Sind Enzyklopädien noch sinnvoll?

Von: , Frage gestellt am Mi, 5. Jan 2005

Hi,

habe im Wohnzimmer eine 30bändige Brockhaus Enzyklopädie und ich staube sie hi und da nur noch ab. Früher habe ich ja noch reingeschaut, wenn auch schon selten, doch seit ich eine Flat habe, schaue ich nur noch in Suchmaschinen. Worin liegt der Vorteil solcher Enzyklopädien gegenüber Internetwissen? Vorstellen könnte ich mir, daß Brockhaus eventuell genauer recherchiert. Doch hier geht es oft um "altes" Wissen, denn früher kam nur alle 4 Monate ein Band und das auf 10 Jahre verteilt. Wer tut sich das heute noch an? Nun hadere ich mit mir. Ich brauche Eure Anregungen um zu entscheiden, ob ich die Enzyklopädie doch noch behalte oder verkaufe.

Ciao,
Romana

16 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 21 Minuten 0 hilfreich
    Re: Sind Enzyklopädien noch sinnvoll?

    Und wer soll dir unter solchen Umständen eine zudem gebrauchte und schon teilweise veraltete Enyzklopädie noch abkaufen?

    • Antwort von nach 35 Minuten 0 hilfreich
      Re^2: Sind Enzyklopädien noch sinnvoll?

      Hi,

      das war micht die Frage. Abgesehen davon gibt es Interessenten.

      Ciao,
      Romana

      • Antwort von nach 9 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: Sind Enzyklopädien noch sinnvoll?

        Hi!
        Also ich habe selbst einen aktuellen 15-Bändigen Brockhaus im Regal stehen. Als Schüler schätze ich mich sehr glücklich darüber, evtl. auch weil ich eine besondere Einstellung zu Büchern habe.

        Und der Punkt der Einstellung ist es auch, an dem du für dich entscheiden musst, wie du weiter handelst. Aber ich finde, obwohl ich das Internet mit allen seinen Informationen wirklich liebe, dass es einfach ein Wahnsinns-Gefühl ist, diese riesige Fülle von Wissen in meinem Zimmer stehen zu haben. Es bedeutet meiner Meinung nach einfach etwas, einen gewissen Teil der menschlichen Erkenntniswelt auf Papier gedruckt jederzeit griffbereit vor sich zu haben und vorsichtig Seite für Seite durchzublättern.
        Ich finde es dagegen wesentlich langweiliger, durch ein paar Mausklicks, angeregt durch einige Pixel, zu einer Information zu gelangen, die im gegensatz zum Brockhaus oft auch fehlerhaft sein kann.
        Außerdem ist der faszinierende Geruch von Papier und Druckerschwärze einfach etwas anderes als das Surren eines PCs. Veruchs mal, such mal etwas interessantes in deinem Brockhaus und riech mal an den Seiten. Ich finde das einfach klasse.

        In diesem Sinne kann ich nur für behalten plädieren.

        Bernhard

        PS- evtl. mögen mich einige jetzt für durchgedreht erklären, aber mindestens genauso viele werden es verstehen. :-) [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach 31 Minuten 1 hilfreich
    Re: Sind Enzyklopädien noch sinnvoll?

    Also ich habe spontane folgende Argumente gefunden

    pro (Verkauf):
    -du bekommst Geld dafür
    -du hast mehr Platz
    -Software-Recherche geht schneller,
    -somit komfortabler
    -auch aktueller


    contra:
    -dein Bücherregal sieht nicht mehr so voluminös aus
    -kein "Papier-Feedback" (manche Leute bevorzugen es, was sie lesen auf Papier vor sich zu haben [deswegen sterben ja auch Zeitungen nicht aus])
    -durchs Internet kann man auch mal auf falsche Informationen stossen
    -eventuell Informationsüberfluss im Internet
    -viel Porto beim verschicken ;-)
    -du kannst auch bei einem Stromausfall recherchieren ;-)
    -Quellenangaben aus Büchern sind einfacher (eventuell "seriösere" Optik bei einem Referat etc. [bei Internetquellen kommt manchmal der Copy&paste Vorwurf])

    hmm was anderes fällt mir auch nicht ein. Ich würd sie verkaufen...

    mfg
    Matze

    • Antwort von nach 37 Minuten 0 hilfreich
      Re^2: Sind Enzyklopädien noch sinnvoll?

      Hi Matze,

      danke, Du hast Dir in der Tat Gedanken gemacht, doch meine Entscheidung ist noch nicht gereifter. Seufz...

      Ciao,
      Romana

  3. Antwort von nach 57 Minuten 0 hilfreich
    Re: Sind Enzyklopädien noch sinnvoll?

    Hallo Romana,

    wir haben auch einen Brockhaus zu Hause stehen und ich würde ihn sehr vermissen.
    Zwar habe ich eine tolles Nachschlagewerk am Computer, aber so zum spontan Nachschlagen finde ich den Brockhaus spitze.
    Immer wenn wieder einmal ein Disput über etwas bei uns im Gange ist, die Kleinen etwas sehr genau wissen wollen oder ich einfach nur in Ruhe darin herumblättern möchte ist er da. Keine Viren, keine Augenschmerzen und kein sich unnötig verzetteln.
    Sicherlich ist er nicht mehr der Neueste und enthält nicht immer die aktuellsten Informationen, aber das Wissen was er enthält ist eher unvergänglich (mag heißen, in den nächsten 30 Jahren wird sich wenig verändern) und man müsste einmal alles wissen was darin steht um unzufrieden zu sein.
    Und wenn es schon nicht um den Gebrauch geht: "Ein Brockhaus in der hauseigenen Bibliothek sieht doch furchtbar gebildet aus." (Zitat Helene, mein Schwesterherz)

    TN

  4. Antwort von nach einer Stunde 1 hilfreich
    Re: Weg damit!

    Mahlzeit, habe im Wohnzimmer eine 30bändige Brockhaus Enzyklopädie und
    ich staube sie hi und da nur noch ab.
    wenn du sie nicht brauchst: weg damit!

    Ich nehme sie dir gerne ab.

    Gruß

    Sancho

    • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Weg damit!

      Hi Sancho,

      "weg damit" heißt? :-)) Ich möchte sie gegebenenfalls verkaufen und nicht verschenken. :-) Und ich würde mich in dem Fall auch nicht unbedingt an Ebay wenden, wobei eine adäquate Ausgabe unlängst für knapp 900 EUR wegging. Aber es gibt bessere Adressen. :-) Ich glaube, das wird nix aus unserem Geschäft. :-)

      Ciao,
      Romana

  5. Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
    Re: Sind Enzyklopädien noch sinnvoll?

    Hallo Romana,

    30 Bände sind natürlich eine Menge Platz, aber ganz ehrlich ich wäre für behalten:

    1. Es gibt Dinge die ändern sich nie... Bei solchen Sachen: Wenn mir des nächtens etwas einfällt, schleiche ich mich leise an den Bücherschrank, schlage nach und geh wieder ins Bett...
    Ich bin nicht immer online - das hieße für mich also: PC an, warten bis er hochfährt, googeln - viele Links kommen, also liest man nicht nur einen - da ist ja locker ne Stunde weg...

    2. Es gibt Dinge die ändern sich oft: Also kann ich im Internet schauen, wie ist das jetzt, und im Buch, wie war das 1985... ist schon immer wieder interessant

    3. Ich kann mein Buch überall mitnehmen ohne Strom, Kabel und Zusatzkosten....

    Gute Entscheidung wünscht Dir

    Uschi [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]



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