Kein Ramschladen und keine Helerbande
Von: , Frage gestellt am So, 18. Feb 2001
Ich arbeite schon seit 10 Jahren im Bereich Goldankauf und -Verkauf. Dort fällt mir immer wieder eins auf: viele Leute meinen, das man als Goldankäufer die Sachen unter Wert ankauft und dann mit riesengewinne wieder verkäuft oder das wir mit gestohlene Ware handeln. Tatsache ist aber, das wir an sehr strengen Auflagen gebunden sind. So liegt die Gewinnspanne bei 90% (bei Juweliere in der regel bei 1500%). Gestohlene Ware kann nicht angekauft werden; wenn man sich an die Regeln hält. jeder Kunde der etwas verkauft muß ein Ankaufsformular ausfüllen, den Ausweis vorlegen und älter als 21 sein. Die Polizei kommt jeden Monat die Ankaufsbücher kontrollieren. da das überschüßige Gold an DEGUSSA verkauft wird, müssen wir wiederum belegen können wo die sachen herkommen. Ich gebe zu, das es schwarze Schafe gibt. Die Überzahl meiner Kollegen arbeiten allerdings korrekt. Diese Branche hat es nicht verdient als Ramschladen oder Helerbande da zu stehen.
