Gedicht zur Taufe

Von: , Frage gestellt am Sa, 14. Aug 2004

Hallo zusammen,

kennt jemand ein nettes Gedicht zur Taufe - außer Bibelzitate, darüber habe ich reichlich Seiten gefunden und suche etwas anderes.
Auch links!

Danke!

1 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden 5 hilfreich
    Re: Gedicht zur Taufe

    Hallo!

    Suchst du für den Gottesienst? Für die Einladung? Für den Taufspruch? Für eine
    Glückwunschkarte??

    Hier sind ein paar Sachen, die evtl. passen:


    Was eine Kinderseele aus jedem Blick verspricht?

    So reich ist doch an Hoffnung ein ganzer Frühling nicht.

    Hoffmann v. Fallersleben





    Kommt irgendwo ein Kind zur Welt,

    ein Engel sich daneben stellt

    und Tag für Tag

    und Nacht für Nacht

    ein Leben lang es nun bewacht.







    Zeit

    Die erste Zeit ist schwierig,

    weil sie klein sind

    weil sie viel weinen

    weil nichts alleine können.

    Die Zeit ab dem ersten Geburtstag ist schwierig,

    weil sie laufen können

    weil sie bockig sind

    weil sie alles alleine machen wollen.

    Die Zeit des dritten Geburtstags ist schwierig,

    weil sie einem das Ohr fusslig reden

    weil sie in den Kindergarten wollen und doch nicht wollen

    weil sie Dreirad und Bobbycar fahren wie die Wilden.

    Die Zeit des sechsten Geburtstags wird schwierig,

    weil sie in die Schule kommen und 1000 Sachen brauchen, die die Freunde auch
    haben

    weil sie ganz genau wissen was sie wollen und das jetzt und sofort

    weil sie anfangen Fahrrad, Inline-Skates und Skateboard zu fahren wie dir
    Irren.

    Dann kommt die Zeit des 18. Geburtstages und uns wird bewusst,

    dass die erste Zeit so schön war,

    weil sie so kuschlig waren

    weil sie uns so sehr gebraucht haben

    weil sie immer in unserer Nähe sein wollten.

    dass die Zeit des ersten Geburtstages so schön war,

    weil sie anfingen zu laufen

    weil wir stolz waren auf ihren festen Willen

    weil wir es klasse fanden, wie sie anfingen selbständig zu werden.

    dass die Zeit des dritten Geburtstages so schön war,

    weil wir ihren Wortschatz berauschend fanden,

    weil wir ihren Mut bewunderten

    weil es schön war, sie unter anderen Kindern spielen zu sehen.

    dass die Zeit des sechsten Geburtstages so schön war,

    weil wir sie sahen, wie sie unentdecktes Land begingen

    weil wir sahen, wie sie dicke Freundschaften schlossen

    weil wir ihren Gleichgewichtssinn bewunderten und sahen, wie sie neues
    austesteten und wie sie sich dann freuten wenn es klappte und wie sehr sie
    weinten und sich an uns schmiegten, wenn es nicht klappte.

    Mögen wir uns an all diese Momente erinnern, an die schönen und an die
    schwierigen.

    Darin sind wir, darin sind unsere Kinder und darin ist unsere Zukunft!







    Das Glück eines Kindes beginnt, lange bevor es geboren wird, im Herzen von zwei
    Menschen, die einander sehr gern haben.

    Phil Bosmans (*1922), belgischer Ordenspriester, Telefonseelsorger und
    Schriftsteller



    Es kommt nicht darauf an,

    wie lange man wartet,

    sondern auf wen man wartet




    Deinen Füßen Tanz,

    Deinen Händen Zärtlichkeit,

    Deinen Augen ein Lächeln,

    Deinen Ohren ein Lied,

    Deiner Nase Wohlgeruch,

    Deinen Lippen Jubel.

    Damit mögest du gesegnet sein.







    Von Herzen wünschen wir Dir, ...,

    dass Du in Deinem Leben offenen Händen begegnest;

    Händen die Dich begleiten, die Dir geben, die Dich stützen;

    Hände, die lieben, die zärtlich sind und trösten können.





    Zwei kleine Füße bewegen sich fort;

    zwei kleine Ohren, die hören das Wort;

    ein kleines Wesen mit Augen, die seh`n; das ist

    die Schöpfung, sie lässt uns verteh`n.

    Zwei kleine Arme, zwei Händchen dran,

    das ist ein Wunder , das man sehen kann.

    Wir wissen nicht was das Leben Dir bringt,

    wir werden helfen, dass vieles gelingt.








    Für Wunder brauchen wir

    Augen, die sehen,

    und ein Herz, das versteht,

    für ein Wunder zu danken.





    Mein liebes Patenkind! Ich will Dir schreiben;

    dass ich mit den Gedanken bei Dir bin.

    Denn wenn wir zwei nicht in Verbindung bleiben;

    dann hat die Patenschaft ja keinen Sinn.

    Ich möchte schließlich Deinen Weg begleiten.

    Du weißt, ich kann es meistens nur von fern.

    Da gibt s manchmal manche Schwierigkeiten.

    Doch wo ich helfen kann, helf‚ ich Dir gern!

    Ob Dir zum Lachen ist, ob mal zum Weinen:

    Du kannst mir immer sagen, was Du denkst;

    Ich freue mich, wenn Du im allgemeinen

    und im besonderen mir Vertrauen schenkst.

    Ich werd‚ es nicht verquatschen und verpetzen;

    abscheulich handelt, wer sich so benimmt!

    Und mich in Deine Lage zu versetzen:

    Herzlich versuchen will ich es bestimmt!

    Vielleicht kann ich Dich trösten, kann Dir raten

    in manchem, was geschieht und was geschah.

    So sehe ich die Pflichten eines Paten:

    Wenn Du mich brauchst, dann bin ich für Dich da.





    Die beiden Hände

    Es sagte einmal die kleine Hand zur großen

    Du große Hand, ich brauche dich,

    weil ich bei dir geborgen bin.

    Ich spüre deine Hand, wenn ich wach werde und du bei mir bist,

    wenn ich Hunger habe und du mich fütterst,

    wenn du mir hilfst, etwas zu greifen und aufzubauen,

    wenn ich mit dir meine ersten Schritte versuche,

    wenn ich zu dir kommen kann, weil ich Angst habe.

    Ich bitte dich:

    Bleibe in meiner Nähe und halte mich.



    Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand:

    Du, kleine Hand, ich brauche dich,

    weil ich von dir ergriffen bin.

    Das spüre ich, weil ich viele Handgriffe für dich tun darf,

    weil ich mit dir spielen, lachen und herumtollen darf,

    weil ich mit dir kleine, wunderbare Dinge entdecke,

    weil ich deine Wärme spüre und ich dich lieb habe,

    weil ich mit dir zusammen wieder bitten und danken kann.

    Ich bitte dich:

    Bleibe in meiner Nähe und halte mich.








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