Suche Gedichte/texte zu feuer

Von: , Frage gestellt am Mi, 11. Apr 2001

hallo,
ich suche für übergänge in einer feuershow dazu passende texte, die mensch rezitieren kann. muss sich nicht reimen und sollte ca 1/2 minute lang sein und nicht zu "esoterisch".
ganz grob die richtung:
"Gerade in der Feuerkunst gewinnt das Feuer eine magische
Anziehungskraft. Es wirkt gefährlich: Grenzen des Möglichen und des
Faßbaren werden verwischt. Das Feuer in der Feuerkunst fasziniert, weil es
unmittelbar mit dem Menschen im Kontakt steht, vom Menschen kontrolliert
wird, aber ihn nicht angreift."

Patrick Fonger in Feuerschlucken & Feuerspucken

wenn jemensch weiss wo es sowas gibt wäre ich happy!
Vielen dank sam

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
    Re: Suche Gedichte/texte zu feuer

    Hallo Stephan,

    vielleicht etwas zu mystisch, aber trotzdem:

    Auf das Feuer mit dem goldnen Strahle
    Heftet sich in tiefer Mitternacht
    Schlummerlos das Auge der Vestale,
    Die der Göttin ewig Licht bewacht.

    Wenn sie schlummerte, wenn sie entschliefe,
    Wenn erstürbe die versäumte Glut,
    Eingesargt in Gruft und Grabestiefe
    Würde sie, wo Staub und Moder ruht.

    Eine Flamme zittert mir im Busen
    Lodert warm zu jeder Zeit und Frist
    Die, entzündet durch den Hauch der Musen,
    Ihnen ein beständig Opfer ist.

    Und ich hüte sie mit heilger Scheue
    Dass sie brenne rein und ungekränkt;
    Denn ich weiss, es wird der ungetreue Wächter
    lebend in die Gruft versenkt.

    Ansonsten empfehle ich Dir wärmstens (*grins*) http://www.google.de und die Stichworte Feuer Gedichte.

    Ciao

    Tessa

  2. Antwort von nach 11 Tagen 0 hilfreich
    Re: Suche Gedichte/texte zu feuer

    Und wie ich diese Feuerchen durchschweife, so find ich mich doch ganz und gar entfremdet, fast alles nackt, nur hie und da behemdet: die Sphinxe schamlos, unverschämt die Greife, und was nicht alles, lockig und beflügelt, von vorn und hinten sich im Auge spiegelt. . . . Zwar sind auch wir von Herzen unanständig, doch das Antike find ich zu lebendig; Das müsste man mit neuestem Sinn bemeistern und mannigfaltig modisch überkleistern. Ein widrig Volk! Doch darf mich's nicht verdriessen, als neuer Gast anständig sie zu grüssen.

    Diese Worte spricht Mephistopheles in der Klassischen Walpurgisnacht im zweiten Teil des Faust von Johann Wolfgang von Goethe Vers 7080 - 7091.

    Gruß Stefanie

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