Hallo Logistiker,
was würdet Ihr kurz gesagt unter Supply Chain Management verstehen?
Gruß
Hallo Logistiker,
was würdet Ihr kurz gesagt unter Supply Chain Management verstehen?
Gruß
Hallo.
Bin zwar kein Logistiker, aber google.de fragen kann jeder --> „Unter dem Begriff Supply
Chain Management (SCM)
versteht man die effiziente
Integration von Lieferanten, Produzenten,
Warenhäusern und Verkaufsläden,
so dass Produkte oder Dienstleistungen
in der richtigen Menge,
am richtigen Ort, zur richtigen Zeit,
unter Minimierung der Gesamtkosten
und Maximierung der Service-Qualität,
eingekauft, hergestellt und ausgeliefert
werden können.[…]“
–> Supply Chain Management filetype:stuck_out_tongue:df [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
im Prinzip geht es darum, dass innerhalb einer Wertschöpfungskette (dabei können mehrere Firmen beteiligt sein) Informationen miteinander austauscht werden.
Damit will man die Prozesse optimieren. D.h. Lagerbestände reduzieren, Produktionskapazitäten besser nutzen z.B. kontinuierliche Abnahme von einem Produkt -> Produktionssicherheit, Liefersicherheit.
Durch die partielle Offenlegung der eigenen Struktur (auch Kosten) können Einsparungen auf der ganzen Wertschöpfungskette erreicht werden. Besonders interessant für den Handel mit kleinen Margen.
Gruß Peter
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Ich hatte mal das Vergnügen einen äussert informativen Beitrag darüber im Netz zu finden, weiss allerdings die Quelle nicht mehr. Hier die gespeicherten Passagen:
Supply Chain Management
Begriffsbestimmung
Die Verschärfung des Wettbewerbes in der aktuellen Wirtschaft, die auf die zunehmende Globalisierung und die steigende Dynamik der Märkte zurückzuführen ist, stellt immer höhere Anforderungen an die Unternehmen.
Während Unternehmen in der Vergangenheit insbesondere ihre Funktionen (Beschaffung, Produktion, Absatz etc) optimiert haben, müssen zukünftig die horizontalen Netzwerke, die Geschäftsprozesse, besser aufeinander abgestimmt werden, um niedrigere Kosten, kürzere Durchlaufzeiten und bessere Produkt- und Servicequalitäten zu erreichen.
Viele dieser Geschäftsprozesse erstrecken sich entlang der logistischen Wertschöpfungskette, deren optimale Gestaltung im heutigen Wettbewerb immer mehr an Bedeutung gewinnt und oft den Schlüssel zum Unternehmenserfolg darstellt.
Die logistische Wertschöpfungskette ( supply chain ) stellt ein Netzwerk von Organisationseinheiten dar, die verschiedener Kernprozesse folgend, miteinander in beiden Richtungen verknüpft sind und die zu einem Leistungsergebnis (Produkt, Service) führen.
Die Logistikkette muss sich wachsenden Herausforderungen stellen, wie zum Beispiel einer schnelleren Ablieferung, individuellere Kundenwünsche, präzise Lieferzusagen und termingerechte Lieferungen. Außerdem muss eine moderne Logistikkette schnell und problemlos auf Nachfrageschwankungen, wechselndes Kundenverhalten und Marktveränderungen abgestimmt werden können. Um sich Wettbewerbsvorteile auf dem Markt zu verschaffen und zu sichern, müssen die Herausforderungen innerhalb der logistischen Wertschöpfungskette erfolgreich gemeistert werden und zwar entlang der gesamten Versorgungskette, also unternehmensübergreifend. Die Optimierung und Abstimmung der Zulieferer, Partner und Kunden entlang des gesamten Leistungserstellungsprozesses ist unter dem Begriff Supply Chain Management bekannt.
Unter Supply Chain Management (SCM) wird die optimale Gestaltung des Informations- und Materialflusses zur Leistungserstellung von Erzeugnissen (Leistungen) im gesamten Logistiknetzwerk, vom Lieferanten des Lieferanten bis zum Kunden des Kunden unter Verwendung geeigneter Planungs- und Kommunikationstechnologien verstanden.
Es reicht also nicht aus, nur einzelne Elemente der Versorgungskette zu verbessern, da hierbei ungewollte Effekte auftreten können. So sind beispielsweise eine höhere Auslastung der Kapazitäten und eine Minimierung des Lagerbestands für sich gesehen zwei sinnvolle Ziele. Die direkte Konsequenz dieser Maßnahmen kann jedoch ein schlechterer Kundenservice sein, da die Aufträge nicht mehr rechtzeitig erfüllt werden können. Aufwendig akquirierte Kunden wechseln zu Mitbewerbern - für ein Unternehmen der Weg in den Ruin.