Was tun mit alten Büchern?

Von: , Frage gestellt am Mo, 30. Mai 2005

Ich habe Taschenbücher(hauptsächlich Horror) die aussen sehr schlimm aussehen, aber noch alle Seiten haben und die sind auch in gutem Zustand. Ich muss sie los werden, weil ich sie nicht mit zum Umzug mitnehmen will und wir auch nicht den Platz dafür haben. Bei ebay will sie keiner haben, aber in den Müll will ich sie auch nicht werfen. Was kann ich damit machen. Ich würde sie auch verschenken an irgendwelche Einrichtingen, aber wohin an welche?

wer weiss was?

LG
Sandy

12 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 19 Minuten 0 hilfreich
    Re: Was tun mit alten Büchern?

    Hi Sandy,

    Bücher-Wegwerfen ist eine Schade, da stimme ich dir zu. Trotzdem muss/will man von Zeit zu Zeit einige loswerden.

    Ich habe meine Bücher seinerzeit ueber Amazon vertickt. Das kostet dich nichts, und du kannst dort auch den Zustand des Buches angeben, sodass sich kein Käufer beschweren kann, dass die Umschläge nicht merh "wie neu" sind.
    Ausserdem bleiben die Bücher bei Amazon so lange im Angebot bestehen bis sie verkauft werden, oder du sie wieder rausnimmst. Macht also auch weiter keine Arbeit.

    Bei Fragen, mail mir einfach.

    Kris.

    • Antwort von nach 16 Stunden 0 hilfreich
      Oxfam

      bring sie zu Oxfam, da erfüllen sie noch einen guten Zweck.
      http://www.oxfam.de/
      Ist das nicht jener Konzern, der sich in den Städten mit Läden in bester Lage breitmacht und Bücher für fast nix verschleudert und damit den Antiquaren, die seit Jahrzehnten dort versuchen über die Runden kommen, den Rest gibt?

      Bernhard

      • Antwort von nach 18 Stunden 0 hilfreich
        Re: Oxfam

        Hi,

        soweit ich weiß, ist Oxfam ungefähr sowas wie eine Welthungerhilfe. Genauso wäre dann die Altkleidersammlung quasi Konkurrenz zu Boutiquen. Bezüglich bester Lagen - das kann ich mir eher nicht vorstellen. Ich kenne Oxfam aus Englasnd, und da sitzen die Geschäfte sicher eher im Verborgeneren.

        Grüßle,

        Susanne,

        die die Besorgnis des Fachhandels durchaus nachvollziehen kann.

        • Antwort von nach 18 Stunden 0 hilfreich
          Re^2: Oxfam

          Hallo, Genauso wäre dann die Altkleidersammlung
          quasi Konkurrenz zu Boutiquen. Bezüglich bester Lagen - das
          kann ich mir eher nicht vorstellen.
          Na ja, nicht ganz. Die Klamotten in Boutiquen sind ja neu und chic. Ich kenne Oxfam aus England
          Ich kenne das aus meiner Heimatstadt, wo ein Antiquariat schon mindestens 40 Jahre existiert, ein anderes auch schon mindestens ein JAhrzehnt; ich habe da als Buchliebhaber immer gerne reingeschaut. Und kürzlich habe ich da diesen "wohltätigen" Laden gesehen, mitten in der besten Einkaufszone..
          Bei meinem nächsten Besuch muss ich mal reinschauen, ob die Antiquariate noch existieren.

          Bernhard

      • Antwort von nach 20 Stunden 1 hilfreich
        Re: Oxfam

        Hallo, Ist das nicht jener Konzern, der sich in den Städten mit Läden
        in bester Lage breitmacht
        Also, die Oxfam-Läden, die ich kenne, sind alle nur in B-Lagen, also Seitenstraßen oder Randgebieten zu finden. und Bücher für fast nix
        verschleudert
        Die sie vorher geschenkt bekommen haben. und damit den Antiquaren, die seit Jahrzehnten
        dort versuchen über die Runden kommen, den Rest gibt?
        Nun, z.Z. ist sowieso ein großes Antiquariatesterben zu beobachten, weil die meisten Antiquariate mittlerweile ohnehin 80% ihres Umsatzes über den Internethandel machen und sich die teuren Ladengeschäfte gleich sparen.

        Ob nun aber Oxfam damit in direkter Konkurrenz zu ihnen steht, ist nochmal eine ganz andere Frage. Die Bücher, die dort vertickt werden, werden von den meisten Antiquaren doch wahrscheinlich gar nicht angerührt oder auch für geringe Beträge gleich wieder rausgehauen.

        Im übrigen habe ich die Beobachtung gemacht, dass Antiquariate ganz gerne "im Rudel auftreten", sich also in bestimmten Lagen und Stadtteilen kumulieren. Scheint denen also gar nicht so schlecht zu tun, Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft, und Kunden die in "Stöberlaune" sind freuen sich auch, wenn sie nach einem Laden gleich in den nächsten stolpern können.

        Grüße
        Wolfgang



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