Dienstleistung im Ausland kaufen

Es betrifft den deutschen Führerschein.
Als meine Tochter den Führerschein gemacht hatte, mußten wir ihr erst in mehreren Abendstunden das Anfahren beibungen. „Bei der Fahrschule sind wir immer nur langsam von der Kupplung, auch berauf“ Tolle Ausbildung für 1400 EUR ! Dann erzählt mir mein Bruder, daß es bei seiner Tochter das selbe war. In Tschechien oder Ungarn wurden deutsprachige Fahrschulen angeboten. Einerseits ist nun der Führerschein, egal aus welchen EU-Land, in D anerkannt, anderseits wird die weitaus günstigere Fahrschule im Tsch. durch damit neuerdings aufgezwungenen Wohnsitzwechsel unterbunden.

Ganze Unternehmen werden ins Ausland verlegt, wenn aber wir als Endkunden eine Diensleistung in Anspruch nehmen wollen, ist das verpöhnt. Vielleicht müßten sich dann durch eine gesunde Konkurrenz deutsche Fahrschulen etwas mehr anstrengen.

Der Fahrschüler hat mehr davon, wenn er das Anfahren und Schalten mit einem Uralt-Lada übt anstelle mit einem Gummi-Diesel.
So stelle ich mir die EU nicht vor.

absolut korrekt

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Hallo!

Gerade beim Thema Führerschein ist das schwierig, denn bis vor kurzem war es möglich, im EU-Ausland einen neuen FS zu erwerben, wenn man seinen in Deutschland abgeben musste.
Das war natürlich der teutonischen Beamtendiktatur ein Dorn im Auge…

Ferner meine ich, gibt es auch in D gute Fahrschulen und es sollten ohnehin nicht so viele Frischlinge auf die Straße. Es gibt schon genug unfähige Autofahrer auf Deutschlands Straßen… :wink:

Grüße,

Mathias

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Heul doch!
Und der Technikerjob, den du machst, ist im Ausland bestimmt auch billiger.

Klar ist der Technikerjob im Ausland billiger. Und wo ist das Problem?
Kommt jetzt ein Tscheche oder Pole, wenn eine Störung anlegt? Nein, aber wenn eine neue Anlage gebaut wird, dann schon.
Das nutzen Firmen doch schon seit Jahren aus, preiswert produzieren in Niedriglohnländern und bei uns teuer verkaufen.
Die Gewinne sprudeln dementsprechend. Und die Preise steigen trotzdem weiter. Will aber ein Verbraucher das Lohngefälle in der EU nutzen, so heisst es gleich wieder die Arbeitsplätze sind in Gefahr.
Dabei ist es ganz einfach mit der EU, es ist das alte Spiel zwischen Angebot und Nachfrage. Also, wenn die Nachfrage sinkt, z.B. durch Kauf im Ausland, müssen die Firmen die Preise senken, damit die Kunden wieder im Inland kaufen.
Das soll eigentlich durch die EU erreicht werden, nicht die Firmen sollen das ausnutzen, sondern die Verbraucher. Deswegen gibt es die EU-Verbraucherrichtlinie, die uns die 2 Jahre Gewährleistung beim Einkauf im Ausland beschert hat.

Daniel