haus und grunderwerb

Von: , Frage gestellt am Mo, 3. Apr 2000

Grüß Euch,
würde mir bitte jemand mitteilen, welche
Kosten bei einem Erwerb eines Hauses und dazugehörigen Grundstückes anfallen.
Für eine Antwort danke ich vielmals.
GB

13 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
    Re: haus und grunderwerb

    Hi!

    Hab mir gerade ne Eigentumswohnung gekauft ;o))

    also....

    - Notarkosten (bei mir warens 0,6 %, kann aber bis zu 1 % gehen)

    - Grunderwerbssteuer (meines Wissens 3,5 %, die man aber über Zulagen vom Staat eventuell wiederbekommt (20.000 DM) verteilt auf 8 Jahre

    - Maklerkosten, falls net privat

    - Umzugskosten

    - Renovierungskosten

    - Finanzierungskosten (d. h., falls Du über eine Bank finanzierst können eventuell noch Kosten für eine Schätzung, usww.. dazu kommen, was aber bei den meisten Banken nicht der Fall ist....)

    Das sind die mir momentan bekannten, aber soweit ich weiß können je nach Art des Hauses noch Sonderkosten dazukommen....

    Gruß

    Bernd [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
      Re^2: haus und grunderwerb

      Hi!

      Hab mir gerade ne Eigentumswohnung
      gekauft ;o))

      also....

      - Notarkosten (bei mir warens 0,6 %, kann
      aber bis zu 1 % gehen)

      - Grunderwerbssteuer (meines Wissens 3,5
      %, die man aber über Zulagen vom Staat
      eventuell wiederbekommt (20.000 DM)
      verteilt auf 8 Jahre
      ***********************************
      Dies ist die Eigenheimzulage:
      8 Jahre lang jeweils zum 15. März per ÜW
      vom Finanzamt - ANTRAG STELLEN!
      DM 5.000 / DM 2.500 für Neubau / Gebraucht
      + für jedes Kind DM 1.500
      Beträge jeweils jährlich!

      Die Grunderwerbsteuer ist unabhängig von der
      Eigenheimzulage

      Viele Grüße
      Heinz - Maklerkosten, falls net privat

      - Umzugskosten

      - Renovierungskosten

      - Finanzierungskosten (d. h., falls Du
      über eine Bank finanzierst können
      eventuell noch Kosten für eine Schätzung,
      usww.. dazu kommen, was aber bei den
      meisten Banken nicht der Fall ist....)

      Das sind die mir momentan bekannten, aber
      soweit ich weiß können je nach Art des
      Hauses noch Sonderkosten dazukommen....

      Gruß

      Bernd Grüß Euch,
      würde mir bitte jemand mitteilen, welche
      Kosten bei einem Erwerb eines Hauses und
      dazugehörigen Grundstückes anfallen.
      Für eine Antwort danke ich vielmals.
      GB

  2. Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
    Re: haus und grunderwerb

    Hallo und guten Tag!

    Es sind:
    - 3,5% Grunderwerbsteuer
    - 1,5% Notar- und Grundbuchkosten (ca.)
    und 3,48% Maklercourtage beim Kauf über
    einen Immobilienmakler.
    Die Prozentsätze beziehen sich auf den
    vereinbarten Kaufpreis.

    Dazu evtl. Schätzkosten, wenn Sie einen
    Immobiliensachverständigen oder Architekten
    VOR dem Kauf zu Rate ziehen, um evtl.
    versteckte Mängel zu finden.

    Bei der Finanzierung können noch Schätzkosten von DM 100 bis zu 0,5% des
    Darlehensbetrages dazu kommen; unterschiedlich je nach Bank.

    Durch bundesweite Vergleiche haben Sie hier
    die Möglichkeit die Schätzkosten der Bank
    auf Null zu drücken und die günstigsten
    Finanzierungszinsen zu bekommen!

    Weitere Fragen? - Gerne!
    Heinz [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re^2: haus und grunderwerb

      Hallo,

      kleine Korrektur: und 3,48% Maklercourtage beim Kauf über
      einen Immobilienmakler.
      bis zu 6,96% sind zulässig!

      Gruß, Kubi

      • Antwort von nach einem Tag hilfreich
        Re^3: haus und grunderwerb

        So frei nach dem Motto: Es steht
        jeden Tag ein Dummer auf, finden wir ihn!
        Das ist m.E. absoulute Abzockerei, wenn
        dies vom Käufer alleine verlangt wird!
        Es gibt noch Makler, die sich den Allein-
        vertrieb vom Verkäufer per Auftrag bestätigen lassen (=3% + MWSt) und vom
        Käufer dann ebenfalls denselbe Satz zu
        kassieren.
        Wenn mir ein Kunde bei einer Finanzierungs-
        berechnung mitteilen würde, daß für sein
        EFH mit einem Kaufpreis von DM 500.000
        noch Maklercourtagen i.H.v. fast DM 35.000
        hinzugerechnet werden müssen, würde ich
        ihm dringend zu Verhandlungen mit dem
        "Makler" raten - oder sich ein anderes
        Objekt zu suchen.

        Heinz [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

        • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
          Re^4: haus und grunderwerb

          So frei nach dem Motto: Es steht
          jeden Tag ein Dummer auf, finden wir ihn!
          Das ist m.E. absoulute Abzockerei, wenn
          dies vom Käufer alleine verlangt wird!
          Sicher ist es das. Kann aber trotzdem vorkommen. Fest steht, daß es gesetzlich zulässig ist, bis zu 6% + MWSt zu nehmen.

          Auf der anderen Seite sind die 1,5% Maklergebühr der Maximalwert, da dieser Wert einer degressiven Staffel unterliegt und daher bei teureren Objekten niedriger ist.

          Gruß, Kubi

          • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
            Re^5: haus und grunderwerb

            So frei nach dem Motto: Es steht
            jeden Tag ein Dummer auf, finden wir ihn!
            Das ist m.E. absoulute Abzockerei, wenn
            dies vom Käufer alleine verlangt wird!
            Finde ich nicht!
            Zum einen hängt es ja auch avon ab, welche Leistungen der Makler erbringt.
            Zum anderen ist ja die Frage wer die Courtage Trägt (Käufer, Verkäufer, Teilung) ein Bestandteil der Vertrags. und Kaufbreisverhandlung, Ihr Schalumeier. -) bent

            • Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
              Re^6: haus und grunderwerb

              So frei nach dem Motto: Es steht
              jeden Tag ein Dummer auf, finden wir ihn!
              Das ist m.E. absoulute Abzockerei, wenn
              dies vom Käufer alleine verlangt wird!
              Finde ich nicht!
              Zum einen hängt es ja auch avon ab,
              welche Leistungen der Makler erbringt.
              Na dann sag' mir doch mal, welche Leistung ein Makler erbringen sollte, um sich z.B. 20.000 DM zu verdienen. Ich habe jedenfalls das Gefühl, daß er dafür sehr viel eweniger arbeiten muß als viele andere Leute.
              Und um das gleich klarzustellen: damit stehen Makler nicht alleine, und ich will jetzt auch nicht wild auf denen rumhacken. Ich finde aber trotzdem, daß ihr Einkommens-Leistung-Verhältnis, gelinde gesagt, nicht zu den schlechtesten gehört. Zum anderen ist ja die Frage wer die
              Courtage Trägt (Käufer, Verkäufer,
              Teilung) ein Bestandteil der Vertrags.
              und Kaufbreisverhandlung, Ihr
              Schalumeier.
              Das ist völlig klar, und wurde auch von uns schon angesprochen (erst lesen, dann meckern).
              Aber egal wie's aufgeteilt wird, sind die Summen teilweise enorm für vergleichsweise wenig Arbeit.

              Gruß, Kubi

            • Antwort von nach 6 Tagen hilfreich
              Re^7: haus und grunderwerb

              Na dann sag' mir doch mal, welche
              Leistung ein Makler erbringen sollte, um
              sich z.B. 20.000 DM zu verdienen. Ich
              habe jedenfalls das Gefühl, daß er dafür
              sehr viel eweniger arbeiten muß als viele
              andere Leute.
              Und um das gleich klarzustellen: damit
              stehen Makler nicht alleine, und ich will
              jetzt auch nicht wild auf denen
              rumhacken. Ich finde aber trotzdem, daß
              ihr Einkommens-Leistung-Verhältnis,
              gelinde gesagt, nicht zu den
              schlechtesten gehört. Zum anderen ist ja die Frage wer die
              Courtage Trägt (Käufer, Verkäufer,
              Teilung) ein Bestandteil der Vertrags.
              und Kaufbreisverhandlung, Ihr
              Schalumeier.
              Bent: Tschuldigung, den Schlaumeier nehm ich zurück, ist wohl auch kein so netter Umgang miteinander. Das ist völlig klar, und wurde auch von
              uns schon angesprochen (erst lesen, dann
              meckern).
              Aber egal wie's aufgeteilt wird, sind die
              Summen teilweise enorm für
              vergleichsweise wenig Arbeit.

              Gruß, Kubi
              Hallo Kubi,

              hier eine Auflistung von ein paar Aufwendungen, die einem Makler bis zu einem eventuellen Courtageverdienst entstehen:

              - Werbung für die eigene Dienstleistung zur Erlangung des Auftrages
              - Vorhaltung des eigenen Betriebes während
              der gesamten Vermittlungszeit
              - Begutachtung des Objektes zur
              Feststellung des Zustandes usw.
              - Einsicht des Grundbuches
              - Einsicht der Katasterunterlagen
              - Einsicht des Baulastenverzeichnisses
              - Durchführung einer Verkehrswertermittlung
              - Beratung des Verkäufers über
              Verwertungsmöglichkeiten und Alternativen
              - Festlegung einer Vermarktungsstrathegie
              und Erstellung eines Exposses
              - Schaltung diverser gewerblicher Anzeigen
              auf eigene Kosten)
              - Versenden diverses Exposees
              - telefonische Bearbeitung diveres
              Kaufanfragen
              - Vorbereitung und Durchführung diverser
              Besichtigungen (natürich Abends und am
              Wochenende, wenn alle anderen nicht
              arbeiten wollen)
              - Interessenabgleich zwischen
              Kaufinteressierten und Verkäufer
              - wiederholte Vorbereitung und Durchführung
              diverser Besichtigungen (natürich Abends
              ...
              - Entwurf eines individuellen und
              geeigneten Kaufvertrages
              - Hilfestellung bei der Aushandlung und
              endgültigen fassung des Vertrages
              - Organistation und Durchführung der
              Beurkundung
              - evt. wieder von vorne Anfangen, weil es
              eben nicht jedesmal klappt
              - evt. alles in den Sand gesetzt, weil
              Verkäufer es sich anders überlegt hat?

              Ich möchte mich hier nicht dazu äussern, dass es natürlich solche und solche gibt und schlechte Beratungs- / Dienstleistung schon mit Billigtarifen überteuert ist.

              Aber genau wie beim Grundstückskauf (und sonstwo wohl auch) ist nicht nur wichtig was man sieht, sondern insbesondere auch, was man nicht sieht, obwohl man es sehen könnte.

              Klar, wenn alles ideal läuft kommt der Makler auf einen wirklich beneidenswerten Stundenlohnsatz! Der kann anschließend aber auch längere Zeit negativ sein. Also vieleicht ein wenig langfristiger denken. Wie hoch ist den der Stundenlohn eines normalen Arbeitnehmers während seines bezahlten Urlaubes? DM Paartausend durch null Stunden = ?

              Ich glaube die meisten Probleme und kleinen Dramen im Immobiliengeschäft (bei dem es sich ja meist um existenzielle Vermögenswerte handelt) entstehen entweder durch unqulifizierte Berater (u.A. auch Makler) und naive Autodidakten.

              Nichts für ungut -) bent



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