Hausverkauf

Von: , Frage gestellt am Di, 25. Jul 2000

Hallo,

nun habe ich also einen Käufer für mein Haus und auch gleich noch eine Frage:

Wie kann ich mich denn absichern, dass der Käufer den vereinbarten Kaufpreis am Ende auch zahlen kann ?

Wie lange muß ich dem Käufer Zeit lassen, damit dieser die Finanzierung klären kann ?
(Der Käufer sagt, er bräuchte Minimum 6 Wochen um die Finanzierung zu machen)

vielen Dank für euere Hilfe

Gruß

Bernd

16 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 10 Stunden hilfreich
    Re: Hausverkauf

    Hallo Bernd!

    Der Weg zum Notar bleibt Euch natürlich nicht erspart. Dieser weiß alles, was beim Hauskauf zu beachten ist.

    Das Geld des Käufers muß auf ein Notaranderkonto überwiesen werden. Damit weißt Du, der Käufer hat das Geld und es liegt bereit.
    Erst dann darf der Notar die Auflassungsurkunde zum Vollzug beim Grundbuchamt einreichen. Alles Dinge, die nur ein Notar machen kann!!
    Der Besitz geht erst an den Käufer über, wenn die Grundbucheintragung durchgeführt ist.
    Im Kaufvertrag steht meistens noch folgender Hinweis :
    Über das, mit einer Nichteintragung verbundene Risiko, insbesondere auf die mit der vorzeitigen Zahlung des Kaufpreises verbundenen Gefahren, wurden die Vertragsschließenden belehrt.

    Wie lange Du dem Käufer Zeit läßt, ist einzig Deine Sache. Brauchst Du das Geld sehr schnell, verlangst Du dies. Macht der Käufer dann einen Rückzieher, hast Du Pech gehabt.
    Es kommt, wie überall, auf Angebot und Nachfrage an. Siehst Du keine Chance, Dein Haus los zu werden, wartest Du sicher etwas.
    Ist aber ein Risiko, denn man weiß nie, gibt die Bank ihm Geld oder nicht? Dann muß man mit dem potent. Käufer eben abmachen, daß, wenn sich vorher die Gelegenheit bietet, das Haus weggeht.

    Gruß Werner [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 11 Stunden hilfreich
      Re^2: Hausverkauf

      Hallo Werner,

      vielen Dank für deine schnelle Antwort! Hat mir sehr weitergeholfen!

      Gruß

      Bernd

  2. Antwort von nach 17 Stunden hilfreich
    Re: Hausverkauf

    Hi!

    Muß meinem Vorredner etwas widersprechen! Das mit dem Notariandenkonto (oder wie auch immer ;o))) ist veraltet!

    Ich habe dieses Jahr noch mein Haus gekauft und dort erfuhr ich, daß dieses (zumindest meistens) geändert wurde!

    Aber zu einem Notar mußt du eh ob du nun willst oder nicht und der wird dir schon sagen, was zu beachten ist ... solltest nur darauf achten, daß du nicht zum Notargehst den der Käufer wünscht ;o)))

    Bernd

    • Antwort von nach 18 Stunden hilfreich
      Re^2: Hausverkauf

      Hallo!

      Was meinst Du mit "zumindest meistens"?

      Wenn ich den Käufer nicht kenne oder mir sonst nicht sicher bin, daß er zahlen kann und wird, lasse ich den Notar ein Konto eröffnen.
      Wenn "Dein" Notar Dir etwas anderes empfohlen hat, hättest Du auch den des Käufers nehmen können.

      Werner [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach einem Tag hilfreich
        Re^3: Hausverkauf

        Hi!

        Sorry, aber erst lesen und dann schreiben wäre besser... ich war der Käufer ;o)))

        Abgesehen davon nützt auch dieses Konto net, wenn der Käufer kein Geld hat, gelle

        Warum wird wohl dieses Konto abgeschafft?!?

        Bernd [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

        • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
          Re^4: Hausverkauf

          Abgesehen davon nützt auch dieses Konto net, wenn der Käufer
          kein Geld hat, gelle

          Warum wird wohl dieses Konto abgeschafft?!?
          Wie schon oben erwähnt: "Abgeschafft" kann dieses Konto nicht werden, da es sich nur um eine Option handelt und keine gesetzliche Vorschrift - und es nützt sehr wohl etwas: Wenn dieses Anderkonto nicht vom Käufer mit dem Kaufpreis "gefüllt" wird, reicht der Notar die entsprechenden Unterlagen erst garnicht ein - genausowenig wie ein Verkäufer eine Übergabe machen sollte. Das erspart kostspielige und langwierige Rückabwicklungen/Räumungen.

          Wenn dein Verkäufer dir vertraut hat - freu dich! Die Regel ist es sicherlich nicht.

          Gruß
          Stefan

          • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
            Re^5: Hausverkauf

            Hi!

            Wenn es überhaupt keinen Sinn gehabt hätte, wäre es ja nie eingeführt worden ;o))))

            Aber die Fälle, wo es wirklich mal was genutzt hat dürften rel. selten sein, aber es hat in allen Fällen GELD gekostet!!!!!

            Wenn ich dann vom Käufer rel. schlechte Informationen hab, dann bestehe ich halt drauf, aber aonsonsten spar ich lieber Geld ;o))))

            Als Mathematiker lohnt es sich statistisch auf jeden Fall ;o)))

            Bernd

            • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
              Re^6: Hausverkauf

              Hallo!

              Ich denke, Du hast einfach nicht begriffen, was ein Notaranderkonto darstellt. Man kann es auch Treuhandkonto nennen.

              Es ist nicht eingeführt worden, diese Art von Konten gab es schon im Mittelalter. Beide Seiten, Käufer und Verkäufer waren so abgesichert.

              Es nützt bei jedem Verkauf/Kauf, nicht nur von Immobilien. Warum kostet es Geld? Bei diesen Summen, die in die 500 000,- gehen, spielt eine kleine Gebühr eine ebenso kleine Rolle.

              Wer nur mit Informationen des Käufers und auf gut Glauben sein Haus überschreiben läßt, ist dumm.

              Wo sparst Du Geld, wenn Dein Geld nicht auf dem Notaranderkonto liegt? Ganz im Gegenteil, Du kannst sicher sein, daß Du kein Geld bzw Haus verlierst.

              Werner [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

            • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
              Re^7: Hausverkauf

              Hi!
              Ich denke, Du hast einfach nicht begriffen, was ein
              Notaranderkonto darstellt. Man kann es auch Treuhandkonto
              nennen.
              Sorry, aber ich begreife es, du auch?!?
              Es ist nicht eingeführt worden, diese Art von Konten gab es
              schon im Mittelalter. Beide Seiten, Käufer und Verkäufer waren
              so abgesichert.
              und auch dort war es schon Arbeit die bezahlt werden mußte!
              Es nützt bei jedem Verkauf/Kauf, nicht nur von Immobilien.
              Warum kostet es Geld? Bei diesen Summen, die in die 500 000,-
              gehen, spielt eine kleine Gebühr eine ebenso kleine Rolle.

              Wer nur mit Informationen des Käufers und auf gut Glauben sein
              Haus überschreiben läßt, ist dumm.
              Der dumme ist der, der nur seine Meinung zählt.....
              Wo sparst Du Geld, wenn Dein Geld nicht auf dem
              Notaranderkonto liegt? Ganz im Gegenteil, Du kannst sicher
              sein, daß Du kein Geld bzw Haus verlierst.
              Du scheinst es net zu verstehen, gelle..... die Arbeit die damit verbunden ist kostet Geld und nicht wenig! Absicherun kann man sich auch nadersweitig und das Haus verlieren kannst du nie, wenn das Geld nicht bezahlt wird!

              Aber du kannst/willst es wohl net einsehen, oder...

              Bernd



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