moin,
man ist an uns herangetreten auf dem dach unserer firma solarzellen zur stromgewinnung zu installieren - den strom kann man dann zu garantiert festen preisen ca 20 jahre lang ins netz „verkaufen“.
was spricht dagegen?
ich suche nur eine grobe marschrichtung - habe mich mit dem thema bisher kaum beschaeftigt…
für firmen würde sich eine solaranlage schon rentieren da man allerhand kosten ansetzen kann. allerdings sind die solarzellenpreise am fallen so daß man vielleicht in 2 jahren 1/4 der kosten sparen kann.
rein ökonomisch sind inselsolaranlagen (z.B. auf dem eigenen haus) totaler unsinn -> weil die kosten für installation und den zusätzlichen techn. anlagen (wandler, zähler, aufdachmontage, evtl. ein größerer zählerschrank) erheblich sind.
mit großen gemeinschaftsanlagen die auf dem boden stehen kann man mit der gleichen investition doppelt soviel strom erzeugen. und strom kann man gut transportieren.
sinnvoller sehe ich da eher eine investition in solarthermie zu brauchwassererwärmung / heizung.
außerdem lohnt sich das alles nur weil man wiedermal subventioniert und die regeln des marktes damit außer kraft setzt. und wer muss es alles bezahlen -> raten sie mal
ein arbeitskollege hat so eine anlage seit 2006 auf seiner privathuette.
bei der berechnung wurde „worst-case“ angenommen, die gelieferten mengen wurden bisher deutlich ueberschritten.
ein arbeitskollege hat so eine anlage seit 2006 auf seiner
privathuette.
bei der berechnung wurde „worst-case“ angenommen, die
gelieferten mengen wurden bisher deutlich ueberschritten.
Bei einer seriösen Firma mag das stimmen. Aber gegenrechnen kann nicht schaden. Wenn die Anlage erstmal steht ist es zu spät.
außerdem lohnt sich das alles nur weil man wiedermal
subventioniert und die regeln des marktes damit außer kraft
setzt. und wer muss es alles bezahlen -> raten sie mal
moin,
zugegeben - ein schaler geschmack… aber hier sehe ich meine steuergelder lieber verbraten, als z.b. bei steinkohle, bei der wir jeden arbeitsplatz mit 80.000/jahr subventionieren…
heisst das letztendlich, das man sich verschiedene anbieter
ins haus holen soll?
Ja, wie bei jeder anderen grössern Anschaffung auch.
Beim Solarstrom wird verdammt viel getrickst und gelogen. Es gibt inzwischen einige Systeme mit unterschiedlichen Vor und Nachteilen (Wirkungsgrad, Kapselung, Lebensdauer, …). Den ganzen Wust an Informationen zusammen mit den Regelwerken für Subventionen zu verarbeiten ist nicht ohne. In den Rechnungen kann man als Anbieter ganz einfach ein paar Details verschwinden lassen. Für den Käufer kann so aus + eine schwarze 0 oder gar - werden. Das fällt erst auf wenn man Angebote vergleicht und die Unstimmigkeiten anspricht.