Hi,
erstmal das Gedicht. Ich sag einfach mal drauf los. Das, was mein
Spatzenverstand hergibt.
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Wirf deine Angst
in die Luft
Bald
ist deine Zeit um
Bald
wächst der Himmel
unter dem Gras
fallen deine Träume
ins Nirgends
Noch
duftet die Nelke
singt die Drossel
noch darfst du lieben
Worte verschenken
noch bist du da
Sei was du bist
Gib was du hast.
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1) Auffällig: Interpunktion, keine Satzzeichen bis auf den letzen
Satz --> Abschluss, Ende, Abschied, Endgültigkeit
Ausserdem die Form: 2, 7, 6, 2 Zeilen in 4 Strophen
2) Viele Enjambements
3) Wiederholungen (bald, noch), Anaphern, Parallelismen (Bald ist
deine Zeit um, Bald wächst der Himmel)
4) Metapher (Wirf deine Augen in die Luft, Worte verschenken)
5) Aufzählungen (duftet die Nelke, singt die Drossel)
6) Ein Gedicht, das die Sinne anspricht (sehen, riechen, kurz:
ERLEBEN--> Thema: LEBEN vs. TOD)
7) Imperative (Sei was du bist/ Gib was du hast)
Usw., usw.
Herzlichst,
Katha