Ich auch - und zwar im Luftfracht-Import. Es mag natürlich
sein daß es auf dem Land- oder Seeweg anders abgewickelt wird
als bei Luftfracht, aber da läufts so wie von mir beschrieben.
Ansonsten würde ein weltweit agierender Paketdienst an seinem
Europa-Hub sämtliche Importe in die EU falsch gestellen - und
ich denke eher nicht daß das der Fall ist
Man kann dem
Saftladen alles vorwerfen, aber nicht daß sie bei der
Zollabwicklung nicht gewissenhaft wären…
Ich nehme an, dass das einfach ein Usus war, der sich eingebürgert hat. Wenn die Relation dazu bei allen Fällen gleich war ist es auch richtig, grundsätzlich gibt es aber keine Prozentvorgabe für Sendungen aus irgendwelchen Ländern.
Stell dir vor ein Unternehmer aus der Schweiz liefert eine LKW-Ladung nach Deutschland. Die Strecke in der Schweiz beträgt 200km, die in Deutschland ebenso, dann kommt die Hälfte der Fracht zur Anrechnung. Ist der deutsche Streckenanteil 400km dann kommt ein Drittel der Fracht zur Anrechnung.
Ganz Recht. Verzollt werden muß nur der Teil der
Transportleistung, die außerhalb des EU-Gebietes liegt, also
die Strecke innerhalb der Schweiz. Und da wird pauschal
unterstellt daß diese Teilstrecke 5% ausmacht.
Vielleicht wird das irgendwo so gemacht, richtig ist es nicht.
Sondern, wie müßte es Deiner Meinung nach laufen?
Das hab ich bereits mehrfach beschrieben, der ausl. Frachtanteil wird angerechnet.
Aber von wem denn? Der deutsche Zoll kassiert EuSt und damit
ist es für den erledigt. Sollte es einen Weg geben die
schweizerische Steuer zu sparen - OK, da mag es Wege geben.
Wobei mir sowas nicht bekannt ist und mich auch wundern würde
- warum sollte die Schweiz auf Steuern aus dem Verkauf
verzichten? Jeder Staat hat das Interesse seine Steuern zu
kassieren, das ist das Pech des Einführers.
Lediglich für Vorsteuerabzugsberechtige ist die EuSt ein
durchlaufender Posten. Aber zahlen muß man sie erstmal
trotzdem.
Aus dieser Frage entnehme ich, dass du zwar Zollabwicklungen durchgeführt hast, die Materie aber nicht gelernt hast.
Stell dir vor, alle Firmen müssten im Ausland und im Inland die MwSt bezahlen, das würde einen Großteil der Importe unrentabel machen.
Ich hab sogar schon die Formulare, wie das U32 und das U34 genannt.
Hier ein kleiner Link für dich, zum besseren Verständnis http://www.flughafen-linz.at/www/cm/bda/de/departure…
Unternehmen fakturieren schon ohne Steuer, hier gilt die Ausfuhrerklärung,die der Zoll früher mal abgestempelt hat, als Nachweis des Austritts.
Grüße
Dusan