Post in der Niederlassung abholen?

Hallo

bin letztens innerhalb des gleichen Stadtteils in Berlin umgezogen, habe keinen Nachsendeantrag gestellt, jetzt aber doch noch einen Brief aus England an meine alte Adresse geschickt bekommen. Ist wahrscheinlich heute angekommen, spätestens jedoch Monatg. Ist es möglich, dass die Post, wenn ich dort am Montag ganz früh bescheid sage dass sie es nicht zurückschicken sollen, ihn noch mal an die neue Adresse zustellen? Oder wird es am gleichen Tag bei Unzustellbarkeit direkt irgendwie in den Rücksende-Container oder sowas gelegt?
Ich werde sowieso hingehen, aber vielleicht ist jemandem Ähnliches passiert

Danke

Servus,

sowas hätte zu Zeiten der Bundespost bei einem kleinen Postamt mit überschaubarem Betrieb gehen können.

Der technische Ablauf der Zustellung ist heute vollkommen anders, und falls immer noch irgendwo die Zusteller von der Post-Niederlassung aus ausschwärmen, dann liegt das allenfalls daran, dass die Niederlassung verkehrsgünstig liegt und Raum für ein Pufferlager hat.

In der Regel kommen die eingehenden Briefe aber gar nicht mehr bei der Niederlassung vorbei. Und die Zustellstützpunkte irgendwo draußen an der Autobahn haben keinen unmittelbaren Kontakt mit den Kunden.

Schöne Grüße

MM

Wie in ‚Liebesgrüße aus Berlin‘

bin letztens innerhalb des gleichen Stadtteils in Berlin
umgezogen, habe keinen Nachsendeantrag gestellt, jetzt aber
doch noch einen Brief aus England an meine alte Adresse
geschickt bekommen.

Unverhofft kommt oft.

Ist wahrscheinlich heute angekommen,
spätestens jedoch Monatg. Ist es möglich, dass die Post, wenn
ich dort am Montag ganz früh bescheid sage dass sie es nicht
zurückschicken sollen, ihn noch mal an die neue Adresse
zustellen?

Wie Herr May schon mitteilte, ist das Ding gelaufen. Bevor du da jemanden erreichst, der dir weiterhilft und überhaupt verstanden hat was den Begehr ist, ist der Brief schon wieder beim Absender. Wenn er überhaupt zurrückgesandt wird!

Oder wird es am gleichen Tag bei Unzustellbarkeit
direkt irgendwie in den Rücksende-Container oder sowas gelegt?
Ich werde sowieso hingehen, aber vielleicht ist jemandem
Ähnliches passiert

Deine einzigste Chance wäre folgende (muss nicht funktionieren, aber kannst es ja probieren):
Du gehst am Monatg zu deiner alten Adresse, stellst dich vors Haus und wartest auf den Briefträger. Hilfreich wäre es, wenn du dich erinnerst, zu welchen Uhrzeiten dort üblicherweise zugestellt wurde.
Wenn der Briefträger auftaucht, machst du ihm klar, das der besagte Brief in seiner Zustelltasche hier nicht eingeworfen werden kann, da du umgezogen bist. Jetzt zeigst du deinen Personalausweis mit neuer übergklebter Anschrift und dazu die Meldebestätigung des Einwohnermeldeamtes mit alter und neuer Anschrift, also Umzugsmeldung.

Wenn du die nicht mehr hast, bist du selber Schuld, schließlich hättest du ja den Nachsendeauftrag erteilen können. Dann hilft nur noch folgender Agentenrick aus „Liebesgrüße aus Berlin“, Originaltitel „From Berlin with Love“:

Du suchst dir eine strategisch günstige Beobachtungsposition. Du musst den Briefträger erkennen, bevor er das Haus erreicht. Günstig wäre eine Position im Haus mit einem entsprechenden Fensterplatz, soweit machbar. Geht der Briefträger dann an den Briefkasten, tritts du zeitgleich treppabkommend bzw. zeitgleich haustürheraustretend, [je nach dem wo die Briefkästen sind, im Haus oder vorm Haus oder in der Torfahrt]), auf ihn zu „…ist Post für hansa dabei? …ah ja, geben Sie es doch gleich her …Danke“. Und schwubs ist dein Brief bei dir?
Kannst es auch hauseinwärtslaufend probieren. Ist aber die schlechtere Variante, wenn du nicht beiläufig die Haustür öffnen kannst, zwecks der Glaubwürdigkeit. Vielelicht hast du ja noch den Nachschlüssel der Haustür? Auch in der erstgenannten Variante musst du vorher ins Haus gelangen; wofür du dir aber auch anders behelfen könntest.

Las hören, wie’s geklappt hat. Frohes Fest.

Danke für eure Antworten. Ich habe bereits diese Szenarien durchespielt, leider muss ich arbeiten wenn der Postbote dort austrägt.
Ich hoffe das war ironisch gemeit,
„Wenn er überhaupt zurrückgesandt wird!“

Eigentlich ist meine Sorge eher, dass der Postbote den Brief im Flur auf den Briefkästen lässt, denn das ist schon öfters vorgekommen, einmal befand sich sogar ein Fremdbrief in meinem Kasten, hab ihn dann in den Kasten des Vermieters geworfen, was ja auch der Bote hätte tun können (vielleicht weiss er das aber gar nicht), deshalb habe ich da auch wenig Zuversicht, dass er es mit meinem Brief tun wird.

Habe natürlich nachgelesen, dass es nicht zulässig ist einen unzustellbaren Brief einfach so dazulassen, aber die Realität sieht in meiner Erfahrung anders aus, und das nicht nur in Berlin.

Ich hoffe einfach nur, dass er zurückgeschickt wird, denn es ist weniger ein persönlicher Brief, sondern Versandware. (Der Absender hats einfach verpeilt, dass ich umgezogen bin).

Ich sag bescheid was passiert ist.

Grüße und ebenso noch frohe Feiertage

Hallo,
FAQ:1129 nicht beachtet, daher kurz.
Wenn man noch jemanden im Haus soweit vertraut, einfach eine Zeit lang den Namen zusätzlich am Briefkasten anbringen und für die Mitnutzung ein angemessenes Geschenk übergeben.

Cu Rene

Ich hoffe das war ironisch gemeit,
„Wenn er überhaupt zurrückgesandt wird!“

Leider nicht ironisch. Die Post hat das tatsächlich drauf. Wie das Briefen innerhalb der EU/EWR ist weiß ich nicht. Aber England ist ja nicht mal EU. Und wie du unten sagst, ist es eine Versandware, also eher Maxibrief oder sowas.
Also wenn man eine Sendung (kenne es von einem Paket) ins Ausland sendet, außerhalb EU, gibt es noch so ein Kästchen anzukreuzen, ob man als Absender im Falle einer Nichtzustellbarkeit das Paket zurück haben will, gegen Bezahlung. Ansonsten bleibt das Paket bei der Post vor Ort und die Verwerten das dann, z.B. Versteigerung. Vielelicht freut sich auch ein Mitarbeiter.

FAQ nicht beachtet? Nun übertreibst Du aber total.
Hallo,

FAQ:1129 nicht beachtet, daher kurz.

kläre uns doch bitte mal auf, inwieweit diese Frage gegen die FAQ1129 verstößt.

Würde mich ja mal brennend interessieren, wie Du hier eine Anwendbarkeit konstruierst.

Gruß

S.J.

Die Antwort hat ja sowieso nichts mit meiner Frage zu tun, deshalb kann man sich den Post auch schenken.

Tracking number
So, ich hab jetzt ne tracking number vom Versender bekommen, ist noch nicht zugestellt,…has been passed to overseas postal service…
also entweder kommts Montag oder Dienstag.

Kann mir jemand jetzt einen Tip geben was mehr Erfolg versprechen könnte
zu einer grossen Niederlassung im Stadteil zu gehen und dort mit der tracking number es zu vesuchen, oder
in der kleinen (echten) Postniederlassung in meiner alten Strasse das Problem schildern?

Wie gesagt den Postboten kann ich zu der Zeit nicht abfangen, die Frage ist jetzt wo holt der Postbote die Briefe ab?
Und kann die Post anhand der tracking number da was machen?
Spontan einen Nachsendeantrag zu stellen wird sich sicher nicht lohnen,oder?

Danke

Servus,

alldieweil Du jetzt von einer tracking number berichtest, gibt es wohl noch viele anderen possierlichen Einzelheiten, die das hier zu einem lustigen Ratespiel machen.

Erbaulicher wäre es, wenn Du den gesamten Sachverhalt schildertest. Bevor Du also gleich morgen sagst „Aprilapril, der Brief ist im Expressdienst mit UPS geschickt worden, und ich finds lustig, wie Ihr Euch alle einen abrödelt!“, möchte ich Dich höflichst um ein Kapitel Klartext ersuchen.

Ein mit der Post versendeter, gewöhnlicher Brief hat keine tracking number, auch in UK nicht. Bitte also um Klartext: Um was für eine Sendung handelt es sich genau, und von welchem Unternehmen genau wird diese Sendung transportiert?

Schöne Grüße

MM

weiss nicht was du von mir wills, ich habe den Fall so präzise gschildert wie möglich, es ist ein Maxibrief der immer in den Briefkasten geworfen wurde, und klar gibts tracking bei der royalmail,
nennt sich airsure
http://www.royalmail.com/portal/rm/jump2?catId=40003…

Huhu Hansa,

ich will von Dir schlicht eine Beschreibung des Sachverhalts. Und die hast Du nun ja auch glücklich gegeben; es gibt hier herum viel schwerere Geburten, und so wie sich das anließ, hab ich eine solche befürchtet.

Die Sendung, die Du erwartest, ist kein Maxibrief. Ein Maxibrief der deutschen Post ist ein einfacher Brief ohne Zusatzleistungen. Dem Airsure der Royal Mail entspricht bei der Deutschen Post in etwa das Einwurf-Einschreiben.

Man kann das übrigens auf der von Dir verlinkten Quelle leicht erkennen, an den Worten:

From just £4.50 in addition to Airmail postage

Einen Einfluss auf die Zustellung hast Du beim Airsure nicht, denn er geht den Weg der gewöhnlichen Briefpost. Das Tracking online wird übrigens auch in den kommenden Tagen nicht mehr über den Laufweg der Sendung verraten, als jetzt bereits zu erkennen ist. Die Deutsche Post liefert keine Daten zeitnah an das Trackingsystem der Royal Mail.

Schöne Grüße

MM

ja wie auch immer, gibts jetzt denn Aussicht auf Erfolg wenn ich morgen früh bei dr Post antanze und bescheid sage?

Servus,

nein, diese Aussicht ist verschwindend gering.

Das hat, wie bereits beschrieben, damit zu tun, dass die Briefpost in der Regel von Zustellzentren aus verteilt wird, die von der Struktur der Niederlassungen mit Kundenkontakt unabhängig sind.

Und auch damit, dass die Briefpost nicht an einzelnen Scanpunkten erfasst und zeitnah verfolgt wird, so dass auch die Post im Gegensatz zu Kuriersendungen überhaupt keine Möglichkeit hat, festzustellen, wo sich eine Sendung gerade befindet - ganz unabhängig davon, dass Briefpost nur in seltenen Ausnahmefällen überhaupt manuell bearbeitet wird, so dass eine einzelne Sendung erst wieder aufgefunden werden kann, wenn sie im Wagen des Zustellers ist. Auch die Rücksendung von unzustellbaren Sendungen wird nicht manuell in der Niederlassung bearbeitet.

Wenn man eine Post haben will, bei der die Sendungen kundennah und kundenfreundlich von Hand sortiert, umsortiert und durchgeschaut werden, und bei der der freundliche Postbote auch mal schon drei Straßen vorher seinen Wagen durchblättert, ob da was für Frau Niederbrink-Zaiselsberger aus der Julius-von-Zimmern-Straße dabei ist, muss man halt die dafür nötigen Milliarden aufbringen - bei der Bundespost ging das eher mal, aber es hat halt richtig viel Geld gekostet.

Schöne Grüße

MM

Danke, also entweder Postboten an der Tür des alten Hauses abfangen oder abwarten bis es zurück und dann erneut an die neue geschickt wird Adresse.
Ich kann mir ja auch nicht vorstellen, dass die Post nach meiner neuen Adresse kucken wird.
Mist

Hallo,
die Frage war in einem Rechtsbrett, als ich sie beantwortet habe. Dort werden Fragen mit „Ich …“ eigentlich immer gelöscht, weshalb ich mir eine ausführliche Antwort erspare.

Cu Rene

Hallo,

die Frage war in einem Rechtsbrett, als ich sie beantwortet

hmmm. Interessant in welche Bretter hier manchmal gepostet wird.

habe. Dort werden Fragen mit „Ich …“ eigentlich immer
gelöscht, weshalb ich mir eine ausführliche Antwort erspare.

Okay, das erklärt natürlich den Hinweis auf die FAQ. Hätte der Mod beim verschieben aber eigentlich klarstellen müssen.

Gruß

S.J.

Unsinn, Frage war unter Ämter und Institutionen, nicht Recht.

P.s.Habe Dienst getauscht und Briefträger abgefangen, er hatte es dabei und ich musste mich auch nicht ausweisen, Der Hinweis dass es aus Egland kam, reichte schon. Er meinte ich hätte Glück, denn er wollte es zurückschicken.

Danke an alle die was nützliche beizutragen hatten.

Im übrigen, der Wortlaut der FAQ 1129
„Was muss ich beachten, wenn ich Mitgliedern von wer-weiss-was Fragen zu Steuern/Steuerklärung oder Recht stellen möchte“

Ich habe keinen der Punkte auch nur ansatzweise angesprochen

ja selbst der folgende Absatz trifft nicht zu

„Fragen und Antworten sollen lediglich der Diskussion von juristischen oder steuerrechtlichen Themen dienen. Beiträge die einen persönlichen Bezug haben oder z. B. einen persönlichen Hilferuf wie „Wer kann helfen?“ enthalten, sind verboten.“

ich habe um keine Hilfe gebeten, sondern nach Erfahrungsberichten gefragt, dies ist wohl deutlich aus meinem Satz: „…ist jemandem Ähnliches passiert“ zu etnehmen.
Manchmal lohnt es sich alles zu lesen:smile:

Hallo,
die Vorschaltseite hat aber auch Ämter&Behörden.

z. B. einen
persönlichen Hilferuf wie „Wer kann helfen?“ enthalten, sind
verboten."
ich habe um keine Hilfe gebeten, sondern nach
Erfahrungsberichten gefragt,

Da steht z.B. - wenn du da öfter liest, wirst du merken, daß viele versuchen es so zu „umgehen“, was aber nicht geduldet wird.

dies ist wohl deutlich aus meinem
Satz: „…ist jemandem Ähnliches passiert“ zu etnehmen.

Genau das habe ich beantwortet, was du aber nicht hilfreich fandest. Ich hatte aber - wegen FAQ:1129 - das „ich“ weggelassen und es neutral formuliert. Einen Nachbarn zu bitten für eine geweisse Zeit den eigenen Namen mit am Briefkasten anbringen zu dürfen, halte ich immer noch für das geschickteste, seit die Nachsendung nicht mehr kostenlos ist. Dem Briefträger ist das nämlich egal, ob man da wohnt oder nicht - mit einer Rücksendung hat er nur zusätzliche Arbeit.

Manchmal lohnt es sich alles zu lesen:smile:

Wenn ich einen ernsthaften Verstoß gesehen hätte, hätte ich mir nicht mal die Mühe gemacht irgendwas zu schreiben.

Cu Rene
Da nun alles zur vollen Zufriedenheit gelöst ist, mache ich hier Schluß.