Hi,
ich würde keinen Briefkasten am eigenen Haus anbringen.
Meine Erfahrung geht dahin, dass der Briefträger den Weg scheuen wird.
Wenn ihr erst neu dort wohnt kann er auch nicht wissen, dass ihr „da“ seid.
Zusätzlich kommt die Gewohnheit hinzu:
Alle Häuser haben ihren Kasten am Anfang des Stichweges. Er wird also auch davon ausgehen, dass neue Bewohner ihren Kasten dort haben/anbringen.
Schon mal Prospekte verteilt ?
Wenn man 5 Kästen für 5 Häuser sieht, wird man nicht weiter suchen, sondern einfach dort einwerfen.
Wenn dort nur 4 Kästen hängen, wird man sich (vielleicht) denken, dass zwei Häuser der gleichen Person gehören und es als Solches hinnehmen.
Ich habe selbst bei aketen die Erfahrungen gemacht, dass bundesweit die Postzusteller weitere Wege in Stichstraßen durchaus scheuen… selbst wenn die Bewohner bekannt sind und auf das Paket warten.
Nicht das Gros der Zusteller… aber doch genug „Faulies“ dass sich die Erwähnung derer lohnt.
Kläre einfach mit dem Inhaber der „Briefkastensäule“ ab, ob du deinen eigenen größeren Kasten dort anbringen darfst.
Vielleicht möchte er es wegen der Optik nicht… dann solltest du dort nur einen Hinweis anbringen wie z.B.
„Liebe® Postzusteller(in),
bitte, bringen Sie größere Sendungen direkt zum letzten Haus.
Dort haben wir einen größeren Kasten.
Vielen herzlichen Dank“
Je nach Umgebung (Dorf/Stadt) wird dieser Hiweis nutzen. Bei miesem Wetter den Postzusteller zu einer Tasse Kaffee reinbitten, wird ihr/ihn auch zeugen, dass man die Zusatzmühe zu schätzen weiß.
Es kommt auf das „menschliche Miteinander“ an… nicht auf Pflichten.
Bei der „Post“ gibt es Vorschriften, dass Briefkästen bestimmte Mindestmaße haben müssen. Entsprechen die Kästen diesen nicht oder es passt nichts mehr rein, so gibt es vielleicht (???) auch Vorschriften, dass die Sendung nicht zugestellt werden muss. Dann wird einfach ein Benachrichtigungszettel eingeworfen und man muss sich seine Post selbst bei angegebenen Postamt abholen.
Wenn in Zukunft andere die Briefauslieferung übernehmen, müssen sich wohl alle Bewohner von abgelegenen Gegenden oder Häusern auf „harte zeiten“ einstellen. Dann haben wir wieder die Zeit, wie es vor „Turn & Taxis“ Gang und Gäbe (üblich) war.
Gruß
BJ