Re^3: Die Rolle des Lesers im Literaturbetrieb
Hallo, Chaotin,
naja, die Aussage "Ohne Leser gäbe es keine Bücher" wäre ja nicht gerade referatfüllend :-)
Aber bedenke auch mal den Schreiber - der muss ja sicher im Auge behalten, was seine Leser wünschen.
Der Verleger muss sich Gedanken über die Aufmachung seines Buches machen, damit es dem Leser ins Auge fällt.
Der Buchhändler muss sich für die Präsentation seines Sortiments etwas einfallen lassen.
Welche Rolle spielen Büchermessen und Autorenlesungen?
Das heißt aber auch, dass der Leser in gewisser Weise bestimmt was geschrieben wird, wie es präsentiert wird.
Natürlich muss man sich Gedanken machen, welche Art von Literatur vom Leser bevorzugt wird.
Auch könnte man darüber sinnieren, welche Kreise oder Altersgruppen der Bevölkerung "Leser" sind und das aufdröseln (Eine Unterhaltung mit der Stadtbiliothek dürfte da Erkenntnisse bringen).
Auch die Beobachtungen, wie Leser sich beim Besuch einer Bücherei verhalten, könnte von Interesse sein. Ebenso wie die sich verändernden Kaufgewohnheiten (von der Sortimentsbücherei über Büchereiketten zum Versandhandel und onLine-Shopping) könnte man beleuchten.
Ich hoffe, ich habe Dir einige Anregungen geben können, wie Du die (zugegebenermassen nicht ganz triviale) Aufgabe angehen könntest.
Gruß
Eckard