Hallo
ein Nachbar hat eine Schreinerei und will nun ca. 700Kg an großen Schrauben die er für einen Auftrag in Rom braucht mit seinem Transporter nach Italien fahren.
Da wenn er über die Schweiz fährt er gut 3h Fahrtzeit spart als wie wenn er über Österreich fährt stellt sich die Frage ob er so einfach mit dem Zeug durch die Schweiz fahren kann oder ob der Zoll etwas will.
Danke
Daniel
Hallo,
müßte ein Schweizer Zollfachmann etwas zu schreiben. Aber es sollte eine Möglichkeit geben wenn er die Schrauben in einer Kiste transportiert, die dann verplombt wird. Carnet TIR oder so…
Die Frage ist ob der Aufwand nicht am Ende teurer und umständlicher ist als einfach über Österreich zu fahren… 
Mehr zum Thema hier: http://www.ezv.admin.ch/zollinfo_firmen/verzollung/0… Dort gibt es bestimmt auch eine Kontaktmöglichkeit, wo man nachfragen kann.
Gruß,
MecFleih
moin,
wenn er diese schrauben in seinen auftrag mit verbaut, dann verkauft er sie ja nach italien - also gibt es eine handelsrechnung - mindestens einen lieferschein.
nun kann er dann bei seinem hiesigen zollamt ein sog t-2 eroeffenen = transitpapier fuer waren aus dem freien verkehr.
erfahrungsgemaess wird dann entweder das packstueck = kiste mit schrauebn oder auch der ganze laderaum veplompt!
beim austritt - z.b. in ponte chiasso - wird dieses t2 „geloescht“ = erledigt.
fuer beide aktionen wird ein spediteur benoetigt!
schneller geht das, wenn man das t2 durch fax/mail an der grenze - z.b. basel - bei einem spediteur vorbereitet, der auch in ponte chiasso eine niederlassung hat - dann dauert diese erledigung nur kuerzeste zeit.
auf jeden fall werden fuer das t2 kosten anfallen und es wird wartezeiten geben.
somit sind die theoretisch gesparten 3 stunden schnell verbraucht, zumal die schweizer zollaemter feste oeffnungszeiten haben und es fuer lkw nachtfahrverbote gibt.
gruss
khs
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Hallo Schonwieder,
schau doch einfach mal im Telefonbuch nach der Zuständigen Zollstelle.
Dann dort anrufen wie es aussieht. Da das ein bisschen ein spezieller Fall ist brauchst Du spezielle Antworten (Name von Zöllner notieren!)
Als Speditionsauftrag ist es, wie Karl- Heinz Schäfer sagt nur, als T2 (oder T1) möglich. Dazu wird eine Rechnung benötigt. Kosten hierfür würde ich mit 50€ pro Grenzübertritt veranschlagen. Wenn der Warenwert zu hoch ist, muss eventuell (unbekannter Vertragspartner) bei der Zollagentur eine Kaution in Höhe der Schweizer MwSt (7,6%) hinterlegt werden.
Kleintransporter können an den grossen Grenzstaus zwar oft vorbeifahren, aber wenns dumm läuft gibt es Wartezeiten von über ner Stunde pro Grenze. Wenn man die Sprache nicht spricht oder ein Stempel vergisst wirds evt übel.
Eventuell Verplompen die Schweizer Zöllner auch nur das Fahrzeug mit Papiersiegel und kontrollieren es beim Wiederaustritt…??
Für die Rückfahrt selbes Problem. Gibt nicht nur für die Ware, sondern auch für Werkzeug…
Wie gesagt: Anrufen, Fragen (auf Umweltschult und Klima apellieren), Weitersehen.
Die Sachen in Italien kaufen scheidet wahrscheinlich aus?
Viele Grüsse
MaK