Hallo,
ich arbeite bei einer Firma, die elektronische Bauteile einführt, die u. a. auch auf den Philippinen hergestellt werden. Ein von dort benötigtes Ursprungszeugnis soll ca. 350-400Euro kosten, was mir viel zu hoch vorkommt. Laut Kunde belaufen sich die Kosten sonst immer auf ca. 20Euro.
Kennt sich jemand mit den Kosten aus, die die Philippinen und andere Länder normalerweise für die Erstellung von Ursprungszeugnissen erheben?
Vielen Dank im Voraus!
moin,
wenn der hersteller dieser bauteile das ursprungszeugnis einholt, sollte es eigentlich ueberhaupt nichts kosten!
der hersteller besorgt sich einmalig fuer das produkt eine art dauerlieferantenerklaerung und bekommt dann dieses „certificates of origin“ problemlos zu kleinen gebuehren abgefertigt.
anders sieht es aus, wenn ein dienstleister zwischengeschaltet wird, weil der hersteller das prozedere nicht kennt - dann sind nach oben tatsaechlich kaum grenzen gesetzt.
ich wuerde das beibringen der ursprungserklaerung zu wesentlichem thema meiner verkaufsverhandlungen machen… ER will verkaufen, also soll er auch bitte die dokumente beibringen!
andererseits: ich kann mir eigentlich keinen grund vorstellen, wofuer ein philipinisches uz fuer importe in die eu nuetzen koennen, denn es gibt bei der warengruppe keine zollvorteile nach ursprungsland begruendet.
viel wichtiger finde ich z.b. eine ce-zulassung…
gruss
khs
Servus,
der genannte Preis legt nahe, dass es sich um Fernost-Ware unklaren Ursprungs handelt, so dass der officer, der seinen Stempel da drauf patschen muss, die Hand etwas weiter aufhält als sonst.
Schöne Grüße
MM