Ich möchte Lesen lernen

Von: , Frage gestellt am Fr, 10. Dez 2004

Ok, hier gab es bereits einen ganze Menge Anfragen zu Klassikern wie Goethes oder Schillers Werken.

Mein Problem ist, - und mir ist sehr bewusst, dass jemand der als einigermaßen gebildet gelten will das niemals zugeben darf - ich kann "das Zeugs" nicht lesen!

Ich besuchte kein Gymnasium. Ich weiss nicht wie ich beim Pisa-Test abschneiden würde, doch ich lese gerne und viel, bin interessiert und bemüht. Doch wurde mir niemals von einem Lehrer beigebracht die Sprache der Klassiker zu verstehen. Auch kann ich mit der Melodie der Gedichte der Meister nichts anfangen.
Nicht das ich es nicht versucht hätte. Doch weit bin ich nie gekommen, das Lesen war schlicht zu anstrengend als das es hätte Spaß machen können.

Wie kann ich das nicht gelernte nachholen?
Gibt es Bücher die mir das Lesen dieser Literatur beibringen können?

Ich habe bereits das Programm der hiesigen VHS durchsucht. Leider gibt es dort nichts entsprechendes.

17 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 52 Minuten 3 hilfreich
    Re: Ich möchte Lesen lernen

    Sorry, ich habe im Literaturbrett nichts zu suchen. Mir ist deine Frage zufällig unter den Mauszeiger gerutscht und ich habe halt ein paar Gedanken dazu. Ich besuchte kein Gymnasium. Ich weiss nicht wie ich beim
    Pisa-Test abschneiden würde, doch ich lese gerne und viel, bin
    interessiert und bemüht. Doch wurde mir niemals von einem
    Lehrer beigebracht die Sprache der Klassiker zu verstehen.
    Auch kann ich mit der Melodie der Gedichte der Meister nichts
    anfangen.
    Du schraubst. Wie du schreibst klingt für mich wie ein Schraubenzieher, der den Kopf schon längst abgerissen hat und dennoch versucht, das Gewinde noch weiter zu überdrehen. Nicht das ich es nicht versucht hätte. Doch weit bin ich nie
    gekommen, das Lesen war schlicht zu anstrengend als das es
    hätte Spaß machen können.
    Du bemühst dich und es ist dir zu anstrengend. Sprache ist nicht anstrengend, sie ist ein Werkzeug, das du jeden Tag benutzt, ein Werkzeug, dessen Benutzung selbst kleinen Kindern schon Spass macht. Und du willst daraus einen echt harten Job für Männer im Stahlwerk und im eigenen Schweiss gebadet machen? Wie kann ich das nicht gelernte nachholen?
    Spielen. Einfach mit der Sprache spielen. Und wenn du mit Schiller und Goethe noch nicht mitspielen kannst, suchst du dir halt andere Spielkameraden. Schiller und Goethe werden nicht mehr besser, du schon. Gibt es Bücher die mir das Lesen dieser Literatur beibringen
    können?
    Ich hab mit Pippi Langstrumpf angefangen.

    Entschuldigung für meine Einmischung, ich werde auf meine Maus zukünftig besser Obacht geben,
    Schorsch

    • Antwort von nach 2 Stunden 1 hilfreich
      Re^2: Ich möchte Lesen lernen

      Hallo

      Wirklich sehr gut Dein Artikel, ich kann mich dem nur anschliessen. Ich glaube, das Vergnügen an derartigen Werken kann man nicht erzwingen oder erlernen. Auch wer auf ein Gymnasium geht, kann unter Umständen (zum gegeben Zeitpunkt oder generell) keinen Zugang zu gewissen Autoren oder einem gewissen Stil finden, durch Pauken jedenfalls wird sicher kein Interesse daran wach. Hier bedarf es, wie auch in anderen geistigen Bereichen eines inneren Abtastens, was einen zusagt und wo die persönlichen Interessen liegen. Es kann eien Entwicklung stattfinden, sdass Dir gewisse Dinge plötzlich gefallen, für die Du Dich vorher nicht begeistern konntest, aber erlernen lässt sich dies keinesfalls!

      Mein Rat: Wenn Du Dich in der Lyrik entdecken möchtest, schnapp Dir einen Gedicht-Band, in dem Du Gedichte aus allen Epochen und von allen namhaften Autoren findest. Z.B. Benno von Wiese, "Deutsche Gedichte" Berlin 1993, ein Standardwerk, das auch an Schulen öfters Verwendung findet. Dieses schlägst Du auf, blätterst darin herum und wirst dann bald entdecken, welcher Art Gedichte Dir zusagen.

      Wenn Du Dich in der Weltliteratur entdecken möchtest, dann schlage doch in der Bibliothek Deines Vertrauens ein Buch über die deutsche Literatur auf und stöbere dort, welches Kapitel und welcher Autor Dir rein Thematisch zusagen könnte.

      Du könntest auch hier Näheres über Deien Vorlieben, was Lektüre betrifft, über Interessen usw. schreiben, vielleicht weiss jemand zu den entsprechenden Themen gute Literatur.

      Gruss

      Wiesel

    • Antwort von nach 4 Stunden 2 hilfreich
      Re^2: If I had a hammer ...

      Hallo Schorsch,

      manchmal gefallen mir Deine etwas schnoddrigen Antworten. In diesem Fall halte ich sie für absolut deplatziert und vor allem wenig hilfreich. Du schraubst. Wie du schreibst klingt für mich wie ein
      Schraubenzieher, der den Kopf schon längst abgerissen hat und
      dennoch versucht, das Gewinde noch weiter zu überdrehen.
      Ich muss mich wundern: Das, was Du später selbst forderst, nämlich das Spielen mit Sprache, gefällt Dir drei Zeilen darüber nicht. Es mag sein, dass Du, der Du Sprache eher als „Werkzeug“ empfindest, mit wohl geschraubt genannter Ausdruckweise nichts anzufangen weißt. Auch ich finde Garveys Bemühungen nicht sehr gelungen. Gleichwohl halte ich nichts davon, ihm dafür eins vor den Latz zu knallen, wofür Du das Werkzeug hier benutzt. Ich kann ihn stattdessen nur ermutigen, weiter zu „schrauben“ – die Doppeldeutigkeit ist bewusst gewählt. Mit Sprache umzugehen, selbst zu schreiben, und seine Grenzen zu erkennen, ist ein wertvoller Weg zum Ziel, an Literatur gleichermaßen Spaß zu haben wie auch dafür Respekt und Bewunderung zu empfinden. Wenn Du Garvey Dünkel vorwerfen willst, hast Du, glaube ich, den Falschen getroffen. Und du willst daraus einen echt harten Job für Männer im Stahlwerk und im
      eigenen Schweiss gebadet machen?
      Sprache in ihrer edelsten Form ist ein echt harter Job. Das, was ich hier tippe, fließt in völliger Entspannung in die Tasten und ist daher bestenfalls ein halbwegs lesbarer Text, keine Literatur. Mit dem Lesen ist das kaum anders. Ein gutes Buch zu lesen – und zwar auf eine Weise, die dem Wort gerecht wird –, ist ebenfalls eine Anstrengung. Samstagnachmittags einen Pilcher-Roman zu überfliegen, ist sicher die richtige Weise, beim Lesen Entspannung zu finden. Werke wie „Faust“ oder „Der Zauberberg“ wirklich zu verstehen, erfordert dagegen ein wenig Arbeit. Dass man dabei sehr viel Spaß haben kann, weil man interessante Einsichten gewinnt, steht den Begriff „Anstrengung“ in keiner Weise entgegen. Ich hab mit Pippi Langstrumpf angefangen.
      Vielleicht meinst Du das ernst. Ich habe eher das Gefühl, dass Du Garvey – pardon! – verarschen willst. Die Lösung zu seinem Problem ist nicht, Pippi Langstrumpf oder den Michel von Lönneberga zu lesen.

      Vielmehr kann ich Dir, Garvey, nur empfehlen, den Korn nicht mit der Flinte im Handtuch auszuschütten. Dein Ziel, Spaß an Literatur zu finden, erreichst Du nur durch Beharrlichkeit. Die Sprache der Literatur zu lernen ist ein ähnlicher Prozess wie das Erlernen einer Fremdsprache. Am Anfang paukt man stupide Vokabeln, blättert dauernd im Wörterbuch, versteht die Grammatik nicht. Da muss man durch. Analog zu diesem Sprachlernprozess steht bei der Literatur das Lesen einfacher Klassiker mit dem Reclam-Erklärheftchen in der anderen Hand. Wenn Du ein paar Titel gelesen hast, wirst Du vielleicht irgendwann feststellen, dass Du auf das, was die Schlaumeier bei Reclam kapiert haben, auch selbst kommst. So wie man es als Erfolgserlebnis empfindet, das erste Mal in der neu erlernten Fremdsprache ein Hotelzimmer zu reservieren, wirst Du irgendwann einen Roman oder ein Theaterstück in die Hand nehmen, es mehr oder minder verstehen und Spaß dabei empfinden, es zu lesen. Du hättest fünfzehn Jahre früher beginnen können, aber selbst wenn du achtzig wärest, könnte ich Dir nicht recht davon abraten, mutig voranzuschreiten. Du musst Dich nicht gleich mit den dicksten Wälzern plagen. Ich finde, man kann auch mal ein Buch beiseite legen, um es irgendwann weiterzulesen. Manche Abschnitte liest man fünf Mal, bis man sie versteht. Beharrlichkeit, ich wiederhole mich, ist der – natürlich streckenweise steinige – Königsweg. Optimal wäre, wenn Du einen Bekannten oder Freund hättest, der etwas von Literatur versteht und Dir ein paar Fingerzeige geben kann, vielleicht Freude daran hat, parallel zu Dir ein paar schöne Bücher noch einmal zu lesen. Andernfalls weiß ich, dass das Forum an Literaturexperten – von Fritz Ruppricht über Thomas Miller bis hin zu Diana – reich ist, die sicher keine Mühe scheuen werden, Dir dabei zu helfen, Dich für ihr gemeinsames Steckenpferd zu begeistern.

      In diesem Sinne: Legere aude![1]

      Gruß
      Christopher




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      1 Wage es, zu lesen!

      • Antwort von nach 12 Stunden 3 hilfreich
        Re^3: If I had a hammer ...

        Hallo, Christopher,
        so gar daneben finde ich Schorschs Anmerkungen gar nicht.

        Was er empfiehlt ist doch nichts anderes als eine behutsame, eher spielerische Herangehensweise.

        Und in der Tat, beim Versuch eine Kiste aufzuschrauben, werde ich nicht aufgeben, wenn es mit einer einzelnen Schraube nicht vorangeht. Ich werde es mit einer anderen versuchen, die sich eventuell leichter lösen läßt. Und im Laufe der Zeit komme ich dann auch darauf, dass nicht ein Werkzeug für alle Schrauben taugt, sondern dass es für manche Schrauben Spezialwerkzeug gibt, das ich mir erst besorgen und dessen Benutzung ich mir erst aneignen muss.

        Genug der Metaphorik - Ich denke, der Rat, sich immer strebend zu bemühen wurde von Schorsch doch verständlich und deutlich genug gegeben.

        Wie oft habe ich Bücher, die mir zunächst so überhaupt nichts sagen wollten, erst einmal auf die Seite gelegt. Nur um sie vielleicht Jahre später wieder hervorzuholen und erstaunt zu erleben, dass sie plötzlich zu mir sprachen. Bei manchen bedurfte es auch mehrerer Anläufe und wieder andere sind mir bis heute siebenfach versiegelt geblieben.

        Anders herum: Wie habe ich als Schüler meinen Lehrer verflucht, der uns endlose Balladen nicht nur zum Lesen, sondern sogar zum Auswendiglernen aufdrückte. Heute gehören gerade diese langen Balladen (ja, ich beschäftige mich nicht ausschließlich mit Eugen Roth :-) zu meinen Lieblingen, die ich immer und immer wieder hervor hole um mich daran zu erfreuen.

        Gruß
        Eckard


        • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: If I had a hammer ...

          Hallo Eckard,

          wir meinen beide das Gleiche: Dass es ohne Beharrlichkeit und Anstrengung nicht geht, mit Verbissenheit aber noch viel weniger. Ich hoffe, dass sich Garvey aus jeder unserer ausführlichen Fassungen einige aufmunternde Ratschläge pickt und den Spaß an der Sache nicht verliert.

          Gruß
          Christopher

  2. Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
    Re: Ich möchte Lesen lernen

    Hallo Garvey!

    Vorab: Ich finde die Antworten meiner Vorgänger absolut daneben, denn es ist keine Antwort zu schreiben, dass man Lesen nicht erlernen könne und dass Du nicht mit Goethe "spielen" sollst. Welchen Wert hat denn diese Aussage? M.E. keinen.
    Hier möchte jemand einen Rat, wie er sich an Literatur herantasten kann. Was sollen denn solche abwertenden Sprüche??

    Garvey, ich finde es gut, dass Du Dich bemühst die Literatur zu verstehen. Ich empfehle Dir Lektürenhilfen (z. B. Klett, Königs Erläuterungen oder Reclams Erläuterungen), um den jeweiligen Werken näher zu kommen. Hier sind Erklärungen in einfacherer Sprache gegeben.

    Viel Spaß und lass Dich nicht entmutigen!

    Liebe Grüße Coco

  3. Antwort von nach 6 Stunden 2 hilfreich
    Links: Goethe und Schiller verstehen lernen

    Hallo Garvey

    Als erstes schliesse ich mich voll und ganz Christophes Meinung an (einmal mehr...). Der Wille ist der Weg zum Ziel, also erfüllst Du die wichtigste Vorraussetzung, Dein Vorhaben (einen Zugang zu Schiller & Co. zu finden) auch in die Tat umsetzen zu können.

    Was Dir weiterhelfen dürfte:

    - http://www.jgoethe.uni-muenchen.de/
    Bei der Uni München erhältst Du zwei Bände mit den Werken Goethes sowie eine CD-ROM. Auf letzterer befinden sich nebst sämtlichen Schriften: Rezensionen, Vorlagen, Briefe und Zeugnisse der Zeitgenossen und vor allem Texte mit wichtigen lebensweltlichen und literarischen Deutungsmustern der Zeit - insgesamt rund das Siebenfache des Drucktextes.

    - http://www.teachsam.de/deutsch/d_lite...
    In diesem Arbeitsbereich von TeachSAM findest Du nebst vielen Infos zu Schiller eine sehr detaillierte Erläuterung von Schillers "Maria Stuart": Überblick, historischer Hintergrund, Stoffgeschichte, Entstehungsgeschichte des Dramas, Handlungsverlauf, Figurenkonstellation, sprachliche Form

    - http://www.ub.fu-berlin.de/internetqu...
    Weitere Schiller-Links der Unibibliothek der FU Berlin

    - http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz...
    Hier findest Du eine kurze Buch-Rezension von Gunther Nickel, Stuttgarter Zeitung vom 17.11.2004. Es sind einige neue Bücher über Schiller erschienen, die er hier beurteilt und untereinander vergleicht. Vielleicht stösst Du auf ein geeignetes Buch, welches Dir Schiller näher bringen könnte.

    Dies ist nur eine kleine Auswahl. Es gibt bestimmt noch zahlreiche andere Websites und Bücher, die Dir weiterhelfen könnten. Ich wünsche Dir jedenfalls viel Spass beim Erschliessen dieser für Dich noch unbekannten literarischen Welt...

    Liebe Grüsse
    Silvia

    P.S.: bezüglich einiger bisheriger Antworten zu dieser Frage, s. auch mein Posting unter Anregungen, Lob & Kritik...
    http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv...

  4. Antwort von nach 8 Stunden 1 hilfreich
    Re: Ich möchte Lesen lernen

    Hallo, Garvey:-)

    zunächst mal: herzlich Willkommen im Club der *Wissen-Wollenden*!!!!! Damit hast du, meiner Meinung nach, den allerwichtigsten Schritt getan. Zum Lesen selbst hast du ja von Christopher schon wertvollste Tips bekommen, denen ich mich nur anschliessen kann. Du hast eine wunderbare Linkliste von Silvia.
    Eine Anregung (zusätzlich zu dem bereits Gesagten): Du wohnst in einer Stadt, in der immer wieder sehr gutes Theater gemacht wird. Am Spielplan in Duisburg lese ich Klassiker im Repertoire: Romeo und Julia, Der zerbrochene Krug, Die Wahlverwandtschaften, Das Mass der Dinge.
    Theater kann einen anderen, *spielerischen* Zugang zur Weltliteratur eröffnen. Eine gute Vorstellung spricht dich emotional an, die Handelnden bekommen sozusagen *ein Gesicht*. Theater könnte - im Idealfall - neugierig machen aufs *Nach* - Lesen. Dabei erinnerst Du dich an das, was du gesehen hast, verbindest Schauplätze und Situationen mit *realem* Bühnengeschehen, erkennst Textpassagen wieder...und freust dich darüber! Nicht, dass konzentriertes *Theater-Schaun* nicht auch anstrengt. Aber es kann einen zusätzlichen Anreiz bilden. Selbst Namen, die beim blossen Lesen vielleicht *Angst und Schrecken* verbreiten (Aristophanes, Euripides, etc.), verlieren auf der Bühne ihren furchtverbreitenden *Anspruch*. Und überdies schult (regelmässiger) Theaterbesuch das vergleichende Denken - du wirst anspruchsvoller werden, genauso, wie beim regelmässigen Lesen.
    Wie gesagt - kein Ersatz! - aber vielleicht ein *appetizer* - ein Appetitanreger.
    Lieben Gruss aus Wien,
    jenny

  5. Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
    Re: Ich möchte Lesen lernen

    Hi Garvey,

    ganz unabsichtlich wurde deine Anfrage (bzw. eine Antwort
    darauf zum Thema einer Diskussion im ALK), da ich dort
    darauf eingegangen bin, wollte ich das hier noch nachschieben.

    Entgegen anderer empfand ich Schorschs Antwort nicht als zynisch.
    Er hat einen so guten Rat
    gegeben, dass er fast redundant ist: durch Lesen lesen lernen
    (man muss nicht bei Pipi-Langstrumpf anfangen, dass haett
    er sich zugegebenermassen sparen koennen). Wer mit
    Schiller und Goether (erstmal) nicht kann, sucht sich einen
    "Klassiker" aus, der ihm liegt. Ob das E.T.A. Hoffmann waere
    oder B.Brecht oder Duerrenmatt oder G.Grass oder H.Heine oder
    T.Fontane --- ich weiss nicht, wo du dich momentan befindest,
    was deine Lektuere betrifft, aber du klingst ganz bestimmt
    nicht nach Pipi Langstrumpf -- mein Rat: also einfach
    mal was Ungewohntes greifen, dass dich ein
    bisschen fordert, aber nicht ueberfordert und dadurch
    strecken und wachsen. Einfach querbeet anlesen und das fertiglesen, das dich interessiert.

    Nebenbei finde ich Jennys Rat mit Theaterbesuch genial und
    ich kann mich nur kopfnickend anschliessen.

    Gruesse
    Elke



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