Wie kann man einen zollbeamten aergern!

moin,
die frage ist durchaus ernst gemeint.
es gibt da einen an unserem abfertigungszollamt ( export ) der ueberaus penibel und schikanoes arbeitet - nicht nur bei mir, sondern auch bei anderen.
ofensichtlich versucht er, sein wohl missratenes leben durch diese kleinen machtspielchen zu verbessern.

wie kann man es so einem arschloch heimzahlen? was sind aktionen ( export ) , die von zoellnern nicht geliebt werden? ich bin auch gern bereit, dafuer was auszugeben…
zollbeschau um mitternacht in timbuktu? bestellte beschau beim schweinetransport? welche ideen habt ihr?
gruss
khs

moin,
die frage ist durchaus ernst gemeint.
es gibt da einen an unserem abfertigungszollamt ( export ) der
ueberaus penibel und schikanoes arbeitet - nicht nur bei mir,
sondern auch bei anderen.
ofensichtlich versucht er, sein wohl missratenes leben durch
diese kleinen machtspielchen zu verbessern.

wie kann man es so einem arschloch heimzahlen? was sind
aktionen ( export ) , die von zoellnern nicht geliebt werden?
ich bin auch gern bereit, dafuer was auszugeben…
zollbeschau um mitternacht in timbuktu? bestellte beschau beim
schweinetransport? welche ideen habt ihr?

Danke ihm dass er seiner Frau die Schulung bezahlt hat, sie sei seither im Bett nun tatsächlich etwas besser geworden :wink:

Noch ne Anekdote am Rande, vielleicht regt das Deinen Ideenfluss etwas an:

Patrick Hanifin, könnte ich bitte mit Robin Carter sprechen?". Plötzlich wurde der Hörer aufgeknallt! Ich konnte nicht fassen, dass jemand so unhöflich sein konnte.

Ich machte Robins korrekte Nummer ausfindig und rief sie an. Sie hatte die beiden letzten Ziffern vertauscht. Nachdem ich mein Gespräch mit Robin beendet hatte, sah ich, dass die falsche Nummer immer noch auf meinem Schreibtisch lag.

Ich beschloss, nochmals anzurufen. Als die gleiche Person wieder dran ging, schrie ich „Sie sind ein Arschloch!“ und legte auf. Neben die Telefonnummer schrieb ich das Wort „Arschloch“ und legte sie in meine Schreibtischschublade.

Alle paar Wochen, wenn ich Rechnungen zahlen musste oder einen wirklich schlechten Tag hatte, rief ich ihn an. Er nahm ab, ich schrie: „Sie sind ein Arschloch!“ und es ging mir gleich viel besser.

Gegen Ende des Jahres führte die Telefongesellschaft ein Nummernerkennungssystem ein. Das war eine echte Enttäuschung für mich, ich konnte das Arschloch nicht mehr anrufen.

Eines Tages hatte ich eine Idee. Ich wählte seine Nummer, dann hörte ich seine Stimme „Hallo“. Ich erfand einen Namen. „Hallo, hier ist der Kundendienst der Telefongesellschaft und ich möchte Sie nur fragen, ob Sie mit unserem neuen Nummernerkennungssystem vertraut sind.“ Er sagte „Nein“ und ich knallte den Hörer auf. Dann rief ich schnell nochmals an und sagte: „Weil Sie ein Arschloch sind!“

Ich nehme mir die Zeit, euch diese Geschichte zu erzählen, weil ihr etwas dagegen tun könnt, wenn ihr irgendwann genervt seid: Wählt einfach die Nummer 0171 823-4863.

Eine ältere Dame brauchte sehr lange, um aus ihrem Parkplatz am Einkaufszentrum herauszukommen. Ich dachte, sie würde es nie schaffen. Schliesslich setzte sich ihr Wagen in Bewegung und bewegte sich langsam rückwärts aus der Parklücke. Ich fuhr ein wenig zurück, um ihr genug Platz zu lassen. Prima, dachte ich, endlich fährt sie raus.

Dann kam plötzlich ein schwarzer BMW und raste in der falschen Richtung in ihre Parklücke. Ich hupte und schrie: „Das können Sie nicht machen, ich war zuerst da!“ Der Kerl stieg aus seinem BMW, ohne mich zu beachten. Er ging auf das Einkaufszentrum zu, als ob er mich nicht hörte. Ich dachte: „Dieser Kerl ist ein Arschloch, es gibt viele Arschlöcher auf dieser Welt.“

Ich sah, dass er an der Heckscheibe seines Wagens ein Schild „zu verkaufen“ hatte und schrieb mir die Nummer auf, dann suchte ich mir einen anderen Parkplatz.

Einige Tage später sass ich zu Hause an meinem Schreibtisch. Ich hatte gerade den Hörer wieder aufgelegt, nachdem ich die Nummer 823-4863 angerufen und „Sie sind ein Arschloch“ gebrüllt hatte. (Es ist wirklich ganz leicht, ihn anzurufen, seit ich seine Nummer gespeichert habe.) Ich bemerkte die Telefonnummer des Kerls mit dem schwarzen BMW auf meinem Schreibtisch und dachte, es sei besser, auch ihn anzurufen. Nach mehrmaligem Klingeln ging jemand ans Telefon und sagte: „Hallo“. Ich sagte: „Sind Sie der Mann, der seinen schwarzen BMW verkauft?“ - „Ja, der bin ich.“ - „Können Sie mir sagen, wo ich ihn mir ansehen kann?“ - „Ja, ich wohne in London in der 182 West Street. Es ist ein gelbes Haus und der Wagen parkt genau davor.“ Ich fragte: „Wie ist Ihr Name?“ - „Ich heisse Don Hansen.“ - „Wann kann ich Sie antreffen, Don?“ - „Abends bin ich zu Hause.“ - „Hören Sie zu, Don, darf ich Ihnen etwas sagen?“ - „Ja.“ - „Don, Sie sind ein Arschloch!“ und ich knallte den Hörer auf.

Nachdem ich aufgelegt hatte, gab ich Don Hansens Nummer in meinen Telefonspeicher ein. Eine Weile lief alles besser bei mir. Wenn ich jetzt ein Problem hatte, konnte ich zwei Arschlöcher anrufen.

Nach einigen Monaten war es nicht mehr so schön, bei den Arschlöchern anzurufen und aufzulegen. Ich beschäftigte mich eingehend mit dem Problem und kam zu folgender Lösung: Zuerst liess ich mein Telefon Arschloch Nummer 1 anrufen. Ein Mann hob ab und sagte freundlich „Hallo.“ Ich schrie: „Sie sind ein Arschloch!“ legte aber nicht auf. Das Arschloch fragte: „Sind Sie noch dran?“ Ich sagte: „Ja.“ Er sagte: „Unterlassen Sie Ihre Anrufe.“ Ich sagte: „Nein.“ Er sagte: „Wie heisst du, Kumpel?“ Ich sagte: „Don Hansen.“ Er sagte: „Wo wohnst du?“ - „182 West Street, London. Es ist ein gelbes Haus und mein schwarzer BMW steht davor.“ - „Ich komme gleich vorbei, Don. Du fängst am besten schon an zu beten.“ Ich sagte: „Ja, ich habe wirklich Angst, du Arschloch!“ und legte auf.

Dann rief ich Arschloch Nummer 2 an. Er ging ran „Hallo.“ Ich sagte: „Hallo, du Arschloch!“ Er sagte: „Wenn ich rauskriege, wer du bist…“ - „Was dann?“ - „Trete ich dir in den Arsch.“ - „Gut! Ich gebe dir eine Chance, ich komme gleich vorbei, du Arschloch!“ Ich legte auf.

Dann nahm ich den Hörer wieder ab und rief die Polizei an. Ich sagte, ich wohne in der 182 West Street, London, und würde meinen schwulen Geliebten umbringen, sobald ich nach Hause käme.

Ich stieg in meinen Wagen und fuhr in die West Street, um die ganze Sache zu beobachten. Köstlich! Es war eine der grössten Erfahrungen meines Lebens, zuzusehen, wie sich die beiden Arschlöcher vermöbelten, bevor die Polizei sie festnahm…

moe.

Hi,

die frage ist durchaus ernst gemeint.

Kann ich mir vorstellen und auch nachvollziehen.

welche ideen habt ihr?

Daß der Mod diesen Thread löscht oder du mal ein passenderes Brett suchst. Alternativ gäbe es die sozial kompetentere Lösung, Probleme mit dem Betreffenden persönlich zu diskutieren oder seinem Vorgesetzten, anstatt sich hier so weit aus dem Fenster zu lehnen.

mfg Ulrich

oha, das wusste ich nicht…
… dass dein freund zoellner ist…
gruss
khs

p.s.: du scheinst ja erstklassige erfahrungen mit behoerden allgemein und zollaemtern im besonderen gemacht zu haben, dass du hier so mit erhobenem zeigefinger rumlaeufst.
selbstverstaendlich wurden versuche gemacht, in dieser situation zu vermitteln und hinterfragen - selbstverstaendlich wurde der vorgesezte angesprochen - nur leider ohne ergebnis. und fuer eine konkrete dienstaufsichtsbeschwerde reicht es nicht, weil die schikanen sich immer im „grenzbereich“ bewegen…

Hi,

selbstverstaendlich wurden versuche gemacht, in dieser
situation zu vermitteln und hinterfragen - selbstverstaendlich
wurde der vorgesezte angesprochen - nur leider ohne ergebnis.

Oha, diesen Absatz habe ich in deinem ersten Artikel wohl glatt überlesen.

und fuer eine konkrete dienstaufsichtsbeschwerde reicht es
nicht, weil die schikanen sich immer im „grenzbereich“
bewegen…

Meine Erfahrungen (nein, kein Zoll, aber die Verhaltensmuster von dir und dem Zöllner finden sich auch in anderen Bereichen) sagen mir, daß es in einer dermaßen aufgeheizten Situation nicht sinnvoll ist, mit solchen Gegenschlägen zu antworten.
Es mag dich persönlich befriedigen, ihm eins ausgewischt zu haben, aber langfristig sitzt du am kürzeren Hebel.
Wer jemanden einen Siemens Lufthaken holen läßt, wird mit einer Tüte blauer Körnerpunkte bestraft:wink:

Einer meiner Kunden „darf“ regelmäßig das ISO900x Auditing über sich ergehen lassen. Da hab ich deinen Zöllner auch gesehen:wink: Die Beschwerde beim Vorgesetzten half. Wobei man in dem Bereich ja auch die Zertifzierungsstelle wechseln darf.

Schenk ihm ein Los der Klassenlotterie und besorg ihm eine kleine Insel in der Karibik:wink:

mfg Ulrich

Moin,

so etwas richtig konstruktives habe ich auch nicht. Das Problem ist, daß Du ja danach mit ihm weiterarbeiten mußt.

Meine negativen Erfahrungen mit Zöllnern beschränken sih auf ein Erlebnis. Das war nicht provoziert, sondern wirtschaftlich notwendig.

Ich habe mal eine Zollamtshandlung außerhalb des Zollamtsplatzes an einem Brückentag (Montag) vor dem 01. May (Dienstag) erwirkt. Die Jungs haben nicht gelacht. Das lange Wochenende hatten sie schon geplant. Hinzu kam, daß ich optionale Felder im Zusatzblatt für Ausfuhrerstattungen freigelassen hab. Völlig korrekt. Sie beharrten auf diesen Informationen. Ich hatte neben beglaubigtem Handelsregisterauszug, Firmenstempel, Impfausweis und Freischwimernachweis ALLES mit.

Trotz 26 Grad Celsius im Schatten habe ich einen dunklen Anzug getragen, als ich den Container mit Milchpulversäcken per Hand entladen habe, weil die Beamten Muster aus der Mitte des Containers haben wollten. Nach einigen Stunden Quälerei waren sie zufrieden.

Ich habe sie nie wieder gesehen und auch nicht vermißt. Exportsubventionen sind geflossen, der europäische Markt gestützt.

Was nützt es Dir ihm im übertragenen Sinne ein paar zu langen ? Kurzer Spaß wenn Du mit ihm weiterarbeiten mußt. Kannst Du nicht auf ein anderes Zollamt ausweichen ?

Gruß
André

Hi,

also es gibt glaube ich nur zwei Möglichkeiten. Entweder du beschwerst dich so lange bis er aus dem Außendienst genommen oder versetzt wird (hierbei könnte es helfen wenn du andere Leidensgenossen die von demjenigen betreut werden finden würdest und ihr euch zusammen tut) oder du musst ihn wegloben, ihn immer wieder verlangen, ihm zu den Feiertage „kleine“ Aufmerksamkeiten zukommen lassen etc. etc.

Es wird auf jeden Fall Jahre dauern. Ich kann mich noch an einen Gott-Zöllner am Hamburger Flughafen erinnern, der von allen gefürchtet oder gehasst wurde. Alle Beschwerden halfen nichts und so dauerte es Jahre bis der „Gute“ befördert wurde und weg vom Tresen war.

Eins auswischen kannst du ihm jedenfalls nicht, er sitzt immer am längeren Hebel. Darum mein ernsthafter Rat, rede mit ihm persönlich und sage ihm das es so nicht weitergehen kann.

Viele Grüße
Me

By the way, ich glaube es gibt im Zuge der Nämlichkeitssicherung die Möglichkeit einen Zöllner als Begleitperson für die Sendung anzufordern. Somit könntest du gegen Bezahlung unter Umständen einen Zollbeamten quer durch Europa mitfahren lassen (aber das ist ganz alte Theorie)

Hi,

das ist relativ einfach:
Sei extrem höflich und nett zu ihm, so dass es ihm selbst irgend wann peinlich wird der „Arsch“ zu sein.
Alles Andere musst Du selbst ausbaden. Aktionen bedeuten Reaktionen. Warum nicht einfach mal in Richtung positiv lenken.

Wäre einen Versuch wert und hat schon Wunder bewirkt.

Gruß
4-season , der kein Zöllner ist sondern so schon Erfolg hatte :wink: