Antwort von
nach einem Tag
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Re: Ein beliebter Einwand
Hallo!
der Einwand ist beliebt und berechtigt.
Schwanitz argumentiert, dass wir (nächste
Frage: wer ist das?) auf einen bestimmten
Bildungskanon einigen müssen, der neben
anderen Aspekten unseren Zusammenhalt
garnantiert.
Sehe ich gar nicht so. Das 'Warum' wird durch deine Frage beatnwortet 'Wer sind denn wir'? Man kann die Menschen aller Nationen nicht gleich setzen. Warum sonst gibt es denn verschiedene IG Tests? Oder soll das Buch nur für den zivilisierten Westeuroper gelten? Womit es sich für mich schon gleich disqualifiziert hat.
Ich finde diesen Ansatz richtig uns sein
Buch mutig. Es ist doch so: jeder weiss,
was nicht reinsoll oder dass er sich
nicht von anderen vorschreiben lassen
will, was er zu wissen hat (obwohl jeder
Lehrplan das tut).
Nunja... so arg schreibt der Lehrplan nicht vor.
Davon aber mal abgesehen, wenn sich niemand vorschreiben lassen will, was er wissen muss, warum schreibt er dann das Buch?
Schwanitz hat also einen Vorstoß gewagt
und wird dafür natürlich kritisiert. Aber
niemand sonst hat es gewagt und sich
damit hervorgetan. Man könnte ja
kritisiert werden.
Sicher - tu ich ja auch ;-)
Ich finde also, dieses Buch ist
lesenswert und diskussionswürdig.
Diskussionswürdig (was den Inhalt angeht)bestimmt, und damit man darüber diskutieren kann, muss man es erst lesen.
Aber ich glaube nicht, dass der Inhalt wirklich für jeden wissenswert ist.
Ich bin ja auch der Meinug, das Wissen wichtig ist. Ich lerne auch gerne und habe auch gerne ein fundiertes 'Allgemeinwissen', doch finde ich es anmassend zu sagen 'Was ich alles weiss, dass mussst du auch wissen.'
Bye, Vanessa