Hallo Ihr Lieben!
Ich muss mehrere Container à 1000-kg netto per Seefracht nach China schicken.
Die Ware geht an das Werk unseres Kunden, die Rechnungsstellung erfolgt jedoch innerhalb Deutschlands (Mutterwerk).
Gemäß den mir vorliegenden Informationen ist seit neuestem China so zu handhaben wie die Schweiz.
Das kommt irgendwie „spanisch“ vor…
Wer kann mir helfen?
Benötige ich für China tatsächlich nur AE und EUR.1?
Kein Ursprungszeugnis?
Und vor allem: keine Legalisierung der Dokumente?
Schon im Voraus vielen Dank für die Hilfe!
Gruß
Filigran
Hallo,
China gleich Schweiz ist Unfug!
Wenn Du Container nach China verschiffst benötigst Du alle notwendigen Papiere für den chinesischen Importzoll. Je nach Hafen ist da ein Papierwust oder ein kleiner Zettel mit Zahlen drauf das Mittel der Wahl. Das weiß aber der Empfänger besser.
Hier in D brauchst Du die Ex A und eine Gestellung selbiger. Das war’s.
Wird die Ware temporär exportiert bietet sich die T2 an, sonst ist das egal.
Grüße
Grundsätzlich sind als Basis eine Ausfuhranmeldung (für den dt. Zoll) und die üblichen Handelspapiere, insbesondere eine Handelsrechnung mit den für China erforderlichen Angaben ausreichend. China verlangt idR kein Ursprungszeugnis. Allerdings unterliegen eine Vielzahl von Produkten, insbesondere im technischen Bereich, der „CCC“ (China Compulsory Certificate) - Zertifizierung. Da sollte man sich zB bei der IHK oder im Internet, zB beim Export-Helpdesk der EU-Kommission unter export-help.cec.eu.int informieren. Und ganz wichtig: keine Holzverpackung !