel mit Firmen wie Laurél, Marc Cain, Ralph Lauren, Lacoste, Tommy Hilfinger… Marken- oder Designermode? Und warum?

Und: Gibt es eine (offizielle) Auflistung von Firmen, die Designermode anbieten?

Herzlichen Dank,
Véronique

Bonjour Véronique,

Designermode ist ein pflaumenweicher Begriff oder besser: Marketingelement, für dass es keine Grenzen gibt.
Rezept:
Nehme einen Namen, nennen die Person Designer, nähe diesen Namen in irgendwelche Fummel und schon hast Du Designermode.

Schau mal bei Ebay nach. Ich habe da schon neue „Designeranzüge“ mit italienischen Phantasienamen gesehen, die für weniger als 50 Euro versteigert wurden.

a+
Jörg-Holger

Hi,

nachdem „XX-Designer“ keine geschütze Berufsbezeichnung ist, kann sich letztendlich jeder so nennen.

Gruß
Falke

Hi Véronique,

Design und Marke

seit jeder hansfrans im internet jeden scheiss verkaufen kann, ist das ehemalige qualitätsmerkmal zur nullnummr verkommen.

früher als Handel noch mit Bruach und Anstand zu tun hatte, war es so:

Designer-Mode: Bekleidung die von einem im Markt als Coutourieur anerkanntem Mode-Designer entworfen wurde.

Markenware: (testiler Bereich)
a) Handelsmarke : Der Name unter dem die kollektion verkauft wird. dies kann z.B. der designer-Name sein.
b) Markenhersteller: Hersteller, der Markennamen gründet oder Lizenzen zukauft um unter der jeweiligen Bezeichnung Produkte zu verkaufen. Der Markenname soll Ausdruck für Qualitäts- und Preismerkmale sein.

Beispiele:
YSL bei C&A, KL bei Karstadt, designer in Kaufhäusern/Katalogen
Gerry Weber, Hersteller: marken - Gerry Weber, Taifun u.a.
ahlers, Hersteller: marken - Joop, Carlo colucci u.a.
boss, Hersteller: marken HugoBoss, BossWomen

wenn du jetzt Suchwörter zum Einkaufen und Verkloppen bei Ebay gesucht hast, bitte rufe nicht die o.g. Firmen an.

gruss

Herzlichen Dank für Eure Antworten!
Vielleicht habt Ihr aber noch einen Tipp…

Wenn man in einem Second Hand Laden ausschließlich „Designermode“ anbieten möchte und gerne eine einigermaßen klare Linie hätte… was tut man am Besten… bei Haute Couture gibt es ganz klare Richtlinien, da gibt’s nichts Schwammiges…

Welche Coutouriers sind denn auf dem Markt anerkannt?

Gerry Weber ist doch nicht wirklich Designermode!? Aber erzähle das mal einem Kunden, der ganz stolz solche Marken in Kommission geben möchte… :smile:

Angenommen, man möchte sich von anderen „Designer Second Hand Läden“ eben damit unterscheiden, dass man solche Marken nicht anbietet.

Bleibt einem dann wirklich nichts anderes übrig, als selbst eine Einteilung nach Gutdünken zu machen? Vielleicht gibt es ja auch sowas wie eine „semi-offizielle“ Auflistung von hochklassigen und/oder -preisigen Designern.

Welche Coutouriers sind denn auf dem Markt anerkannt?

Wie wäre es mit der Erlangung von Marktkenntnis? Wer soll dir bitte hier alle anerkannten Marken und Designer aufführen?

Gerry Weber ist doch nicht wirklich Designermode!? Aber
erzähle das mal einem Kunden, der ganz stolz solche Marken in
Kommission geben möchte… :smile:

Wenn dann auch noch die Schere im Kopf bei dir Namen ausschneidet die eindeutig zur gehobenen Markenqualität gehören.
Natürlich hat auch gerry Webeer eine billigschiene, aber mit insgesamt 13 Kollektionen sind 10 davon hochwertig.

Ähnlich wie Werther, Windsor, Eickhoff, Seidensticker, dinoModa, Olssen.

die Qualität dieser Marken erkennt und kennt „Frau von Welt“, die typische C&A Kundin kauft diese Ware unter der Marke „Incognito“, aber C&A ist bei dir sicherlich unter „Designer“ und „Marke“ bereits ausgeklammert.

Angenommen, man möchte sich von anderen „Designer Second Hand
Läden“ eben damit unterscheiden, dass man solche Marken nicht
anbietet.

du solltest das Geschäftsprinzip „Second-Hand“ nicht anbieten. Es sei denn du bist Frauchen und Männchen verdient soviel Geld, daß er dein Hobby als Abschreibungsmöglichkeit nutzen kann. (Bis das FA dahinterkommt)

gruss

Bleibt einem dann wirklich nichts anderes übrig, als selbst
eine Einteilung nach Gutdünken zu machen? Vielleicht gibt es
ja auch sowas wie eine „semi-offizielle“ Auflistung von
hochklassigen und/oder -preisigen Designern.

Jeder Mesekatalog liefert dir Hunderte Namen

Oh lala, da ist er wieder… mein local, der offenen Türen einrennt… wie habe ich ihn vermißt! :smile:

Wie wäre es mit der Erlangung von Marktkenntnis? Wer soll dir
bitte hier alle anerkannten Marken und Designer aufführen?

Aber nein, dass soll doch niemand! Ich dachte ja nur, es gäbe vielleicht (so wie bei der Haute Couture) eine genauere Definition…
Die Frage ging eher Richtung Lektüre- oder Website-Tips! Ich habe für meine Kunden bereits eine Liste mit Designern geschrieben, die ich annehme… Marktkenntnis ist auf jeden Fall da, aber ich strebe nach Perfektion! :smile:

Wenn dann auch noch die Schere im Kopf bei dir Namen
ausschneidet die eindeutig zur gehobenen Markenqualität
gehören.
Natürlich hat auch gerry Webeer eine billigschiene, aber mit
insgesamt 13 Kollektionen sind 10 davon hochwertig.

Aber gerade um die Unterscheidung geht es mir doch… gehobene Marken zu Designermode! Man sieht Gerry Weber weder auf den Mailänder Laufstegen noch wird ein Filmstar bei der Oscar Verleihung mit einer Gerry-Weber-Robe glänzen… und das hat seinen Grund (zieh’ Deiner Frau mal ein Kleid von dieser Textil-Firma an und danach eins von Hermes, dann weißt Du vielleicht, was ich meine…) Genauso wenig kann man einen Armani-Anzug mit einem Windsor-Anzug vergleichen!

Ähnlich wie Werther, Windsor, Eickhoff, Seidensticker,
dinoModa, Olssen.

Die sich hervorragend für die Weihnachtsfeier in Buxtehude eignen, aber eben nicht für den Bundespresseball!

die Qualität dieser Marken erkennt und kennt „Frau von Welt“,
die typische C&A Kundin kauft diese Ware unter der Marke
„Incognito“, aber C&A ist bei dir sicherlich unter „Designer“
und „Marke“ bereits ausgeklammert.

Qualitätsunterschiede gibt es kaum… der hauptsächliche Unterschied liegt beim Schnitt (sieht man aber auch erst, wenn man das Stück trägt) und bei der Raffinesse der Stoffe/Ausführungen/Kombinationen…

du solltest das Geschäftsprinzip „Second-Hand“ nicht anbieten.
Es sei denn du bist Frauchen und Männchen verdient soviel
Geld, daß er dein Hobby als Abschreibungsmöglichkeit nutzen
kann. (Bis das FA dahinterkommt)

Du bist herzlich dazu eingeladen, solltest Du mal in Berlin sein, mich in meinem Laden zu besuchen… dann können wir über das Thema weiterreden und Du kannst Dir dann selbst ein Bild davon machen, ob mir das FA Liebhaberei unterstellen könnte! :smile:

Ganz herzliche Grüße,
Veronique

Aber gerade um die Unterscheidung geht es mir doch… gehobene
Marken zu Designermode! Man sieht Gerry Weber weder auf den
Mailänder Laufstegen noch wird ein Filmstar bei der Oscar
Verleihung mit einer Gerry-Weber-Robe glänzen… und das hat
seinen Grund (zieh’ Deiner Frau mal ein Kleid von dieser
Textil-Firma an und danach eins von Hermes, dann weißt Du
vielleicht, was ich meine…) Genauso wenig kann man einen
Armani-Anzug mit einem Windsor-Anzug vergleichen!

Nun Steffi Graf und und die Königin von Holiday on Ice tragen diese Mode ja auch nicht nur auf den Plakaten.

Ähnlich wie Werther, Windsor, Eickhoff, Seidensticker,
dinoModa, Olssen.

Die sich hervorragend für die Weihnachtsfeier in Buxtehude
eignen, aber eben nicht für den Bundespresseball!

Bei den Preisen, die die haben, würde ich sie nicht auf ner Weihnachtsfeier vom besoffenen Kollegen vollkotzen lassen.

Qualitätsunterschiede gibt es kaum… der hauptsächliche
Unterschied liegt beim Schnitt (sieht man aber auch erst, wenn
man das Stück trägt) und bei der Raffinesse der
Stoffe/Ausführungen/Kombinationen…

Aha.

weißt du was ein Schnitt kostet? Meinste da ist der Schnitt von Kollektion A für den Blazer anders als der von kollektion B?

Der einzige Unterschied ist die Anpassung, da ein 1cm-dicker Stoff sich natürlich anders verarbeitet und trägt als eine 0,5cm-Seide.

Aber ich will dich nicht weiter mit meinen Fachkenntnissen aus der DOB irreleiten.

gruss