Kalkhaltiges Wasser

Von: , Frage gestellt am Mi, 20. Okt 2004

Hallo,

wir wollen ein Haus bauen. In der Gegend ist das Wasser recht kalkig. Kann man da was dagegen tun? Wenn ja was und wieviel wird sowas kosten.......

Man sieht ja immer mal wieder in der Werbung diese Kalkumwandler durch Magenten. Taugt das was? Hab auch was von einer Entkalkungsanlage durch Salz gelesen. Iss meist im Keller installiert und wird regelmäßig mit Salzklumpen aufgefüllt.

Vieln Dank für Euere Hilfe.

Es grüßt, Berta

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 9 Stunden 1 hilfreich
    Re: Kalkhaltiges Wasser

    Hi Berta,

    die einzige wirksame Methode ist der Ionenaustauscher, alles andere ist rausgeschmissenes Geld. Bei dem Verfahren wird der Kalk im Wasser an ein Granulat ("Salz" genannt) gebunden, eben den Ionenaustauscher, deshalb muss dass Granulat regelmäßig ausgetauscht werden. Dadurch entstehen zusätzlich zur Anschaffung Kosten im laufenden Betrieb.

    Magnetische oder "physikalische" Entkalkung ist Humbug. Angeblich wird das Kristallisieren des Kalkes unterbunden; es hat aber auch noch niemand auf der Welt ein Kalk-Kristall gesehen. Die Wirkungslosigkeit ist garantiert, schließlich weiß der Kalk nichts vom Magnetismus. Die Prüfsiegel der Hersteller besagen lediglich, dass die Anlage hygienisch unbedenklich ist.

    Für die Trinkwasseraufbereitung halte ich ein Entkalken für überflüssig. Die Gefahr, dass Rohre verkalken, besteht nur, wenn das Wasser im Rohr wärmer als 65° ist - und wo gibt es das? Richtig - nur am Auslaufstutzen des Boilers; der Ersatz kostet 20 Euro. Was der Waschmaschinenonkel in der Werbung vorzeigt, ist übrigens kein Kalk, sondern ganz ordinärer Seifenschmand.

    Hier ein paar Links zum Nachlesen: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl...

    Gruß Ralf

  2. Antwort von nach 14 Stunden 0 hilfreich
    Re: Kalkhaltiges Wasser

    Hallo Berta,

    die Magnetisierung ist eine Lösung, die funktioniert. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass bestimmte Dinge berücksichtigt werden.
    - Die Dimension des Magneten in Abhängigkeit des Rohrdurchmessers.
    - Das Wasserrohr zur Anbringung der Magnete muss metallfrei sein.

    Der beste Weg ist, sich wirklich neutral zu erkundigen, bei Leuten, die diese Methode eingebaut haben, bei Baubiologen (nur mit Nachweisen, keine Theorien) und bei Physikern und Fachleuten, die damit vertraut sind, aber damit keinerlei Geschäfte tätigen.
    Nur diese Institution/Fachleute, die keinen wirtschaftlichen Vorteil aus ihrer Aussage ziehen, sind als Ratgeber geeignet.

    Das ist auch immer wieder meine Standardaussage in meinen Seminaren.

    Mit freundlichen Grüßen
    Friedrich Pausch
    www.Immobilienratgeber.com

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: Kalkhaltiges Wasser

      Hallo Berta,

      die Magnetisierung ist eine Lösung, die funktioniert. Es
      sollte nur darauf geachtet werden, dass bestimmte Dinge
      berücksichtigt werden.
      - Die Dimension des Magneten in Abhängigkeit des
      Rohrdurchmessers.
      - Das Wasserrohr zur Anbringung der Magnete muss metallfrei
      sein.
      Mit einem Magneten hat noch niemand Wasser entkalkt! Ist reine Geldschneiderei!
      gruß n.

    • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
      Metallfreies Wasserrohr?

      Moin, Friedrich, - Das Wasserrohr zur Anbringung der Magnete muss metallfrei sein.
      könntest Du das ein wenig vertiefen? Aus was sind denn Deine Wasserrohre, wenn nicht aus Metall, genauer gesagt Eisen oder Edelstahl? Diese Anlage wird einfach um das Wasserrohr herumgelegt: http://www.anticaro.com/index.htm?http://www.anticar... (Sonderangebot 2).

      Gruß Ralf

      • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
        Re: Metallfreies Wasserrohr?

        Tach Ralf,
        aus Kunststoff sind Wasserrohre auch zu bekommen. Die werden dann einfach zusammengeklebt.

        mfg

        Bert

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